Die moderne Version von J. R. R. Tolkiens “Ein Ring sie alle zu knechten“: eine staatliche Weltwährung

6. Oktober 2021 – von Thorsten Polleit

[Dieser Aufsatz ist die deutsche Version des Vortrages, den Thorsten Polleit auf der Jahreskonferenz der Property and Freedom Society, 16.–21. September 2021, in Bodrum, Türkei, gehalten hat. Das Original finden Sie hier: https://mises.org/wire/global-fiat-currency-one-ring-rule-them-all]

[Hier können Sie diesen Beitrag als Podcast hören.]

1.

Thorsten Polleit

Die Menschheitsgeschichte lässt sich aus vielen Blickwinkeln betrachten. Eine davon ist, sie als Kampf um Macht und Herrschaft zu sehen; als Kampf für Freiheit und gegen Unterdrückung; als Kampf des Guten gegen das Böse.

So sah es Karl Marx (1818-1883), und ähnlich urteilte auch Ludwig von Mises (1881-1973). Mises schrieb:

“Die Geschichte des Westens, vom Zeitalter der griechischen Polis an bis zum heutigen Widerstand gegen den Sozialismus, ist im Wesentlichen die Geschichte des Kampfes um Freiheit gegen die Übergriffe der Amtsinhaber.”[1]

Aber anders als Marx erkannte Mises hellsichtig, dass die menschliche Geschichte nicht etwa vorgegebenen Entwicklungsgesetzen folgt, sondern dass sie letztlich von den Ideen abhängt, die das menschliche Handeln antreiben.

Aus Mises’ Sicht lässt sich daher die menschliche Geschichte als ein Kampf guter Ideen gegen schlechte Ideen auffassen. Ideen sind gut, wenn sie den Handelnden zum gewünschten Ziel führen; und wenn sie gleichzeitig auch ethisch akzeptabel sind: wenn sie für alle und jeden gelten, jederzeit und überall, und ihr Befolgen das Überleben der Menschen ermöglicht.

Schlechte Ideen sind solche, die den Handelnden nicht zu seinem Ziel führen, und die unethisch sind.

Eine gute Idee ist beispielsweise, dass Menschen zwischen Mein und Dein unterscheiden, miteinander freiwillig in Tauschbeziehungen treten. Schlechte Ideen sind zu betrügen, zu stehlen.

Ganz besonders schlechte Ideen sind böse Ideen: Ideen, durch die derjenige, der sie verbreitet, anderen bewusst schadet. Böse Ideen sind zum Beispiel dazu anzuleiten, Körperverletzung, Mord, Tyrannei zur Erreichung seiner Ziele einzusetzen.

2.

Dem epischen Kampf zwischen Gut und Böse hat J. J. R. Tolkien in “Der Herr der Ringe” ein literarisches Monument errichtet. Sein Fantasy-Roman, 1953/1954 veröffentlicht, wurde ein Welterfolg, nicht zuletzt durch die Kinofilm-Triologie, die von 2001 bis 2003 ausgestrahlt wurde.

Um was geht es in “Herr der Ringe”? Im Ersten Zeitalter ließ der tiefböse Sauron – der Dämon, der abscheuliche Schrecken, der Nekromant – von den Elbenschmieden Ringe der Macht herstellen.

Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,

Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,

Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,

Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron

Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.

Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,

Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden

Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.

Sauron aber schmiedet heimlich einen zusätzlichen Ring, in den er alle seine Dunkelheit und Grausamkeit hineingibt, und der alle Ringe beherrscht.

Steckt Sauron sich den Meisterring an, kann der die Gedanken aller lesen, die einen der anderen Ringe tragen und ihre Geschicke lenken.

Die Elben erkennen den dunklen Plan und verstecken ihre drei Ringe. Die sieben Ringe der Zwerge verfehlen ebenfalls ihr Ziel, ihre Träger zu unterwerfen. Aber die neun Ringe der Menschen zeigen Wirkung: Sauron versklavt neun menschliche Könige, die ihm fortan dienen.

Dann jedoch im Dritten Zeitalter, in der Schlacht vor dem Schicksalsberg, trennt Isildur, ältester Sohn des Königs Elendils, Sauron mit einem Schwertschlag den Ringfinger ab. Sauron ist besiegt, kann aber fortbestehen, wenn auch nur ohne körperliche Gestalt.

Nun hält Isildur den Ring der Macht. Doch der Ring ergreift Besitz von ihm. Isildur, als er die Gelegenheit dazu hat, vernichtet den Meisterring nicht, und das kostet ihm das Leben. Mit Isildurs Tod versinkt der Ring für 2500 Jahre auf dem Grund eines Flusslaufs.

Dann wird er gefunden. Und der, der ihn erhält, wird sogleich von ihm beherrscht. Der Meisterring bleibt für über 400 Jahre bei seinem Finder, Smeagol, verborgen vor aller Welt.

Währenddessen wiedererstarkt Saurons Macht, und er will den einen Ring der Macht zurückhaben. Der Ring lässt sich finden. Er gelangt für 60 Jahre in die Hände des Hobbits Bilbo Baggins, einem freundlichen, gutmeinenden Wesen, den die Macht des Ringes nicht verführt.

Jahre später findet der Zauberer Gandalf der Graue heraus, dass Saurons Wiederaufstieg begonnen hat, und er weiß um die böse Macht des einen Ringes, der sich im Besitz von Bilbo Baggins befindet.

Gandalf weiß, dass es nur einen Weg gibt, das Böse zu besiegen: Der Ring muss zerstört werden, und zwar dort, wo er herstammt, er muss in der Lava im inneren des Schicksalsberges in Mordor versenkt werden.

Bilbo Baggins Neffe, Frodo Baggins, fällt die Aufgabe zu, den Ring zu vernichten. Dazu begeben er und seine Gefährten – insgesamt vier Hobbits, zwei Menschen, ein Zwerg und ein Elb – sich auf eine gefährliche Reise.

Sie bestehen alle Widrigkeiten, Kämpfe und Schlachten gegen die dunklen Mächte, und zuletzt gelingt das, was unmöglich erschien: den einen Ring in der Glut des Schicksalsberges zu zerstören. Das Gute siegt, das Böse geht unter.

3.

Der Ring in Tolkiens Herr der Ringe ist nicht nur ein Stück geschmiedetes Gold. Er verkörpert und gehorcht Saurons Bösartigkeit.

Der eine Ring der Macht korrumpiert jeden, dem er in die Hände fällt, raubt ihm das Gewissen, vergiftet seine Seele, macht ihn zum willigen Helfer des Bösen.

Niemand kann die grausame Macht des einen Ringes bezwingen, kein Mensch, kein Elb und kein Zwerg kann sie für Gutes nutzen.

Lässt sich im Hier und Jetzt eine Entsprechung für Tolkiens literarisches Bildnis des bösen Ringes auffinden? Ich denke ja, und ich möchte Ihnen im Folgenden eine Interpretation anbieten.

Tolkiens Ringe der Macht verkörpern böse Ideen.

Die neunzehn Ringe stehen für die finstere Idee, dass die einen, die Ringträger, über die anderen herrschen sollen; dass die Herren der Ringe alle anderen zu Untertanen machen, sie unterwerfen sollen.

Und der eine Ring, dem alle anderen Ringe unterworfen sind, verkörpert eine noch weitaus dunklere, eine bösere Idee: Dass nämlich dem einen Träger des Ringes die Macht über alle anderen Ringträger und die ihnen Unterjochten zukommt; dass er der einzige und unbegrenzte Herrscher aller ist.

Die neunzehn Ringe stehen sinnbildlich für die Idee, einen Staat zu errichten und zu erhalten, einen Staat verstanden als territorialen Zwangsmonopolisten mit der Letztentscheidungsmacht über alle Konflikte auf seinem Gebiet.

Der eine Ring der Macht aber steht für die besonders dunkle Idee, einen Staat der Staaten, eine Weltregierung, einen Weltstaat aus der Taufe zu heben; und mit einem solchen Weltstaat ist unweigerlich auch die Schaffung eines weltstaatlichen Geldmonopols verbunden.

4.

Um das zu erklären, beginnen wir mit dem Staat (wie wir ihn heute kennen). Er ist die weltlich gewordene Idee der Herrschaft der einen über die anderen.

So sieht es beispielsweise der deutsche Ökonom, Soziologe und Arzt Franz Oppenheimer (1864–1943).

Der Staat „ist seiner Entstehung nach ganz und seinem Wesen nach … eine gesellschaftliche Einrichtung, die von einer siegreichen Menschengruppe einer besiegten Menschengruppe aufgezwungen wurde mit dem einzigen Zwecke, die Herrschaft der ersten über die letzte zu regeln und gegen innere Aufstände und äußere Angriffe zu sichern. Und die Herrschaft hatte keinerlei andere Endabsicht als die ökonomische Ausbeutung der Besiegten durch die Sieger.“[2]

In ähnlicher Weise definierte auch Joseph Stalin (1878-1953) den Staat:

“Der Staat ist eine Maschine in den Händen der herrschenden Klasse zur Unterdrückung des Widerstandes ihrer Klassengegner.”[3]

Der moderne Staat (wie wir ihn heute kennen) in der westlichen Welt greift zwar nicht mehr ganz so augenscheinlich auf Zwang und Gewalt zurück wie viele seiner zeitlichen Vorgängerformate.

Aber auch er ist auf Zwang und Gewalt gebaut, behauptet sich durch sie, spaltet die Gesellschaft in Herrscher und Beherrschte.[4]

Wie gelingt dem Staat eine solche Zweiklassengesellschaft von Herrschenden und Beherrschten zu erzeugen und zu bewahren?

In Tolkiens Der Herr der Ringe wollten neun Männer, alles von ihnen Könige, Macht über andere, und so wurden sie Träger der Ringe, und dadurch wurden sie unausweichlich an Saurons Ring der Macht gebunden.

Ganz ähnlich sind die Folgen der Idee des Staates. Um Macht zu erlangen und auszuweiten, verführt die Idee des Staates seine Gefolgsleute, alle Register zu ziehen: Propaganda, Zuckerbrot und Peitsche, Angst und Schrecken.

Der Staat ist, so wird den Menschen ins Ohr geflüstert, gut, notwendig, unverzichtbar. Ohne ihn sei es nicht möglich, dass die Menschen zivilisiert zusammenleben.

Die meisten Menschen erliegen dieser Einflüsterung, und der Staat hat freie Bahn, um in alle Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche vorzudringen: Erziehung (Kindergarten, Schule, Universität), Transport, Medien, Gesundheit, Rente, Recht, Sicherheit, Geld und Kredit, Umwelt – und kann so seine Macht ausbauen.

Der Staat belohnt seine Gefolgschaft mit Arbeitsplätzen, Aufträgen und Transferzahlungen. Diejenigen, die sich im widersetzen, landen im Gefängnis oder verlieren ihre Existenz, ihr Leben.

Der Staat verbreitet Angst und Schrecken, um die Menschen gefügsam zu machen. Denn Menschen, die sich fürchten, lassen sich kontrollieren – vor allem wenn man sie in den Glauben versetzt hat, er, der Staat, werde sie beschützen.

Seine aktuellen Angstmacher sind Mutmaßungen, die Klimaveränderungen und den Verlauf von Krankheitswellen betreffen. Der Staat weiß sie geschickt für sein Allmachtstreben zu nutzen: Er zerstört die Wirtschaft, kassiert bürgerliche und unternehmerische Freiheiten.

Von größter Bedeutung ist es für den Staat, den Kampf der Ideen für sich zu entscheiden, die Deutungshoheit darüber zu erlangen, was gute Ideen und was schlechte Ideen sind.[5]

Die Aufgabe, die breite Öffentlichkeit für den Staat einzunehmen, fällt traditionellerweise den sogenannten Intellektuellen zu, also Personen, deren Meinung weithin Gehör findet. Dazu zählen zum Beispiel Lehrer, Universitätsprofessoren, Forscher, Schauspieler, Komödianten, Musiker, Literaten und andere.

Der Staat verhilft ihnen auf unterschiedlichsten Wegen zu Einkommen, Einfluss, Prestige und Status, die sie ohne ihn nicht erzielen würden. Als Dank dafür verbreiten die Intellektuellen die Botschaft, der Staat sei gut und richtig und unverzichtbar.

Sicherlich nicht alle, doch immerhin eine kritische Zahl von Intellektuellen ist fasziniert von den Ringen der Macht. Diese Intellektuellen wollen – bewusst oder unbewusst –, ihre Mitmenschen für die Ringe der Macht begeistern, dabei helfen, sie den Ringträgern zu unterwerfen.

5.

Wer meint, der Staat (wie wir ihn heute kennen) sei akzeptabel, eine vertretbare Lösung, so lange er gewisse Machtgrenzen nicht überschreitet, man also Sorge trägt, dass er nicht ausufert, unterliegt einem schwerwiegenden Irrtum.

Wie der eine Ring der Macht zu seinem Herr und Meister zurückfinden will, so strebt auch ein anfänglich begrenzter Staat unweigerlich seinem logischen Endpunkt zu, der Allmacht.

Der Staat (wie wir ihn heute kennen) drängt nach innen wie nach außen nach Ausdehnung.

George Orwell (1903-1950) schrieb: “The object of power is power.”[6] Hans Hermann Hoppe (* 1949) formuliert diese Einsicht so: „Jeder Minimalstaat trägt die Tendenz in sich, ein Maximalstaat zu werden.“[7]

Nach innen weitet sich der Staat durch steigende Besteuerung, durch alle Arten von Eingriffen in das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben, durch immer mehr Ge- und Verbote, Gesetze, Regulierungen, Besteuerung aus.

Nach außen wird vor allem der in wirtschaftlich-militärischer Hinsicht stärkste Staat seine Einflussspähre zu erweitern suchen. In der primitivsten Form erfolgt das durch aggressive Eroberungsfeldzüge, in ausgefeilter Form durch politisch-ideologische Dominanz.

In den letzten Jahrzehnten hat letztere in der westlichen Welt die Form des demokratischen Sozialismus angenommen. Salopp gesagt läuft der demokratische Sozialismus darauf hinaus, dass das erlaubt und gemacht wird, was die Mehrheit sich wünscht.

Unter dem demokratischen Sozialismus streben die Menschen nicht mehr nach Freiheit von Herrschaft, sondern nach Beteiligung an der Herrschaft. Nicht Abwehr und Zurückdrängen des Staates (wie wir ihn heute kennen) sind die Folge, sondern Arrangieren und Kooperieren mit ihm.

Alle Staaten ziehen mittlerweile an einem Strang. Was sie eint, ist die Abscheu vor Systemwettbewerb. Denn er setzt der staatlichen Machtausdehnung unerwünschte Grenzen.

Deshalb bilden insbesondere größere Staaten ein Kartell, und kleinere, weniger mächtige Staaten werden in das Kartell hineinkomplimentiert – und bei Weigerung erleiden sie politische und wirtschaftliche Nachteile.

Doch die Kartellbildung der Staaten ist nur ein Zwischenschritt. Der logische Endpunkt, auf den der demokratische Sozialismus hinstrebt, ist die Schaffung einer zentralen Machtinstanz, einer Weltregierung, eines Weltstaates.

In Tolkiens Werk verkörpert der Ring der Macht genau diese finstere, böse Idee: Die Allmacht über die Menschheit zu gewinnen. 

Um zum Ziel zu gelangen, erweist sich die Demokratie, wie sie heute verstanden wird, als ein idealer Wegbereiter für die demokratischen Sozialisten; und deshalb wird sie von ihnen auch in höchsten Tönen gepriesen.

Denn es ist ein „ehernes Gesetz“, dass Demokratien früher oder später zu Oligarchien werden, so der deutsch-italienische Soziologe Robert Michels (1876-1936).

In Demokratien bilden sich, so Michels, Parteien heraus. Parteien sind Organisationen, die hierarchisch geführt werden. Dabei setzen sich die Machthungrigsten, die Verschlagensten durch. Sie steigen zur Parteielite auf.

Und die Parteieliten können sich vom Willen der Parteimitglieder lösen und eigene Ziele verfolgen. Sie koalieren beispielsweise mit den Eliten anderer Parteien, bilden Kartelle.

Es kommt zu einer Oligarchisierung der Demokratie, in der letztlich die Gewählten – die Parteieliten beziehungsweise das Kartell der Parteieliten – die Politik bestimmen. Nicht die Abstimmenden haben das Sagen, sondern die Gewählten.

Die Oligarchisierung der Demokratie erfasst nicht nur einzelne Staaten, sie zeigt sich auch zwischen ihnen. Regierungsparteien aus unterschiedlichen Staaten verbinden sich miteinander, vor allem durch Schaffung supra-nationaler Institutionen.

Der demokratische Sozialismus wächst sich zu einem (wie ich es bezeichne) “politischen Globalismus” aus: Der Idee, dass die Menschen ihre Geschicke nicht selbstbestimmt in einem System der freien Märkte gestalten dürfen, sondern dass sie von zentraler Stelle gelenkt werden sollen.

Die Ringe der Macht leisten ganze Arbeit: Sie treiben ihre Träger – Politiker, Bürokraten, Hof-Intellektuelle, Vertreter von BigBanking, BigBusiness, BigPharma und BigTech – an, sich über den Rest der Menschheit zu erheben; denn sie sind es, die nach der Macht der Ringe greifen und ihr unterliegen.

Ob es um die Bekämpfung von Finanz- und Wirtschaftskrisen, Klimawandel oder Viruserkrankungen geht – die Ringe der Macht sorgen dafür, dass supranationale, staatlich orchestrierte Lösungen propagiert werden, Zentralisierung über Dezentralisierung gestellt wird.

Ganz ungeniert wird mittlerweile an der weltweiten “Großen Transformation”, dem “Großen Neustart” gearbeitet. Landesgrenzen werden in Frage gestellt, das Eigentum relativiert oder als verzichtbar erklärt, sogar eine Verschmelzung der physischen, digitalen und biologischen Identität des Menschen – ein Transhumanismus – wird zum Ziel erklärt.

Wie jede Form des Kollektivismus-Sozialismus so setzt auch das Programm des politischen Globalismus auf den Staat, auf seinen Zwang, seine Gewalt.

Die politischen Globalisten wollen bestimmen, was alle anderen tun dürfen und was nicht; möglichst gestützt durch einen breiten Konsens, den sie herzustellen versuchen, indem sie kollektivistische-sozialistische Ideen verbreiten und Kritik daran zurückdrängen oder mundtot machen.

Doch wie lässt sich dieser politische Globalismus vorantreiben in einer Zeit, in der es (noch) Nationalstaaten gibt, die die Menschen durch Sprache, Kultur, Werte und Religion trennen?

Wie lassen sich da die Weltherrschaftsidee, die Idee eines Weltstaates in die Tat umsetzen, wie es die politischen Globalisten anstreben? Tolkiens “Der Herr der Ringe” hilft uns, die Frage zu beantworten.

6.

Sauron ist der unbestrittene Tyrann und Diktator in seinem Reich der Dunkelheit. Er betreibt dort so etwas wie eine Kommandowirtschaft, zwingt seine Untertanen, Wälder zu roden, militärische Ausrüstung zu bauen und Orks zu züchten.

Es gibt weder Märkte noch Geld in Saurons finsterem Königreich. Sauron nimmt, was er will; Sauron hat sozusagen den Tauschverkehr und das Geld als Tauschmittel überwunden.

Die heutigen Staaten sind (noch) nicht ganz so mächtig (wie Sauron). Sie finden Volkswirtschaften vor, in denen es Eigentum, Arbeitsteilung und Geldrechnung gibt.

Für sie ist es daher ganz besonders verlockend, die Hoheit über das Geld zu erlangen – denn ein Monopol über das Geld ist eines der sichersten Wege, um allmächtig zu werden.

So ist es wenig überraschend, dass der Staat (wie wir ihn heute kennen) mittlerweile die Geldproduktion an sich gerissen und dass er vor allem auch das Warengeld durch sein eigenes Fiat-Geld ersetzt hat.

Denn es ist das Fiat-Geld, das die freie Wirtschaft, die freie Gesellschaft, die Arbeitsteilung, das Eigentum zerstört, wie es Ludwig von Mises schon im Jahr 1912 scharfsinnig feststellte:

Es wäre ein Irrtum, wollte man annehmen, daß der Bestand der modernen Organisation des Tauschverkehres für die Zukunft gesichert sei. Sie trägt in ihrem Innern bereits den Keim der Zerstörung. Die Entwicklung des Umlaufsmittels (gemeint: Fiatgeld, A. d. V.) muß notwendigerweise zu ihrem Zusammenbruche führen.[8]

Das Fiat-Geld sorgt nicht nur für Inflation, Wirtschaftskrisen und eine sprichwörtlich unsoziale Verteilung von Einkommen und Vermögen. Es erweist sich vor allem auch als Wachstumselexier für den Staat, lässt ihn immer größer und mächtiger werden auf Kosten der Freiheit von Bürgern und Unternehmern.

Verständlich daher, dass die politischen Globalisten in der Schaffung eines einheitlichen Weltgeldes einen entscheidenden, einen im Grunde unverzichtbaren Schritt zur Ergreifung der Macht über die Welt erblicken.

In Europa ist “im Kleinen” bereits das gelungen, was aus Sicht der politischen Globalisten “im Großen” noch aussteht: die Vereinheitlichung des Geldes.

1999 gaben elf europäische Nationalstaaten ihre Währungen auf, verschmolzen sie in eine Einheitswährung, die produziert wird von einer supra-nationalen Instanz, der Europäischen Zentralbank (EZB).

In ganz ähnlicher Weise lassen sich technisch gesehen die großen Währungen der Welt – US-Dollar, Euro, chinesischer Renminbi, japanischer Yen – in eine einheitliche Weltwährung überführen.

So sieht es beispielsweise der Vorschlag des kanadischen Wirtschaftsnobelpreisträgers aus dem Jahr 1999, Robert Mundell (1932-2021), aus. Er empfahl, die Wechselkurse zwischen US-Dollar, Euro, chinesischem Renminbi, japanischem Yen und britischen Pfund gegeneinander zu fixieren und sie gegenüber einer neuen Recheneinheit, dem INTOR, festzulegen. Und Hokus Pokus: fertig ist die Weltwährung, gesteuert von einem Kartell der Zentralbanken oder einer Weltzentralbank.

7.

Zugegeben, auf den ersten Blick scheint die Erschaffung eines Weltgeldes wenig Aussicht auf Erfolg zu haben. Doch nicht auf den zweiten Blick.

Zunächst einmal gibt es einen handfesten ökonomischen Grund, der für ein einheitliches Weltgeld spricht: Wenn alle Menschen mit demselben Geld wirtschaften, wird die produktive Kraft des Geldes bestmöglich ausgeschöpft. Die optimale Anzahl der Geldarten auf der Welt ist daher eins.

Die Staaten verfügen über das Geldmonopol auf ihrem Gebiet, und da sie alle dem demokratischen Sozialismus anhängen, haben sie auch ein Interesse daran, dass es keinen Währungswettbewerb gibt – auch nicht zwischen verschiedenen staatlichen Fiat-Währungen. Das macht sie für eine Reduktion der Vielzahl der Währungen empfänglich.

Weiterhin sollte man die sogenannte Rivalität zwischen den großen Staaten wie den USA und China sowie zwischen China und Europa, die in den Medien immer wieder thematisiert wird, nicht fehldeuten.

Zweifelsohne gibt es die Rivalität zwischen den Regierenden der Staaten, ihren Bürokraten, ihren Sonderinteressengruppen: Sie alle wollen ihre in ihrem Territorium errungene Machtstellung nicht hergeben, wollen noch mächtiger werden.

Doch diese Rivalität ist in den oligarchisierten Demokratien des Westens bereits stark abgeschwächt, beziehungsweise es gibt hier große Anreize für die Partei- und Regierungsoligarchen grenzüberschreitend miteinander zu kooperieren.

Im Grunde läuft der Westen mit seinem demokratischen Sozialismus seit Jahr und Tag auf ein kommunistisches Regime zu; man könnte auch sagen: die Chinarisierung der westlichen Welt ist in vollem Gange.

Der Umgang der westlichen Welt mit dem Coronavirus – Lockdowns, Entzug von Grund- und Freiheitsrechten, der Plan für einen digitalen Impfpass etc. – zeigt unmissverständlich, wohin die Reise geht: zum selbstermächtigten Staat, der de facto der Kontrolle durch die Wähler entzogen ist – so wie es seit je her in China der Fall ist.

So gesehen ist es nicht eine Frage des ob, sondern des wann, bis die westliche Welt mit dem kommunistischen China nicht nur in der Gesundheitsfrage, sondern auch in der Währungsfrage gemeinsame Sache macht.

Es ist wohl kein Zufall, dass China darauf gedrängt hat, dass der chinesische Renminbi in die Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds (IWF) aufgenommen wird; und das ist bereits im November 2015 vom IWF beschlossen worden.

8.

Um die Allmachtphantasien des modernen Staates in die Tat umzusetzen, arbeiten ihre Zentralbanken an der Ausgabe von digitalem Zentralbankgeld, das sich vermutlich als ein Katalysator erweisen wird für die Schaffung eines Weltgeldes.

Mit der Ausgabe von digitalem Zentralbankgeld wird nicht nur das Ende des Bargeldes – und damit anonymer Zahlungsmöglichkeiten für Bürger und Unternehmer – eingeläutet.

Der Staat weiß dann nicht nur, wer was wann, wo und wofür bezahlt. Er kann auch den Zugang zu den Konten bestimmen: Wer ihn bekommt und wer nicht.

China macht es vor mit dem “Social Credit Score“: Systemkonformes Verhalten wird belohnt, systeminkonformes Verhalten bestraft.

Digitales Zentralbankgeld ist daher besonders effektiv, um unerwünschte politische Opposition zu ersticken.

Digitales Zentralbankgeld wird aber nicht nur das Bargeld weiter zurückdrängen, es wird auch dem Geschäftsbankengeld Konkurrenz machen.

Denn warum soll man sein Geld bei Banken halten, die einem Zahlungsausfallrisiko unterliegen, wenn man es auch sicher bei der Zentralbank, die niemals Pleite geht, verwahren kann?

Ist das Geschäftsbankengeld erst einmal 1:1 in digitales Zentralbankgeld eintauschbar – und darauf läuft es hinaus –, ist das Geldsystem de facto vollverstaatlicht.

Die Zentralbank überträgt dadurch nämlich endgültig ihre unbeschränkte Zahlungsfähigkeit auf die Geschäftsbanken. Kreditrisiken werden sprichwörtlich verstaatlicht.

Das beraubt die Finanzmärkte vollends ihrer Funktion, die Kapitalkosten bestimmen zu können, und die staatliche Planbewirtschaftung des Kapitals wird Realität.

So etwas wie eine Befehls- und Lenkungswirtschaft entsteht. Der Staat belässt zwar formal das Eigentum an den Produktionsmitteln.

Aber durch Ge- und Verbote, Auflagen, Gesetze und Steuern bestimmt er maßgeblich, wer was wann unter welchen Bedingungen produzieren, und wer was wann und wie viel konsumieren darf.

In einem solchen Regime ist es denkbar, dass sich auch die Form der Geldproduktion ändert: weg von der Geldschaffung durch Kreditvergabe, hin zur Ausgabe von Helikoptergeld.

Das heißt: Die Zentralbank beziehungsweise die Politik bestimmt, wer wann wieviel neues Geld bekommt. Nicht mehr der wirtschaftliche Erfolg spiegelt sich im Kontostand der Akteure wieder, sondern die Verteilungswillkür der Politik. Spätestens dann ist man in der Vorhölle des Sozialismus angelangt.

Die Aussicht, vom Staat und seiner Zentralbank mit neuem Geld versorgt zu werden – also eine Art leistungsloses Grundeinkommen zu erhalten –, wird vermutlich dem Staat Heerscharen von Menschen in die Arme treiben, ihren Widerstand gegen sein Ausufern zum Erliegen bringen.

Dann ist es ein leichtes, die nationalen digitalen Zentralbankgelder zu einem einheitlichen Weltgeld zusammenzuschmieden.

9.

Doch werden die Menschen das mitmachen?

Systemtreue Ökonomen werden der Öffentlichkeit die Vorzüge erklären, wenn man die weltweite Geldpolitik vereinheitlicht; wenn man die Wechselkurse zwischen den nationalen Währungen festzurrt; und wenn man eine supra-nationale Reservewährung – mit Namen INTOR oder GLOBAL – schafft, die vom Kartell der Zentralbanken und letztlich einer Weltzentralbank gesteuert wird.

Die Geldkreatur, die dadurch entsteht, wird selbstverständlich ein Welt-Fiatgeld sein, kein Welt-Warengeld.

Einem Welt-Fiat-Geld werden nicht nur alle ökonomischen und ethischen Defekte anhaften, unter denen auch die nationalen Fiat-Gelder leiden.

Ein Welt-Fiatgeld potenziert auch die Übelstände, die das nationale Fiat-Geld provoziert. Dem Missbrauch mit der Inflation ist Tür und Tor geöffnet – schließlich kann niemand mehr auf eine andere Währung ausweichen.

Vor allem die Staaten profitieren: Sie gelangen jederzeit an Kredite zu Vorzugskonditionen, wenn sie sich an die Regeln halten, die die Weltzentralbank und die Sonderinteressen, die sie lenken, aufstellen.

Daraus entsteht der Anreiz für nationale Staaten beziehungsweise deren Partei- und Regierungseliten, Souveränitätsrechte abzutreten und sich supranationalen Regeln – beispielsweise bei der Steuersetzung und Finanzmarktregulierung – zu unterwerfen.

Und genau das ist der Weg in die Weltregierung, in den Weltstaat, den ein Weltfiatgeld ebnet.

Im Kleinen läuft das übrigens bereits im Euroraum ab: Nicht der Einheitsstaat stand am Anfang, auf den die Euro-Einführung folgte. Es war genau umgekehrt: Erst kam der Euro, der den Eurosuperstaat durchsetzen sollte.

Gerade die Ausgabe von digitalem Zentralbankgeld dürfte ein entscheidender Schritt sein, um eine düstere Dystopie aus der Taufe zu heben: den allmächtigen Weltstaat mit seiner eigenen Fiatwährung.

Die Idee eines Weltfiatgeldes – auf die der eine Ring, der Ring der Ringe, unbarmherzig drängt –, führt in den Totalitarismus, der die Kontroll- und Beherrschungsmöglichkeiten, die Joseph Stalin, Adolf Hitler, Mao Zedong, Pol Pot und andere Menschenschinder hatten, in den Schatten stellen wird.

10.

In Tolkiens Herr der Ringe wird das Böse besiegt. Die Geschichte hat also ein Happy End. Ganz so einfach wird es in unserer Welt leider wohl nicht werden.

Die Ideen, einen Staat (wie wir ihn heute kennen) zu haben, zu dulden, mit ihm zu kooperieren, dem Staat die Hoheit über das Geld zu geben, sein Fiat-Geld zu akzeptieren, sind mittlerweile tief verankert in den Köpfen der meisten Menschen.

Lassen sich diese aus der Welt schaffen, wie es den Gefährten gelungen ist, den einen Ring zu zerstören? Die Widrigkeiten sind groß, man könnte pessimistisch werden.

Denn woher sollen die Kräfte kommen, die die Menschen aufklären über das Übel, dass die Idee des Staates (wie wir ihn heute kennen) der Menschheit bringt?

Wenn in Kindergarten, Schule und Universität – die sich weitestgehend in der Hand des Staates befinden – die Lehren des Kollektivismus-Sozialismus-Marxismus systematisch in die Köpfe der Menschen befördert werden? Wenn die Lehren der Freiheit, des freien Marktes und der freien Gesellschaft, des Kapitalismus, kaum mehr oder gar nicht mehr vermittelt werden?

Wer erklärt den Menschen, dass selbst aus einem Minimalstaat ein Maximalstaat wird, dass Zentralbanken, die staatliche Geldmonopolisierung, das Fiat-Geld in die Tyrannei eines Weltstaates mit eigenem Weltgeld führen?

Doch es gibt gute Gründe, um nicht in Pessimismus zu verfallen.

Diejenigen, die an Jesus Christus glauben, können darauf hoffen, dass Gott uns nicht im Stich lässt. Auch wenn sie die Lösung nicht sehen, so können sie Gott vertrauen: Auch in der dunkelsten Nacht kommt von irgendwo her ein helles Licht.

Oder: Man erinnere sich an die Phase der Aufklärung im 18. Jahrhundert. Der Königsberger Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) erklärte den Menschen, dass sie eine “autonome Vernunft” besitzen.

Dass ihnen zusteht, ihr Leben eigenverantwortlich zu führen; und dass sie es nach selbstgesetzten Regeln, die sie mit vernünftigen Gründen bestimmen, führen können. Und die Menschen verstanden Kants Botschaft. Warum sollte sich so ein Lichtblick – in Form der Schriften und Worte eines Freidenkers – künftig nicht wiederholen?

Oder: Dass die Menschen nicht notwendigerweise aus bösen Erfahrungen lernen, heißt nicht, dass sie nicht doch irgendwann die richtigen Schlüsse ziehen.

Man sollte also nicht – ungeachtet der zweifellos finsteren Lage, in der wir uns befinden – die Möglichkeit vorschnell kleinreden, dass die Menschen ihre Freiheit zurückgewinnen wollen und werden – auch wenn wir das aktuell mit unserem beschränkten Vorstellungsvermögen nicht erblicken.

“Der Herr der Ringe” lehrt uns, dass man die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht aufgeben muss – so dunkel und aussichtslos die Lage auch erscheinen mag; dass das Böse letztlich doch besiegt werden kann und wird; und zwar nicht von der Masse der Menschen, sondern von Individuen, von einzelnen Personen.

Übertragen auf die Zustände in der heutigen Welt, gehören zu den Denkern, die das Böse besiegen und dem Guten zum Durchbruch verhelfen können, Ludwig von Mises, Murray Rothbard und Hans Hermann Hoppe – und alle die, die ihren Lehren folgen und sie unerschrocken verbreiten.

Um in Tolkiens Herr-der-Ringe-Bildern zu sprechen: Sie alle sind die Gefährten, die uns die intellektuelle Kraft und den Mut geben, die falschen Lehren, die bösen Ideen zu besiegen.

Ich weiß nicht, ob Ludwig von Mises Tolkiens “Der Herr der Ringe” kannte. Aber Mises wusste sehr wohl um den Kampf zwischen Gut und Böse, der die Menschheitsgeschichte begleitet.

Das Wissen um diesen Kampf prägte sogar Mises’ Lebensmaxime, die er dem Vers des römischen Dichters und Epikers Vergil entnommen hat: “Tu ne cede malis, sed contra audentior ito”, also: “Weiche nicht vor dem Bösen, sondern begegne ihm noch kühner.”

Schließen möchte ich mein Referat mit einem Zitat von Samweis Gamdschie, dem treuen Freund und Begleiter von Frodo Baggins in Herr der Ringe. Als die Lage aussichtslos erscheint, sagt Sam zu Frodo:

Es gibt etwas Gutes in dieser Welt, Herr Frodo. Und dafür lohnt es sich zu kämpfen.

Wenn wir für das Gute in dieser Welt kämpfen wollen, wissen wir, was wir tun müssen: für Eigentum und Freiheit kämpfen und gegen die Dunkelheit, die der Staat (wie wir ihn heute kennen) über uns bringen will, vor allem auch mit seinem Geld.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit!

[1] Ludwig von Mises, The Ultimate Foundation of Economic Science: An Essay on Method (Princeton, NJ: D. Van Nostrand, 1962), p. 98.
[2] Oppenheimer, F. (1929), Der Staat, S. 15.
[3] Joseph Stalin, The Foundations of Leninism (Moscow: Pravda, 1924).
[4] Der Staat schafft Nettosteuerkonsumenten und Nettosteuerproduzenten. Er und die von ihm begünstigten Gruppen sind die Nettosteuerkonsumenten, die von den Produktiven, den Nettosteuerproduzenten, leben.
[5] Denn es sind – wie einleitend bereits angeführt – Ideen die das Handeln der Menschen bestimmen; diese Einsicht ist keiner weiteren Letztbegründung zugänglich, sie lässt sich widerspruchsfrei nicht vermeinen, ist wahr.
[6] George Orwell, Nineteen Eighty-Four (London: Secker and Warburg, 1949), p. 353.
[7] Hans-Hermann Hoppe, Democracy: The God That Failed (New Brunswick, NJ: Transaction Publishers, 2001), p. 229, eigene Übersetzung.
[8] Ludwig von Mises, The Theory of Money and Credit, trans. J.E. Batson (Auburn, AL: Ludwig von Mises Institute, 2009), p. 409, eigene Übersetzung.

Thorsten Polleit ist seit April 2012 Chefvolkswirt der Degussa, Europas größtem Edelmetallhandelshaus. Davor war er als Ökonom 15 Jahre im internationalen Investment-Banking tätig. Thorsten Polleit ist zudem Honorarprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth, Adjunct Scholar am Ludwig von Mises Institut, Auburn, Alabama, Mitglied im Forschungsnetzwerk „ROME“ und Präsident des Ludwig von Mises Institut Deutschland. Im Jahr 2012 erhielt er den The O.P. Alford III Prize In Political Economy. Thorsten Polleit ist Autor zahlreicher Aufsätze und Bücher: „Ludwig von Mises – der kompromisslose Liberale“ (2018), „Vom Intelligenten Investieren“ (2018), „Mit Geld zur Weltherrschaft“ (2020) und „Der Antikapitalist“ (2020). Die private Website von Thorsten Polleit ist: www.thorsten-polleit.comHier Thorsten Polleit auf Twitter folgen.

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Hinweis: Die Inhalte der Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Ludwig von Mises Institut Deutschland wieder.

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