Die Artikel auf Mises Deutschland – November 2018

Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Institut Deutschland im Monat November:

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„Die Weltpresse hat sich in Bolsonaro genauso getäuscht wie 2016 bei Trump“

Interview mit Antony P. Mueller, 2. November 2018

Eine ganze Reihe meiner libertären Freunde aus dem Mises-Kreis wurden in den Kongress gewählt. Die klar libertär orientierte Partei NOVO hat sogar einen Gouverneurssitz gewonnen im wichtigen Bundesstaat Minas Gerais. Die Liberalen und Libertären hatten sich klar als Alternative zur hergebrachten Politik profiliert. Es waren vor allem ganz junge Leute, die unter dem libertären Zeichen gewählt wurden. Das gibt schon Anlass zur Hoffnung.

Für Freihandel und beschränkte Einwanderung – eine ökonomische Analyse (Teil 1)

von Hans-Hermann Hoppe, 5. November 2018

Wenn die Argumente für den Protektionismus stimmen würden, so wäre das eine Verurteilung allen Handels, und eine Verteidigung der These, dass jeder den eigenen Wohlstand und die eigene Stärke maximieren könnte, wenn er nie mit irgendwem handeln und in selbstgewählter Isolation verharren würde. Bei diesem Szenario würde zumindest niemand seinen Arbeitsplatz verlieren, und es würde keine Arbeitslosigkeit durch „ungerechten“ Wettbewerb geben. So lässt sich die ganze Absurdität der protektionistischen These zeigen, indem wir sie konsequent anwenden, denn eine solche „Vollbeschäftigungsgesellschaft“ wäre weder wohlhabend noch stark; sie würde aus Menschen bestehen, die zwar vom Morgengrauen bis in die tiefe Nacht arbeiten würden, aber dennoch zu Armut oder sogar dem Hungertod verdammt wären.

„Ludwig von Mises – der kompromisslose Liberale“ – das neue Buch von Thorsten Polleit

von Andreas Marquart, 7. November 2018

Das Buch „Ludwig von Mises für Jedermann. Der kompromisslose Liberale“ ist zweierlei: Für den Neuling ist es eine erhellende Einführung in das Leben und Werk des wohl bedeutendsten Vertreters der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Für alle die, die bereits über Kenntnisse in puncto „Austrian Economics“ verfügen, stellt die Lektüre in jedem Fall eine lohnende und umfassende Vertiefung dar.

Breitseite gegen die Fed. Paul Volcker’s Memoiren

von Jeff Deist, 9. November 2018

Volckers Biographie wird hoffentlich als lange erwartetes Korrektiv gegen das heutige vorherrschende Dogma des Zentralbankings dienen und gleichzeitig als Warnung vor dem, was Nomi Prins  ‚Finanzalchemie‘ nennt, also den Irrglauben daran, dass Zentralbanker durch Anwendung von technischen Zaubertricks Wohlstand schaffen können. Produktion, Produktivitätszuwächse, Profit und Investitionen schaffen wahren Wohlstand und eine nachhaltige Wirtschaft. Kein Berg an gedrucktem Geld kann daran etwas ändern.

Für Freihandel und beschränkte Einwanderung – eine ökonomische Analyse (Teil 2)

von Hans-Hermann Hoppe, 12. November 2018

Jemand kann vom einen Ort zum anderen wandern, obwohl niemand anders möchte, dass er das tut – Güter und Dienstleistungen hingegen können nicht vom einen Ort zum anderen bewegt werden, ohne dass sowohl Absender als auch Empfänger dies wollen. Dieser Unterschied mag trivial sein, hat jedoch gravierende Folgen.

Meistgelesener Beitrag im Monat November:

Nix wie raus aus dem Euro

von Klaus Peter Krause, 14. November 2018

Alle Währungsunionen, die es in der Historie bisher gegeben hat, sind früher oder später gescheitert. Das blüht auch der Euro-Währungsunion. Und hatte der kundige Alan Greenspan nicht schon vor ihrem Beginn orakelt, der Euro werde keinen Bestand haben? Ein sinkendes Schiff sollte man rechtzeitig verlassen und zwar solange noch Rettungsboote verfügbar sind. Das hieße, jedenfalls für Deutschland, nix wie raus aus dem Euro. Aber geht das überhaupt? Und wie? Und ist es politisch tunlich? Auskunft darüber gibt ein neues Buch von Bruno Bandulet.

Die Wirtschaftspolitik der Nationalsozialisten

von Llewellyn H. Rockwell Jr., 16. November 2018

Hitler führte eine Form des New Deals in Deutschland ein, die sich nur in Kleinigkeiten von der von Roosevelt und Mussolini unterschied. Dabei waren diese Maßnahmen nur auf dem Papier erfolgreich, in dem Sinne, dass das Bruttoinlandsprodukt in dieser Zeit ein Wachstum auswies. Die Arbeitslosigkeit blieb niedrig, weil Hitler, obwohl er in die Arbeitsmärkte eingriff, nie versuchte, die Löhne über ihre Marktpreise hinaus anzuheben. Aber unter der Oberfläche gab es gravierende Verwerfungen, wie sie in jeder nicht-marktwirtschaftlichen Marktordnung auftreten.

Für Freihandel und beschränkte Einwanderung – eine ökonomische Analyse (Teil 3)

von Hans-Hermann Hoppe, 19. November 2018

Sozialistische Länder werden natürlich nie Hochlohnländer sein – zumindest nie für eine längere Zeit. Sie leiden nicht unter Immigrations- sondern unter Emigrationsdruck. Die Sowjetunion und die DDR untersagten die Auswanderung und töteten Menschen für den Versuch, das Land zu verlassen. Außerhalb sozialistischer Länder besteht jedoch stets das Problem der Erweiterung und Intensivierung der Zwangsintegration.

Im Abwärtsstrudel des Kulturmarxismus

von Antony P. Mueller, 21. November 2018

Der Aufstieg des Neo-Marxismus zur neuen politischen Kultur des Westens geschah parallel zum Eingriff des Staates in die individuellen Freiheiten. Während der letzten Jahrzehnte, in denen die Diktatur der politischen Korrektheit zugenommen hat, haben die Regierungen auch ein riesiges Arsenal an repressiven Instrumenten erhalten. In dem Ausmaß wie die Meinungsfreiheit eingeschränkt wurde, hat der Überwachungsstaat aufgerüstet.

Der Weg aus der Euro-Krise

von Thorsten Polleit, 23. November 2018

Eine Aufspaltung des Euroraums oder eine Rückkehr Deutschlands zur D-Mark (also eine Renationalisierung des Geldes) wären nichts anderes als eine Rückkehr zu staatlichem Fiat-Geld auf nationaler Ebene. Die dabei entstehenden neuen Fiat-Währungen wären mit allen Problemen behaftet, die der Fiat-Euro auch hat. Eine Rückkehr zu gutem Geld stellen die Reformvorschläge also nicht in Aussicht.

EZB ermöglicht ausgeglichenen Haushalt auf Kosten der Sparer

von Philipp Bagus, 26. November 2018

Steuerzahler und Sparer werden also nicht nur im wahrsten Sinne von vorn bis hinten ausgeweidet – von vorn durch ungebrochen hohe Steuern, von hinten durch Entwertung ihrer Ersparnisse –, sondern sie finanzieren auch wider Willen die größte Spekulationswette der Geschichte. Sollte diese von der Bundesregierung eingegangene Wette verloren gehen, ist nicht nur die „Schwarze Null“ Geschichte, sondern auch ein Großteil der Ersparnisse der Bürger.

Wie die Geldpolitik uns schadet

von Andreas Marquart, 28. November 2018

Eine Volkswirtschaft ist ein hochkomplexes System, das auf eine freie, ungetrübte Preisbildung auf den Gütermärkten nicht verzichten kann. Die Marktteilnehmer haben dabei keine andere Möglichkeit, als die gegebenen Preise als Grundlage für ihre Entscheidungen zu machen. Wird das Preissystem durch die Ausweitung der Geldmenge verzerrt, gelangen die Ressourcen einer Volkswirtschaft nicht mehr zur effizientesten Verwendung, die Volkswirtschaft bleibt hinter ihren Möglichkeiten zurück.

 

 

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