Die Artikel auf Mises Deutschland – Oktober 2021

Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Instituts Deutschland im Monat Oktober:

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Eine kurze Praxeologie der Politik in 7 Punkten

von Andreas Tiedtke, 4. Oktober 2021

Was kann der Einzelne alleine oder in Gruppen also tun?

Einerseits die Logik des Handelns und Wirtschaftens gemäß der Österreichischen Schule weiterhin als Wissen bewahren und zeitgemäß verbreiten und Kommunikationsangebote machen.

Zweitens, seine Kräfte nicht vergeuden, indem man sich in Diskussionen aufreibt, die wegen der Haltung des Gegenübers erfolglos bleiben werden.

Und drittens, seine eigenen Einstellungen zu sich und der Welt überprüfen und gegebenenfalls ändern, wenn er das möchte und falls er dies nicht schon getan hat. Die großen historischen Geschehensabläufe hat der Einzelne für alle praktischen Erwägungen nicht in seiner Hand. Was er aber in der seiner Hand hat, ist die Haltung zu sich und zur Welt.

Die moderne Version von J. R. R. Tolkiens „Ein Ring sie zu knechten“: eine staatliche Weltwährung

von Thorsten Polleit, 6. Oktober 2021

Schließen möchte ich mein Referat mit einem Zitat von Samweis Gamdschie, dem treuen Freund und Begleiter von Frodo Baggins in Herr der Ringe. Als die Lage aussichtslos erscheint, sagt Sam zu Frodo:

„Es gibt etwas Gutes in dieser Welt, Herr Frodo. Und dafür lohnt es sich zu kämpfen.“

Wenn wir für das Gute in dieser Welt kämpfen wollen, wissen wir, was wir tun müssen: für Eigentum und Freiheit kämpfen und gegen die Dunkelheit, die der Staat (wie wir ihn heute kennen) über uns bringen will, vor allem auch mit seinem Geld.

Warum niemand für sich allein einen rettenden Ausweg finden kann

von Ludwig von Mises, 11. Oktober 2021

Die Gesellschaft ist Menschenwerk. Kein Gott, keine dunkle ,,Naturgewalt“ hat sie geschaffen. Ob sie sich fortentwickeln soll oder ob sie untergehen soll, liegt in dem Sinne, in dem die kausale Determiniertheit alles Geschehens es zuläßt, von freiem Willen zu sprechen, in der Menschen Hand. Ob die Gesellschaft ein Gut oder ein Übel ist, mag verschieden beurteilt werden. Doch wer das Leben dem Tode, die Glückseligkeit dem Leid, den Wohlstand der Not vorzieht, wird die Gesellschaft bejahen müssen. Und wer die Gesellschaft und ihre Fortbildung will, muß auch, ohne Einschränkungen und Vorbehalte, das Sondereigentum an den Produktionsmitteln wollen.

Warum Geld seinen Wert nicht vom Staat erhält

von Frank Shostak, 13. Oktober 2021

Ursprünglich wurde Papiergeld nicht als Geld betrachtet, sondern lediglich als Repräsentation von Gold. Verschiedene Papierzertifikate stellten Ansprüche auf das bei den Banken gelagerte Gold dar. Die Inhaber von Papierzertifikaten konnten diese in Gold umtauschen, wann immer sie es für nötig hielten. Da es für die Menschen bequemer war, Papierzertifikate für den Austausch von Waren und Dienstleistungen zu verwenden, wurden diese Zertifikate als Geld angesehen.

„Die Verheißungen des Sozialismus“. Der Konferenzbericht (Teil 1)

von Rainer Bieling, 15. Oktober 2021

Unter der Überschrift „Die Verheißungen des Sozialismus“ steht in klein noch Vergangenheit und Zukunft einer machtvollen Idee, und darunter steht jetzt der Präsident des Ludwig von Mises Instituts Deutschland, Professor Dr. Thorsten Polleit, begrüßt die Teilnehmer und kommt sogleich auf das Anliegen der Konferenz zu sprechen: sie möge ein „Meilenstein“ werden, was die „Wiederbelebung der argumentativen Auseinandersetzung“ betrifft. Auseinandersetzung mit, na klar, der sozialistischen Propaganda, die sich mittels Cancel Culture so „resistent gegen rationale Argumente“ erweist.

Der Nobelpreis 2021 und der Trend im ökonomischen Denken

von Peter G. Klein, 18. Oktober 2021

Allgemeiner ausgedrückt kommt mit den neueren Ansätzen ein rückläufiges Interesse an Theorie zum Ausdruck zu Gunsten eines ansteigenden Interesses an etwas, das man etwa als Rohen Empirismus bezeichnen könnte – „roh“ nicht in dem Sinne, dass die empirischen Methoden unkompliziert wären, sondern in dem Sinne, dass die zu Grunde liegenden Fragestellungen simplizistisch sind, etwa „Beeinflusst dieses x jenes y“-Fragen, bei denen ökonomische Ideen, Theorien oder Zusammenhänge kaum eine Rolle spielen.

Der „Great Reset“ ist der Weg in den Sozialismus, vor dem Mises uns gewarnt hat

von Tho Bishop, 19. Oktober 2021

Mises meinte, so muss es nicht kommen.

„Dieser Lauf der Dinge ist nicht unausweichlich. Der Trend kann umgekehrt werden, so wie es bei vielen Trends in der Vergangenheit der Fall war.“

Wie? Von Menschen wie Ihnen, die sich gegenseitig mit den intellektuellen Mitteln wappnen, um diesen schleichenden Autoritarismus sichtbar zu machen und ihm entgegenzutreten. Die Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen, werden nicht mit seichten Autoaufklebern bewältigt werden können und nicht unter der Fassade demokratischer Wahlen, sondern indem wir neue Generationen inspirieren, mutige Persönlichkeiten, die bereit sind, dagegenzuhalten.

„Die Verheißungen des Sozialismus“. Der Konferenzbericht (Teil 2)

von Rainer Bieling, 22. Oktober 2021

Hotel Bayerischer Hof, kurz vor 18 Uhr. Die Konferenzteilnehmer applaudieren, bei ihnen haben die klaren Worte hörbar offene Ohren gefunden. Sie haben einen Tag lang Mut getankt, Zuversicht geschöpft. Die Mises Konferenz 2021 geht zu Ende. Die von Thorsten Polleit am Morgen erhoffte „Wiederbelebung der argumentativen Auseinandersetzung“ kann beginnen – draußen, in der Welt vor der Tür zum Konferenzsaal.

Freiheit ist das Gelbe vom Ei

von Rainer Fassnacht, 25. Oktober 2021

Freiheit ist notwendiges Element der Marktwirtschaft und Voraussetzung für einen Prozess, welcher dem Wohlergehen aller Menschen dient. Im befruchteten Ei liefert der Dotter die nötigen Nährstoffe für Wachstum und Wohlergehen des Kükens. In Wirtschaft und Gesellschaft liefert die Freiheit die Voraussetzung für Wachstum und Wohlergehen.

„Positive Diskriminierung“ als politisches Machtinstrument

von Andreas Tögel, 27. Oktober 2021

Die Politik des Teilens und Herrschens ist ein bewährtes Mittel zum Machterhalt und -ausbau. Je kleiner die den Herrschenden gegenüberstehenden Gruppen von Untertanen sind, je breiter und tiefer die Spaltung der Gesellschaft ausfällt, desto weniger Widerstände haben sie zu erwarten und zu überwinden. Vor diesem Hintergrund hat die herrschende Klasse daher jedes Interesse an Buntheit und „Diversität“ der Gesellschaft in diesem Sinne.

 

 

 

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