MISES Monatsmagazin | Die Beiträge im Juni 2026

29. Juni 2026 – Die im Juni 2026 vom Ludwig von Mises Institut Deutschland veröffentlichten Beiträge im Überblick

Mises’ Praxeologie als Schlüssel zum Verständnis von Theorie und Geschichte

1. Juni 2026 – von Antony P. Mueller

Wie mathematische Sätze entfaltet auch die Praxeologie Implikationen (= logische Folgerungen), die im Begriff bereits enthalten sind, aber erst durch systematische Analyse sichtbar werden. Erkenntnis entsteht hier nicht durch empirische Entdeckung, sondern durch logische Explikation (= detaillierte Ausformulierung).

Erzwungene „Wehrpflicht“ – wer schützt vor den „Beschützern“?

8. Juni 2026 – von Rainer Fassnacht

Macht und Zwang gegen friedliche Menschen sind für diese – bei nüchterner Betrachtung – keine Lösung ihres Sicherheitsproblems. Im Gegenteil, es ist ihr größtes Sicherheitsproblem.

Raus aus dem Kreditgeld – aber flott?

12. Juni 2026 – von Stephan Ring

… Eine vergleichbare Vorgehensweise könnte sein, dass sich die Zentralbank von ihrer Funktion als Lender of Last Resort gewissermaßen freikauft, indem sie allen Banken so viel Kredit einräumt, dass eine Mindestreserve von 100% entsteht.

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Wert, Wissenschaft und die Illusion absoluter Maßstäbe

15. Juni 2026 – von Antony P. Mueller

Werte sind keine Eigenschaften der Dinge selbst. Ein Gut ist nicht deshalb wertvoll, weil ihm ein objektiver Wert innewohnt, sondern weil ein handelnder Mensch es als Mittel zur Erreichung eines gewünschten Zustandes betrachtet.

Der Leviathan ohne Maßstab – Max Webers „Politik als Beruf“ praxeologisch gelesen

19. Juni 2026 – von Andreas Schnebel

In dieser Logik wird der Politiker zu einer modernen Entsprechung von Dostojewskis Großinquisitor: Er nimmt die moralische Last der Gewalt auf sich und geht den ‚Pakt mit diabolischen Mächten‘ ein, um eine Ordnung zu verwalten, deren letzte Begründung er selbst nicht mehr kennt.

Die Nullsummen-Lüge der Gegner der Marktwirtschaft

22. Juni 2026 – von Andreas Tögel

Dass das Nullsummendenken auch durchaus gefährliche Konsequenzen nach sich ziehen kann, beweist eine Studie, die zeigt, dass Nullsummengläubige eher bereit sind, den Einsatz von Gewalt gegen politisch Andersdenkende zu akzeptieren.

Das Erbe Alan Greenspans

24. Juni 2026 – von Thorsten Polleit

Greenspan gelang es, dass die Menschen in der Greenspan-Fed den ‚Retter in der Not‘ erblickten; dass sie nicht erkannten, dass die Greenspan-Fed die Ursache für die beklagten Missstände wie Inflation und Krisen war; dass sie den ökonomischen ‚Brandstifter‘ mit dem Feuerwehrmann verwechselten.

Hinweis: Die Inhalte der Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Ludwig von Mises Instituts Deutschland wieder.

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