Die Artikel auf Mises Deutschland – Mai 2020

Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Institut Deutschland im Monat Mai:

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Mises-Seminar 2020: „Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel“ (Vortrag 3)

von Thorsten Polleit, 1. Mai 2020

Vortrag 3 behandelt das Buch „Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel“ (1912) von Ludwig von Mises.

Ein Protest aus Frankreich

von Jörg Guido Hülsmann, 4. Mai 2020

Die Abriegelungspolitik ist als Panikreaktion verständlich. Politische Führungskräfte wollten das Richtige tun und mussten Entscheidungen mit unvollständigen Informationen treffen. Aber bei reiflicher Überlegung – und sicherlich im Nachhinein – war das keine gute Politik. Die Politik des vergangenen Monats war dem Gemeinwohl nicht förderlich. Sie hat zwar das Leben vieler Menschen gerettet, aber sie haben auch das Leben und die Lebensgrundlagen vieler anderer gefährdet – und gefährdet sie immer noch. Sie hat einen neuen und gefährlichen politischen Präzedenzfall geschaffen. Sie hat die politische Regime-Unsicherheit – um Robert Higgs‘ treffenden Ausdruck zu verwenden – verstärkt, und das wird sich auf die Entscheidungen von Einzelpersonen, Familien, Gemeinschaften und Unternehmen in den kommenden Jahren auswirken.

Bundesverfassungsgericht und EZB: Das Urteil ist nicht die Lösung

von Thorsten Polleit, 6. Mai 2020

Seit Jahren wird die Einheitswährung künstlich am Leben gehalten, indem die EZB die Zinsen auf beziehungsweise unter die Nulllinie gedrückt und weil sie auch ein „Sicherheitsnetz“ unter die Finanzmärkten gespannt hat: Die EZB gibt den Investoren quasi eine kostenlose Versicherung, dass keine systemrelevanten Euro-Schuldner ausfallen und dass die Märkte im Notfall mit neuem Geld versorgt werden. Diese Maßnahmen halten die Investoren im Euro, ansonsten hätten sie vermutlich schon längst das Weite gesucht. Der Trick würde natürlich nicht mehr funktionieren, wenn die EZB Schuldpapiere nicht mehr nach Belieben kaufen kann.

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Mises-Seminar 2020: „Die Gemeinwirtschaft“ (Vortrag 4)

von Karl-Friedrich Israel, 8. Mai 2020

Vortrag 4 behandelt das Buch „Die Gemeinwirtschaft“ 1922 von Ludwig von Mises.

Anthony Fauci: Wenn Politik die Wissenschaft übertrumpft

von William L. Anderson, 11. Mai 2020

Mises schreibt, Bürokratien seien dazu da, die Anweisungen der Träger politischer Macht umzusetzen, und nicht, um selber Politik zu machen. Nach mehr als einem Jahrhundert linker Herrschaft sind die Bürokratien selbst jedoch zu Zentren der Regierungsmacht geworden. Männer wie Fauci, mit ihrer antikapitalistischen Haltung und ihrer einseitigen Sichtweise des Lebens bestimmen, wie die Dinge laufen. Die meisten Menschen verstehen instinktiv, dass man Kompromisse zwischen gegensätzlichen Zielen eingehen muss. Bürokraten des öffentlichen Gesundheitswesens wie Fauci glauben hingegen, dass die Gefahrenabwehr, mit der sie betraut sind, das einzige sei, was zählt, unabhängig von den Kosten.

Kein Lockdown: Die schreckliche Polio-Pandemie 1949-1952

von Jeffrey Tucker, 13. Mai 2020

Obwohl es keine Heilung und keinen Impfstoff gab, die Inkubationszeit lange andauerte, bevor sich Symptome zeigten, und es große Verwirrung darüber gab, wie die Krankheit übertragen wurde, war der Gedanke, einen ganzen Bundesstaat, ein Land oder die Welt abzuriegeln, unvorstellbar. Das Konzept einer vollkommenen „Einschließung in der Wohnung“ war nirgends vorstellbar. Die Bemühungen, „Social Distancing“-Maßnahmen einzuführen, waren punktuell und freiwillig.

Mises-Seminar 2020: „Nationalökonomie: Theorie des Handelns und Wirtschaftens“ (Vorträge 5 und 6)

von Jörg Guido Hülsmann, 15. Mai 2020

Die Vorträge 5 und 6 behandeln das Buch „Nationalökonomie. Theorie des Handelns und Wirtschaftens“ (1940) von Ludwig von Mises.

Die Verzerrungen in der amtlichen Inflationsstatistik: Substitutionseffekte und Qualitätsanpassungen

von Karl-Friedrich Israel, 18. Mai 2020

Es steht außer Frage, dass sowohl die Substitutionseffekte als auch die Qualitätsveränderungen bei den Gütern und Dienstleistungen die amtliche Inflationsstatistik vor praktisch unlösbare Probleme stellen. Qualitätsveränderungen können nicht objektiv quantifiziert werden. Allein dieser Umstand eröffnet der amtlichen Preisstatistik einen enormen diskretionären Spielraum, der sich nicht zuletzt auch auf die Geldpolitik überträgt. Die Geldmenge M1 in der Eurozone wurde seit ihrer Gründung mehr als verfünffacht. Dies konnte auch deshalb politisch gerechtfertigt werden, weil die ausgewiesene Preisinflation relativ niedrig war. Die Preise in der Eurozone sind seit 1999 offiziell nur um etwas mehr als 40% gestiegen. Wird die Preisinflation systematisch unterschätzt? Der Verdacht liegt nahe.

Geldflut bringt Geldentwertung

von Thorsten Polleit. 20. Mai 2020

Um es abschließend noch einmal zu betonen: Eine wissenschaftlich wasserdichte Inflationsprognose lässt sich leider nicht vorlegen; das geben die Erkenntnisgrenzen der Volkswirtschaftslehre nicht her. Es lässt sich jedoch mit gutem Gewissen an den gesunden Menschenverstand appellieren: Man sollte sich hüten vor ökonomischen und politischen Schönfärbereien und sich bewusst machen: Die „Inflationssteuer“ wird für die strauchelnden Staaten und die von ihnen begünstigten Interessengruppen zusehends attraktiver und drängt jetzt darauf, zum Einsatz zu kommen – weil die Besteuerungs- und auch Verschuldungsmöglichkeiten der Staaten auf den Kapitalmärkten weitestgehend ausgereizt sind. Es bleibt quasi nur noch der „Ausweg“ der Geldmengenvermehrung, der bewusst herbeigeführten Inflation, der willentlichen Entwertung des Geldes. Die „Lockdown-Krise“ hat diese leidvolle Dynamik nicht verursacht, sondern nur beschleunigt.

Mises-Seminar 2020: „Der Weg zur Knechtschaft“ (Vortrag 7)

von David Dürr, 22. Mai 2020

Vortrag 7 behandelt das Buch „Der Weg zur Knechtschaft“ (1944) von Friedrich A. von Hayek.

Honduras: Es geht los!

von Titus Gebel, 25. Mai 2020

Honduras verspricht sich von diesem Projekt mehr Investitionen und mehr Jobs. Um das zu erreichen, bietet Próspera Unternehmen einen sehr hohen Grad an wirtschaftlicher Freiheit, verbunden mit einer geringen Regulierungsdichte. Der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Freiheit und der Schaffung von Wohlstand ist unter seriösen Ökonomen anerkannt. Honduras selbst liegt in der Wirtschaftsfreundlichkeitsrangliste der Weltbank (ease of doing business) nur auf Platz 133. Die Beratungsgesellschaft Ernst & Young hat ermittelt, dass der rechtliche Rahmen von Próspera die Zone auf Platz 9 dieser Liste bringen würde.

Mises Seminar 2020: „Theorie und Geschichte“ (Vortrag 8)

von Thorsten Polleit, 27. Mai 2020

Vortrag 8 behandelt das Buch „Theorie und Geschichte“ (1957) von Ludwig von Mises.

 

 

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