Die Artikel auf Mises Deutschland – Juni 2020

Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Institut Deutschland im Monat Juni:

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Stabilisierungssklerose: Vom Interventionismus zur Zombiewirtschaft

von Michael von Prollius, 3. Juni 2020

Aus liberaler Perspektive leben wir heute in einer Sozialstaatswirtschaft – mit Zombies statt Champions. Die Zahl der Zombies nimmt kontinuierlich zu und macht nach Alexander Horn bereits einen zweistelligen Prozentsatz der Unternehmen aus. Wir leben in einer Angestelltengesellschaft mit Unternehmern als notwendigem Übel. Bequem und risikolos, möglichst um die Freizeit herum drapiert soll der Job sein. Stabilität ist das Primat. Die Marktwirtschaft gilt als Problem, der Staat als Lösung. Unternehmen sollen soziale Verantwortung übernehmen, Gewinne sind verpönt.

Mises Seminar 2020: „Die Ethik der Freiheit“ (Vortrag 9)

von Philipp Bagus, 5. Juni 2020

Vortrag 9 behandelt das Buch „Die Ethik der Freiheit“ (1982) von Murray N. Rothbard.

Mises‘ Aufsatz „Die Wirtschaftsrechnung im sozialistischen Gemeinwesen“

von Rainer Fassnacht, 8. Juni 2020

Inzwischen sind 100 Jahre vergangen. Als Mises „Die Wirtschaftsrechnung im sozialistischen Gemeinwesen“ schrieb, gab es noch keine umfangreichen praktischen Erfahrungen mit dem Sozialismus. Inzwischen können wir zurückblicken auf die Sowjetunion unter Stalin, China unter Mao Tse-Tung, Kuba unter Fidel Castro, Nordkorea unter Kim Il Sung, Kambodscha unter den roten Khmer, Albanien unter Enver Hoxha, Venezuela unter Hugo Chàvez oder die DDR-Geschichte bis zum Mauerfall. All diese Beispiele zeigen, dass Ludwig von Mises Warnung mehr als berechtigt war. Versorgungsengpässe, der Verlust von Freiheit und unzählige Tote bestätigen schmerzhaft die von Ludwig von Mises aufgezeigten Zusammenhänge.

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Wie kann die Wirtschaftskrise nach dem Lockdown überwunden werden?

von Antony P. Mueller, 10. Juni 2020

Es wäre katastrophal, die zur Überwindung der Finanzkrise von 2008 eingeführten Maßnahmen fortzusetzen und sogar noch zu verstärken. In der Vergangenheit hat sich diese Politik nicht günstig auf das Wirtschaftswachstum ausgewirkt. Während die Reallöhne kaum zunahmen, katapultierte der Niedrigzins die Preise für finanzielle Vermögenswerte auf ein neues Niveau. Nicht der Kapitalismus ist für die daraus resultierende steigende Vermögensungleichheit verantwortlich, sondern schuldig ist die Geldpolitik der FED und der Europäischen Zentralbank (EZB).

Mises Seminar 2020: „Recht, Gesetz und Freiheit“ (Vortrag 10)

von David Dürr, 12. Juni 2020

Vortrag 10 behandelt das Buch „Recht, Gesetz und Freiheit“ (1973) von Friedrich A. von Hayek.

Die Grenzen staatlicher Anmaßung

von Andreas Tögel, 15. Juni 2020

Besonders bedenklich ist die zuletzt immer wieder erhobene Forderung nach einer Impfpflicht, sobald ein entsprechendes Immunserum gefunden ist. Momentan ist keines in Sicht. Der bloße Glaube daran versetzt nämlich leider keine Berge, weshalb es Jahre dauern wird, bis ein derartiges Präparat entwickelt und seine Anwendungssicherheit gründlich geprüft ist. Dennoch wird schon jetzt von staatsgläubigen Wissenschaftlern und von einigen Politikern darüber phantasiert, die ganze Menschheit zwangsweise damit behandeln zu wollen. Spätestens an diesem Punkt hört jedoch jeder Spaß auf.

Für „öffentliche Güter“ braucht es keinen Staat

von Philipp Bagus, 17. Juni 2020

Es gibt einen weiteren Punkt im Zusammenhang mit öffentlichen Gütern und Trittbrettfahrertum, auf den ich in diesem Artikel eingehen möchte. Der Staat verhindert oder sabotiert oft die Produktion öffentlicher Güter auf dem freien Markt. Genauer gesagt erschwert er die Lösung des Trittbrettfahrer-Problems auf dem freien Markt, in dem er den Menschen Ressourcen nimmt. Zum Beispiel verleitet das inflationäre Geldsystem die Menschen dazu, sich höher zu verschulden, als sie es in einem guten Geldsystem tun würden. Und wer verschuldet ist, muss sich eher auf bezahlte Arbeit konzentrieren und wird entsprechend weniger ehrenamtlich tätig sein.

Die EZB und das Verbot der monetären Staatsfinanzierung. Ein (Er-)Klärungsversuch

von Thorsten Polleit, 19. Juni 2020

Aus ökonomischer Sicht gibt es überzeugende Gründe, die EZB und die nationalen Euro-Zentralbanken zu bezichtigen, mit ihren Anleiheaufkaufprogrammen – vor allem auch mit dem PEPP – gegen das Verbot der monetären Staatsfinanzierung, wie es Artikel 123 AEUV ausspricht, zu verstoßen: Die Geldpolitik diktiert die Zinsen im Sekundärmarkt und damit auch die Zinsen im Primärmarkt. Wenn sich die Rechtsprechung darauf einlässt, die von den Zentralbankräten selbsterfundenen Programm-Kriterien als Prüfstein zu akzeptieren, ob eine monetäre Staatsfinanzierung stattfindet oder nicht, dann muss man den Verdacht haben, sie verliert Sinn und Zweck des Artikels 123 AEUV aus dem Auge.

Wirtschaftskrise: 2020 ist nicht 2008

von Antony P. Mueller, 22. Juni 2020

Die Währungs- und Fiskalbehörden scheinen zusammen mit nicht wenigen Finanzmarktinvestoren der Ansicht zu sein, dass die derzeitigen Maßnahmen lediglich ein Remake der nach der Krise von 2008 verabschiedeten Maßnahmen sind und dass auch diesmal keine signifikante Preisinflation daraus resultieren würde. Es wäre aber sowohl für politische Entscheidungsträger als auch für Investoren katastrophal, den Unterschied zwischen 2008 und 2020 zu ignorieren. Nach der Finanzkrise von 2008 entstand keine deutlichere Preisinflation, da das neu geschaffene Geld weitgehend im Finanzsektor verblieb. Der Haupteffekt der Niedrigzinspolitik bestand bis Anfang dieses Jahres darin, den Aktienmarkt und die Immobilienpreise hochzutreiben. Der Unterschied zwischen 2008 und 2020 ist, dass die Folgen des Lockdowns die Realwirtschaft betreffen. Die Arbeitslosigkeit wird wahrscheinlich lange bestehen bleiben. Die Krise von 2008 hat die Kapitalstruktur der Realwirtschaft intakt gelassen. Im Jahr 2020 ist dies nicht der Fall.

Bürgerkrieg verhindern: Dezentralisierung und Sezession

Von Ryan McMaken, 24. Juni 2020

Aber wie können wir jetzt Schritte setzen, um die Polarisierung und den daraus resultierenden Schaden zu minimieren? Die Antwort liegt in einer tieferen Dezentralisierung und lokaler Autonomie. So lange aber die meisten Amerikaner unter der autoritären Vorstellung leben, dass die Vereinigten Staaten „eine einzige, unteilbare Nation“ darstellen, wird es keine Antwort auf dieses Problem der unangefochtenen Machtausübung einer Region (oder Partei) über eine Minderheit geben.

Mises Seminar 2020: „Power und Market“ (Vortrag 11)

von Thorsten Polleit, 26. Juni 2020

Vortrag 11 behandelt das Buch „Power and Market“ (1970) von Murray N. Rothbard.

 

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