Die Artikel auf Mises Deutschland – September 2018

Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Institut Deutschland im Monat September:

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Der Mythos vom demokratischen Sozialismus

von James Davenport, 3. September 2018

Es war stets das Ziel sozialistischer Revolutionäre, Märkte und Privateigentum abzuschaffen. Dass dies stets gewaltsam und nie mit den Mitteln der Demokratie erreicht wurde, und dass die Menschen in diesen Ländern danach stets verarmten, verrät uns genug über dieses System.

Was der Wohlfahrtsstaat aus den Menschen macht

von Andreas Tögel, 5. September 2018

Jeder Staat schafft zwei Klassen von Menschen: Diejenigen, die ihn finanzieren und die anderen, die von ihm leben. Die Mentalität jedes Einzelnen wird maßgeblich dadurch geprägt, welcher der beiden Gruppen er angehört. Wer sein Geld in der Sphäre des Marktes verdient, ist daran gewöhnt, Leistungen erbringen zu müssen, die von zahlungskräftigen Kunden nachgefragt werden. Wer dagegen im Dunstkreis des Leviathans sein Einkommen erzielt oder von Transferzahlungen lebt, steht nicht vor dieser Herausforderung. Was er auch tut oder lässt: darauf, seinen Mitmenschen einen nützlichen Dienst zu leisten, braucht er/sie keinen Gedanken zu verschwenden.

Währungswettbewerb & digitales Geld: Wie aktuell ist Hayeks Vorschlag?

von Demelza Hays, 7. September 2018

Hayek hat in unseren Augen sehr wertvolle theoretische Vorarbeiten für eine zukünftige, krisenresistentere Geldordnung geliefert. Um eine vollständige Freiheit für Geldproduzenten und -konsumenten herzustellen, müsste das staatliche Geldmonopol in Frage gestellt werden und die Möglichkeit bestehen, dass sich in einem dezentralen Entdeckungsverfahren Privatwährungen entwickeln können, die miteinander im Wettbewerb stehen.

„Der Eurokratie stehen schwere Zeiten bevor“

Interview mit Roland Vaubel, 10. September 2018

Der Migrationsdruck wird zunehmen, und die EU wird sich schwertun, ihr Regelwerk zu reformieren und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Die migrationskritischen Parteien werden weiter zulegen. Der Übergang zu Mehrheitsentscheidungen im Rat führt bei den Überstimmten zu nachhaltiger Frustration. Der Streit nimmt zu, die Völkerverständigung bleibt auf der Strecke. Die EZB wird Ihre Niedrigzinspolitik aus politischen Gründen nicht schnell genug aufgeben, was zu hohen Inflationsraten führt. Der Euro gerät weiter in Verruf. In Deutschland geht die euromantische Ära Schäuble-Merkel-Altmeyer ihrem Ende entgegen. Macrons europapolitischer Vorstoß wird in Vergessenheit geraten. Die Zentralisierungsdynamik wird erlahmen, weil man allenthalben mit der EU unzufrieden ist. Die EU findet zu einem Gleichgewicht, aber es ist kein Gleichgewicht des Konsenses, sondern des Immobilismus. Es geht nicht mehr weiter, weil man zerstritten ist.

Die falschen Versprechungen der Notenbanken

von Antony P. Mueller, 12. September 2018

Noch absurder ist der Anspruch der Zentralbanker, die Wirtschaft auf dem Pfad eines inflationsarmen Wirtschaftswachstums halten zu können. Eher ist das Gegenteil wahr. Die Zentralbanken sind zur systemischen Quelle des moralischen Risikos im Finanzsystem geworden. Auf diese Weise schafft das Zentralbankwesen selbst die Instabilität, die es zu verhindern und zu heilen verspricht.

Sozialismus zerstört Venezuela

von José Niño, 14. September 2018

Alle echten Reformen sollten mit Plänen beginnen und enden, die darauf abzielen, das staatliche Engagement in allen Wirtschaftssektoren zu reduzieren und letztendlich zu beseitigen. Der krebsartige Tumor der staatlichen Interventionen erfordert kein Pflaster, sondern eine vollständige Entfernung.

„Sie, Mises, sind ein wirklich großer Lehrer“

von Margit von Mises, 17. September 2018

Obwohl er während der Diskussionen seine Ansichten energisch vertrat, seine Argumente aufs lebhafteste verteidigte, blieb er immer höflich und liebenswürdig. Nie gab er dem einzelnen Hörer Anlaß, gekränkt oder beleidigt zu sein, aber für Sozialisten fand er keine Entschuldigung. Er erklärte alles so gründlich, bis seine Gegner entwaffnet waren, und doch versuchte er niemals – aber auch niemals –, jemanden gegen seinen Willen zu überzeugen.

Die Realität des Sozialismus: Befehl, Zwang, Gewalt

von Antony P. Mueller, 19. September 2018

Die Realität des Sozialismus ist Befehl und Gehorsam. Ohne Orientierung an Märkten und Preisen bestimmt letztliche die politische Gewalt über die Zuteilung der Güter. Der Anspruch, Sozialismus und Demokratie zu verbinden, ist ebenso ein Betrug wie die Behauptung, der Sozialismus würde Wohlstand bringen. Das wahre Gesicht der sozialistischen Praxis ist notwendigerweise der totalitäre Despotismus.

Die Utopie der Sozialen Marktwirtschaft

von Thorsten Polleit, 21. September 2018

Doch kollektivistische Ideen – und das zeigen die totalitären Enwicklungen des 20. Jahrhundert – sind zum Scheitern verurteilt; und auch der Interventionismus in all seinen Spielarten, auch in Form der Sozialen Marktwirtschaft, bietet keine Alternative. Nationalökonomisch lässt sich hingegen ohne Zweifel zeigen, dass die freie Marktwirtschaft die einzig dauerhaft durchführbare Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ist.

Geldpolitik: Erinnerung an die Sowjetunion

von Vitaliy Katsenelson, 24. September 2018

Als ich 1991 das sowjetische Russland verließ, dachte ich, ich würde nie wieder eine Kommando- und Kontrollwirtschaft sehen. Ich habe mich geirrt. In den letzten zehn Jahren hat die Weltwirtschaft begonnen, einer solchen ähnlich zu werden, weil wohlmeinende Ökonomen, die Zentralbanken leiten, den Preis für das wichtigste Gut der Welt festgelegt haben: Geld.

„Politik zwischen Wirklichkeit und Utopie“. Der Konferenzbericht

von Andreas Tiedtke, 26. September 2018

Die 6. Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Instituts Deutschland am 15. September 2018 fand im ausverkauften Festsaal des Bayerischen Hofes in München statt. Vorstand Andreas Marquart und Präsident Thorsten Polleit freuten sich in ihren Begrüßungsreden nicht nur darüber, dass die Konferenz die bestbesuchte in der Geschichte des Instituts war, sondern auch darüber, dass die Internet-Publikationen und die Leserschaft ständig zunehmen. Auf der Homepage des Instituts, misesde.org, steht mittlerweile eine Bibliothek mit über 1.100 Aufsätzen und Artikeln zur Verfügung.

Veranstaltungshinweis:

Wer keine Gelegenheit hatte, an unserer Konferenz „Politik zwischen Wirklichkeit und Utopie“ am 15. September in München teilzunehmen und die Vorträge von Thilo Sarrazin und Roger Köppel zu hören, den dürfen wir auf die Veranstaltungen der „Weltwoche“ am 3./4. und 5. Oktober in Berlin, Zürich und Wien hinweisen…

Anmeldungen unter folgendem link: https://www.weltwoche.ch/sarrazin/

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