Die Artikel auf Mises Deutschland – Mai 2019

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Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Institut Deutschland im Monat Mai:

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Die lange Geschichte des Gold-Geldes

von Thorsten Polleit, 1. Mai 2019

Dass man heute weltweit ein ungedecktes Geldsystem vorfindet, bei dem die Währungen beim Währungsemittenten in nichts einlösbar sind, ist keinesfalls – und das sollte deutlich geworden sein – mit rechten Dingen zugegangen. Das Goldgeld wurde nicht etwa abgeschafft, weil es ökonomisch nicht funktioniert hätte. Nein, nein! Das Goldgeld wurde abgeschafft, weil es den wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen der Staaten und den von ihnen begünstigten Gruppen entgegenstand.

Freihandel schützt vor Misswirtschaft: Beispiel Kenia

von Mary Lucia Darst, 3. Mai 2019

Die Moral dieser armseligen Geschichte lautet, dass der Freihandel die unangenehme Eigenschaft hat, dass sich Inkompetenz oder Mangel an Weitsicht von Einzelnen oder Gruppen nicht länger verbergen lassen. Noch deutlicher formuliert: Er entlarvt die Menschen gegenüber unvoreingenommenen Betrachtern als die Schuldigen ihres eigenen Scheiterns.

Kevin Kühnert flirtet mit dem todbringenden Sozialismus

von Andreas Tögel, 6. Mai 2019

Alle bisherigen sozialistischen Experimente, soviel ist für Herrn Kühnert, Frau Herr & Genossen sonnenklar, sind regelmäßig an der Bosheit und Unmenschlichkeit ruchloser Kapitalisten, an Missernten, an einer unglücklichen Personalauswahl oder am verhängnisvollen Wirken höherer Gewalt gescheitert. Darauf, dass in der marxistischen Theorie selbst der Wurm stecken könnte – etwa in der fixen Idee von einem strikt determinierten Geschichtsverlauf, in der nicht umzubringenden Illusion von der Überlegenheit zentraler Wirtschaftsplanung oder in der Verteufelung des Konzepts privaten Eigentums – wird kein Gedanke verschwendet.

Umverteilung ist ungerecht

von Rainer Fassnacht, 8. Mai 2019

Manomann, ich werde die Überzeugungen der Menschen in der alten Welt wohl nie verstehen. Aber vielleicht muss ich einfach mehr nachfragen. Du sagst, alle Menschen sind gleich. Aber das Beispiel zeigt doch, dass es Unterschiede gibt. Der eine Mensch ist innovativ und mutig, der andere nicht. Oder schau Dich um: Manche sind groß, manche sind klein. Einige sind dick, andere dünn. Es gibt Frauen und Männer, Menschen mit schwarzer oder weißer Haut. Glatzköpfe sind ebenso zu finden wie Lockenköpfe und so weiter. Menschen sind nicht gleich! Und sogar mit dem Einsatz von Gewalt, Macht und Zwang ist es unmöglich, Menschen gleich zu machen.

Schulden machen reich? Die wirren Versprechen einer „neuen“ Geldtheorie

von Antony P. Mueller, 10. Mai 2019

Die Moderne Geldtheorie ist weder modern noch eine Theorie im wissenschaftlichen Sinn – sie ist vielmehr der Versuch, etwas als neu zu verkaufen, was schon lange als verdorben und als giftig erkannt wurde. Alter Wein in neuen Schläuchen ist ein wiederkehrendes Phänomen in der Volkswirtschaftslehre. Indem sie sich „modern“ nennt, täuscht die Modern Monetary Theory vor, neu zu sein, während sie nur den alten Irrtum wiederkäut, dass es Geldmangel und nicht die Knappheit der Güter und Produktionsmittel sei, was eine umfassende Prosperität verhindere.

Der Fall Kevin Kühnert zeigt: Der Sozialismus lebt

von Thorsten Polleit, 13. Mai 2019

Man kann das Eigentum nicht verneinen, ohne dadurch einen logischen Widerspruch zu verursachen, also Unsinn zu reden. Mit Vernunftgründen lässt sich folglich das Eigentum nicht relativieren, geschweige denn abschaffen, nicht in Teilen, schon gar nicht vollständig. Und weil man sich dieser Einsicht mit Vernunftgründen nicht verschließen kann, gehen die Enteignungssympathisanten auch einen anderen Weg. Sie führen vor allem Neid und Missgunst ins Feld: Die, die zu viel haben, können und sollen abgeben; dass jemand Vermögen hat, ist schließlich nur möglich, weil er es anderen abgepresst hat; und so weiter.

Eigentumsrechte und Umweltschutz sind natürliche Verbündete

von Olivier Kessler, 15. Mai 2019

In der Vergangenheit hat die Menschheit Herausforderungen jeweils dann am besten gemeistert, wenn Raum für das Tüfteln und Ausprobieren neuer Lösungen vorhanden war, wenn Innovation nicht durch anmaßende Gesetzgebung und Detailregulierung verhindert, sondern durch freien Wettbewerb befördert wurde. Wieso sollte es bei Umwelt- und Klimafragen anders sein?

Die Nullzinsfalle

Interview mit Rahim Taghizadegan, 17. Mai 2019

Der Nullzins stellt eine symbolische und ökonomische Schwelle der Geldschöpfung dar. Er bedeutet, dass die Geldschöpfung das Phänomen der Zeitpräferenz völlig überlagert hat, nicht bloß abgeschwächt. Im Nullzinsumfeld erscheint die Zukunft materiell der Gegenwart gleichwertig: die Opportunitätskosten gegenwärtigen Konsums verschwinden. Diese Opportunitätskosten – versäumte Zinserlöse – helfen Menschen, ihre Zeitpräferenz niedrig zu halten. Nullzins bedeutet eine Verstärkung der Kurzfristigkeit, doch paradoxerweise nicht in Richtung eines Genießens des Augenblicks. Die Geldschöpfung macht einen vorübergehenden Eindruck von Wohlstandsmehrung möglich, ohne dass dafür in der Gegenwart die Beschränkung der Ersparnisbildung nötig ist.

Auch auf dem Wohnungsmarkt gilt: Politik ist das Problem, nicht die Lösung

von Stefan Blankertz, 20. Mai 2019

Je weiter und je länger die politisch festgelegten Mieten unter dem (vermuteten) Marktniveau liegen, um so schwieriger ist es, die Regulierung der Mieten wieder aufzuheben: Die gegenwärtigen Mieter würden einen Schock erleben und verständlicherweise politisch viel dafür tun, diesem Schock zu entgehen. Damit aber festigen sie die unvorteilhafte Situation für die vom innerstädtischen Markt ausgeschlossenen, diskriminierten Personen und Familien. Man kann getrost davon ausgehen, dass auch jene Wähler, die sich gegen eine Aufhebung der Mietpreisbegrenzung stemmen, eher der Mittelschicht angehören, da genau die es ist, die von ihr profitiert.

Der Unterschied zwischen Geldfälschung und Geldfälschung

von Patrick Barron, 22. Mai 2019

Haben Sie jemals gehört, dass ein Regierungsvertreter behauptet hat, dass Gelddrucken tatsächlich zu einer Fehlallokation von Ressourcen und zu einem Nettoverlust für die Gesellschaft führt, aber diese Maßnahmen notwendig seien, um X oder Y zu helfen? Natürlich nicht. Man hört nur, wie wundervoll die US-Notenbank ist, weil sie Geld aus dem Nichts erschaffen hat, um die Wirtschaft anzukurbeln oder etwas ähnlich Unsinniges. Der private Geldfälscher bestiehlt andere zu seinem eigenen Vorteil oder dem seiner Leute, aber die Fed behauptet, von ihren, absolut identischen Handlungen profitieren alle Teile der Gesellschaft.

Freihandel – die Hoffnung für Afrika

von Alexander Hammond, 24. Mai 2019

Die AfCFTA hat wirklich das Potenzial, die afrikanische Wirtschaft wachsen zu lassen und viele Menschen aus der Armut zu befreien. Wenn das Abkommen noch in diesem Jahr umgesetzt wird, sollte man dies als Zeichen dafür ansehen, dass Afrika seine sozialistische Vergangenheit aufgibt und eine neue, den Wohlstand fördernde Zukunft des Freihandels anstrebt. Die Menschen in Afrika sollten hoffen, dass sich dieser Trend fortsetzt.

Warum Nationalsozialismus Sozialismus war und warum Sozialismus totalitär ist

von George Reisman, 27. Mai 2019

Wenn man bedenkt, dass „Nazi“ eine Abkürzung für „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“ ist, mag die Mises’sche Gleichsetzung nicht allzu überraschend sein. Wie sollte man denn auch erwarten, daß das ökonomische System eines Landes, dessen Regierungspartei „sozialistisch“ im Namen trägt, etwas anderes als Sozialismus ist?

Brüssel bröckelt

von Kai Weiß, 29. Mai 2019

Doch müssen wir uns in Wirklichkeit endlich eingestehen, dass die EU lediglich eine politische Organisation ist, ein Werkzeug, wenn man so will, zur Kooperation von souveränen Einzelstaaten. Sicherlich konnte diese Organisation mit der Öffnung der Märkte und Liberalisierungen und der Zusammenarbeit zwischen früher oft verfeindeten Ländern große Erfolge feiern. Doch kann dieses Werkzeug auch für andere, weniger erfolgreiche Wege, genutzt werden.

 

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