Die Artikel auf Mises Deutschland – November 2020

Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Institut Deutschland im Monat November:

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Der linke Progressivismus will das Modell der Zukunft sein und ist doch nur der Sozialismus der Vergangenheit

von Antony P. Mueller, 2. November 2020

Durch eine umfassende Transformation der Gesellschaft die Menschen in den Himmel zu führen, ist die Quintessenz des Sozialismus, sei es die Staatskonstruktion in Platos „Republik“, der „Utopische Sozialismus“ des 19. Jahrhunderts oder in unserer Zeit die Forderung nach einer „konkreten Utopie“. Doch anders als die marxistische Mythologie, dass der Sozialismus der unaufhaltsame Nachfolger des Kapitalismus sein würde, zeigt die Geschichte, dass das „sozialistische Phänomen“ im Laufe der Geschichte immer wieder aufgetaucht ist. Anstatt das Modell der Zukunft zu sein, ist der Sozialismus de facto eine Idee, die immer wieder auftaucht, um jedes Mal erneut zu scheitern.

Politische Ökonomie des Klimawandels

von Jörg Gudio Hülsmann, 4. November 2020

Vortrag im Rahmen der 8. Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Institut Deutschland statt. Das Thema lautete: „Wie der Markt Umwelt und Ressourcen schützt“.

Ein Lieferkettengesetz ist aus moralischer, ethischer und wirtschaftlicher Sicht abzulehnen

von Philipp Bagus, 6. November 2020

Genauso wie Fischkonservenhersteller sich bescheinigen lassen, dass beim Fang für ihre Thunfischkonserven keine Delfine zu Schaden kommen, können sich auch Unternehmen hinsichtlich der Einhaltung von Menschenrechten und anderer Vorlieben ihrer Kunden von unabhängigen privaten Agenturen zertifizieren lassen, z.B. mit einem Stempel „kinderarbeitsfrei,“ oder „C02-neutrale Produktion.“ Die Kunden, die darauf Wert legen, kaufen dann nur diese zertifizierten Produkte. Das ist ihr gutes Recht. Den Staat braucht es dazu nicht. Es ist nicht Staatsaufgabe zu entscheiden, welche Produkte ein Konsument kaufen darf.

Marxismus in Afrika: Warum so viele afrikanische Volkswirtschaften nach der Unabhängigkeit gescheitert sind

von Eric Coffie, 9. November 2020

Wahnsinn soll die Unfähigkeit sein, Ursachen und Wirkungen in Beziehung zu setzen. Wo immer der Marxismus/Sozialismus praktiziert wurde, bedeutete er für die Mehrheit Sklaverei und Tod. Es ist keine Überraschung, dass der Marxismus in Afrika ebenso wie in vielen anderen Nationen gescheitert ist. Im Laufe der Geschichte hat es viele Beweise dafür gegeben, dass der Kapitalismus funktioniert und der Sozialismus ein Fehlschlag ist. Die Folgen des Sozialismus sind Armut und Tyrannei. Trotz all dieser Misserfolge und Gräueltaten, die unter dem Nationalsozialismus von marxistischen Diktatoren begangen wurden, gibt es eine Mehrheit, die immer noch glaubt, der Sozialismus sei der Weg zu sozialem und wirtschaftlichem Wohlstand in Afrika. Die Wahrheit ist, dass es beim Sozialismus nicht um Wirtschaft geht. Im Sozialismus geht es um Wettbewerb um politische Macht, der zur Zerstörung von Reichtum und Wohlstand führt.

Die große Verwirrung: Kapitalismus-Kritik, die Sozialismus-Kritik ist

von Thorsten Polleit, 11. November 2020

Kollektivistisch-sozialistische Denker und Agitatoren haben den (echten) Kapitalismus in Misskredit gebracht – und gleichzeitig das Fiat-Geldsystem gegenüber einer sachgerechten Kritik abgeschirmt. Der »Kapitalismus« hat mittlerweile einen üblen Ruf, er gilt vielen als »kalt«, »ungerecht«, »unmoralisch«, »unkontrollierbar« und »krisenstiftend«. Die Missstände der Zeit – ob Finanz- und Wirtschaftskrisen, Rezession und Arbeitslosigkeit, exzessive Managergehälter, Inflation, Wohnungsknappheit und hohe Mietpreissteigerungen oder Altersarmut – werden geradezu reflexartig dem Kapitalismus in die Schuhe geschoben. Doch das ist nicht sachgerecht. Schließlich entsprechen die Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle, die man heute in den entwickelten Volkswirtschaften der Welt vorfindet, in keiner Weise dem (echten) Kapitalismus, sondern sie sind vielmehr Spielarten des Interventionismus.

Ja, die Nationalsozialisten waren Sozialisten

von David Gordon, 13. November 2020

Als Antwort auf Sehon erwähnte ich die entscheidende Unterscheidung von Ludwig von Mises zwischen den zwei Arten von Sozialismus. In der einen Art besitzt der Staat die Produktionsmittel. In der anderen gibt es immer noch Privateigentum, aber der Staat sagt den Eigentümern, was zu tun ist. Dies ist eine Form von zentraler Planung und gilt immer noch als Sozialismus, und genau das haben die Nationalsozialisten in die Praxis umgesetzt.

„Realitätsfremde Moralisten und gefährliche Ideologen haben die wichtige Umwelt- und Klimadebatte gekapert“

Interview mit Olivier Kessler, 16. November 2020

Es wäre aber illusorisch anzunehmen, dass man den Ärmsten der Armen, von denen es immer noch sehr viele in China gibt, verordnen könnte, dass sie nun die Reduktion des CO2-Ausstosses zu ihrer obersten Priorität machen, wenn ihre grundlegenden Bedürfnisse wie Nahrung, Gesundheit und Bildung noch nicht gestillt sind. Eine derartige Politik wäre schlichtweg realitätsfremd, menschenverachtend und wahrscheinlich auch nicht durchsetzbar. Eine solche Entwicklung braucht Zeit. Es besteht jedoch Hoffnung, dass die Chinesen nicht ganz so lange brauchen werden wie die Europäer, bis sie einen vergleichbaren Standard erreicht haben, denn viele umweltschonende Technologien wurden bereits erfunden und können übernommen werden.

Absolute Eigentumsrechte als ökologischer Imperativ

von Thorsten Polleit, 18. November 2020

Vortrag im Rahmen der 8. Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Institut Deutschland statt. Das Thema lautete: „Wie der Markt Umwelt und Ressourcen schützt“.

Eltern und Großeltern müssen den Kindern die Vorzüge des Kapitalismus erklären

von Kerry McDonald, 20. November 2020

Im Gegensatz zum Sozialismus basiert der Kapitalismus auf Zustimmung und Zusammenarbeit. Es handelt sich dabei um ein System des freiwilligen Austauschs zum gegenseitigen Nutzen. Dasselbe oben erwähnte Online-Wörterbuch definiert den Kapitalismus als „ein wirtschaftliches und politisches System, in dem der Handel und die Industrie eines Landes von privaten Eigentümern für den eigenen Gewinn, und nicht vom Staat kontrolliert werden“. Mit anderen Worten: Einzelne Menschen und private Unternehmen kontrollieren ihre eigenen Produktions-, Vertriebs- und Tauschmittel innerhalb eines kapitalistischen Systems.

‚Freie Märkte‘ statt ‚Great Reset‘

von Antony P. Mueller, 23. November 2020

Mit der Abschaffung der Märkte und der Unterdrückung der individuellen Wahl, die die kollektivistischen Pläne des WEF propagieren, würde ein neues dunkles Zeitalter kommen. Anders als von den Planern vermutet, würde der technologische Fortschritt selbst zum Stillstand kommen. Ohne die menschliche Kreativität, die aus der Denkweise des Individualismus entspringt, ist noch nie ein wirtschaftlicher Fortschritt möglich gewesen.

Wenn das Gewaltmonopol versagt

von Andreas Tögel, 25. November 2020

Es ist, nicht nur angesichts der laufend zunehmenden Bedrohung durch den islamisch motivierten Terror, hoch an der Zeit, die Illusion zu begraben, der einzelne Bürger hätte keinerlei Veranlassung, sein Leben und seine körperliche Unversehrtheit selbst zu verteidigen. Antiterroreinheiten sind in dem Moment mit Sicherheit nicht an Ort und Stelle, wenn ein Jihadist damit beginnt, Zivilisten zu töten. Da Terroristen nicht dazu neigen, sich an waffengesetzliche Regeln zu halten, wie das aktuelle Beispiel des in Wien wütenden, „radikalisierten“ Muslims einmal mehr beweist (der Täter benutzte ein vom Balkan stammendes, vollautomatisches Gewehr, dessen Erwerb und Besitz Privatpersonen verboten ist), ist es geradezu irrsinnig, wenn der Gesetzgeber den Tätern auch noch einen erheblichen Vorteil verschafft, indem der die Opfer mittels restriktiver Waffengesetze entwaffnet.

Die staatlichen Corona- und Klimamaßnahmen können wissenschaftlich nicht begründet werden

von Andreas Tiedtke, 27. November 2020

Selbst wenn sich zwei Klimawissenschaftler im Hinblick auf die Datensätze völlig einig sind und wenn die Bedeutsamkeit, die sie gewissen Einflussfaktoren beimessen, weder naturgesetzlichen noch mathematischen oder logischen Erkenntnissen widersprechen, können sie dennoch zu unterschiedlichen Prognosen gelangen. Und ebenso kann ein und derselbe Klimawissenschaftler zu zwei verschiedenen Zeitpunkten zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangen.

 

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