Die Artikel auf Mises Deutschland – Januar 2022

Es folgt der Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Instituts Deutschland im Monat Januar 2022

Vorab noch eine Bitte in eigener Sache:

Austrian Economics – die menschliche Ökonomie

von Rainer Fassnacht, 7. Januar 2022

Wir haben die Wahl zwischen dem unmenschlichen kollektivistischen Mainstream oder den menschlichen, auf Individualität beruhenden Austrian Economics. Die Kollektivisten machen aus echten Menschen Nummern und sorgen mit Zwang dafür, dass diese sich wie gewünscht verhalten.

Die aktuellen Erkenntnisse aus Psychologie und Hirnforschung zeigen, dass es nur eine humane und die Freiheit gewährleistende Ökonomie gibt: Austrian Economics. Es lohnt, dafür einzutreten.

Pocken: Die historischen Mythen hinter den Zwangsimpfungen

von Kristoffer Mousten Hansen, 10. Januar 2022

Staatliche Gesundheitspolitik und Impfprogramme stützen sich auf ein zentrales Narrativ: Dass sie entscheidend gewesen wären in der Elemination eines der größten Killer der Geschichte, der Pocken. Wie wir gesehen haben, trifft dies nicht zu: Die Impfung war in Europa und Nord Amerika zu keinem Zeitpunkt vollumfänglich verbreitet und der Rückgang der Sterblichkeit und das Verschwinden der Krankheit geschahen in der westlichen Welt zur gleichen Zeit, unabhängig von den unterschiedlichen gesundheitsbehördlichen Maßnahmen, die es gab. Selbst Länder wie England, die die Zwangsimpfung de facto aufgegebenen hatten, waren von der Seuche befreit.

Gedanken zu Verschwörungstheorien in der Geschichte

von Murray Rothbard, 12. Januar 2022

Es ist kein Wunder, dass diese lebensnahen Analysen in der Regel von verschiedenen “Extremisten” vorgetragen werden, die außerhalb des Konsenses des Establishments stehen. Denn für die fortgesetzte Herrschaft des Staatsapparats ist es von entscheidender Bedeutung, dass er in den Augen der Öffentlichkeit Legitimität und sogar Unantastbarkeit besitzt. Für diese Unantastbarkeit ist es von entscheidender Bedeutung, dass unsere Politiker und Bürokraten als körperlose Geister betrachtet werden, die ausschließlich dem “öffentlichen Wohl” verpflichtet sind.

Wie totalitäre Strukturen in individualistischen Gesellschaften entstehen, und was der moderne Staat damit zu tun hat

von Eduard Braun, 14. Januar 2022

Das Problem und die Gefahr bestehen nun darin, daß der moderne Staat durch seine vordergründig individualistische Politik eine Summe von vereinzelten und weitgehend isolierten Wählern und Konsumenten erzeugt, die zahlreiche, vom Staat geschützte und garantierte individuelle Freiheiten besitzen und die damit alle seine Verbündeten sind. Die Individuen werden durch die weitgehend gekappten Beziehungen untereinander zu einer unorganisierten, leicht regier- und steuerbaren Masse von Personen, die mehr oder weniger allesamt vom Staat abhängig sind.

Es gibt keinen dritten Weg!

von Anthony de Jasay, 17. Januar 2022

Es gibt jedoch zwei sich gegenseitig ausschließende Regeln, die uns anweisen, die eine oder andere Seite der Kontroverse zu vertreten. Eine der beiden möglichen Regeln lautet: „Alles ist verboten, was nicht erlaubt ist.“ Sie begründet eine Vermutung zugunsten kollektiver Körperschaften als Verbotsquellen und legt dem Akteur die Beweislast auf, der einen unbestrittenen moralischen oder rechtlichen Rechtstitel (Verfassungsrecht, „Menschenrecht“, „Naturrecht“) vorweisen muss, um das Realisierbare zu tun. Die andere mögliche Regel ist der ersten Regel symmetrisch entgegengesetzt: „Alles ist erlaubt, was nicht verboten ist.“ Die implizite Vermutung begünstigt eine realisierbare Handlung: Wenn es sich nicht um eine Freiheit oder die Erfüllung einer aus einer Vereinbarung abgeleiteten Verpflichtung handelt, muss es sich entweder um eine unerlaubte Handlung oder um die Verletzung einer Verpflichtung handeln, und die Beweislast liegt beim Rechtehalter, beim potenziellen Kläger, beim angehenden Einsprechenden gegen die Freiheit. Ihm obliegt es jeweils zu zeigen, dass er im Recht ist.

Was Sie über die Inflation unbedingt wissen sollten

von Thorsten Polleit, 19. Januar 2022

Die konsequente Lösung, um dem Inflationsproblem Herr zu werden, ist die Privatisierung des Geldes, wie sie Friedrich August von Hayek (1899–1992) gefordert hat, das Beenden des staatlichen Geldmonopols, das Zulassen eines freien Marktes für Geld. Hier haben die Anbieter die Freiheit, ihren Kunden ein Gut anzubieten, das diese als Geld nachzufragen wünschen; und Geldnachfrager haben die Möglichkeit, das Geld zu verwenden, das ihren Zwecken am relativ besten genügt. Die Menschen könnten US-Dollar, Euro oder andere Geldmedien wie zum Beispiel Gold, Silber und neuerdings Kryptoeinheiten nachfragen.

Europa braucht Zuwanderer – der europäische Wohlfahrtsstaat als Migrationsmotiv

von Andreas Tögel, 21. Januar 2022

Intelligente, gut ausgebildete Afrikaner oder Asiaten, die daheim keine verlockenden beruflichen Perspektiven sehen und daher vorhaben, sich im Ausland eine Existenz aufzubauen, stehen vor folgenden Alternativen: Entweder sie gehen in einen europäischen Wohlfahrtsstaat, wo sie alles in allem mehr als die Hälfte ihres Einkommens an den Fiskus abzuliefern genötigt sind und von der Politik wie unmündige Kinder behandelt werden; oder sie wandern in eines der klassischen Einwanderungsländer (USA, Kanada, Australien oder Neuseeland) aus, wo man ihnen zwar keine vergleichbar üppigen Sozialleistungen andient, sie dafür aber – dank deutlich niedrigerer Steuern und Abgaben – die Möglichkeit haben, aus eigener Kraft ein Vermögen zu erwerben, zumindest aber eine gutbürgerliche Existenz zu schaffen.

Rationalität und Logik der Hysterie um die globale Erwärmung – eine Überprüfung

von Patrick Barron, 24. Januar 2022

Erwärmt sich die Erde wirklich? Man hat mir gesagt, dass sie das tut. Vielleicht ist es so, aber hinter dieser Annahme steckt viel mehr. Was ist der Ausgangspunkt und was ist der Endpunkt? Wie wurden diese Punkte gewählt? Gab es einen stetigen Anstieg von Anfang bis Ende? Wahrscheinlich nicht. Was also hat das Auf und Ab verursacht? Nach Angaben der NASA ist die Temperatur der Erde seit 1880 um 0,8 Grad Celsius angestiegen. Warum seit 1880? Warum nicht seit 1780 oder 1280? Oder, warum nicht nur ein Jahrzehnt? Und warum gelten 0,8 Grad Celsius als zu viel? Was ist ein akzeptabler Wert? Ein halbes Grad? Null Veränderung? Wie wurde dieser Standard gewählt? Wie genau ist er? Wie haben wir überhaupt Kenntnis über die Temperatur der gesamten Erde vor einhundertvierzig Jahren? Tatsächlich hat sich die Erde in den letzten dreihundertfünfzig Jahren mehrmals abgekühlt und erwärmt. Die letzte Abkühlung begann im Jahr 1850. Ist das nicht interessant, denn der NASA-Bericht über eine langsame Erwärmung begann dreißig Jahre später, im Jahr 1880!

Das Verbot, unter dem Einstandspreis anzubieten – neue “grüne” Preiskontrollen?

von Klaus Peter Krause, 26. Januar 2022

Der marktwirtschaftliche Grundsatz muss sein: Dem Staat steht solche Preiskontrolle nicht zu; höhere Preise zu erzwingen, ist erst recht nicht seine Aufgabe. Das Verbot von Angeboten unter Einstandspreis ebenfalls nicht. Dafür sprechen auch wettbewerbspolitisch grundsätzliche Überlegungen. Verkäufe einzelner Waren unter ihrem Einstandspreis (Verlustverkäufe) belasten das betreffende Unternehmen wie Werbekosten und sind wirtschaftlich als solche auch zu bewerten. Würde das Unternehmen stattdessen den gleichen Geldbetrag zusätzlich in seine normale Werbung stecken, also seine Werbung verstärken, würden sich die kleineren Wettbewerber durch die Wirkung dieser Zusatzwerbung ebenso bedrängt und verdrängt fühlen wie durch die Werbung mit Verlustverkäufen. Deswegen solche Zusatzwerbung durch das Kartellamt untersagen zu lassen, wäre geradezu grotesk.

Steuern – Einstimmigkeit und Freiwilligkeit als einzig mögliche Vernunftkriterien

von Antony P. Mueller, 28. Januar 2022

Ob eine staatliche Maßnahme mehr Nutzen als Nachteil erbringt, kann weder durch Mehrheitsentscheidung noch durch Umfragen oder sozio-ökonomische Untersuchungen bestimmt werden. Jedwede Staatstätigkeit ist nur dann gerechtfertigt, wenn sie einstimmig von den Betroffenen bewilligt wird.

Wenn keine Einstimmigkeit vorliegt, erklärt Knut Wicksell in seinen „Finanztheoretischen Untersuchungen“ (S. 113 f.), „so liegt …. ein aposteriorischer und der einzig mögliche Beweis vor, dass die fragliche Staatstätigkeit der Gesamtheit doch nur einen, dem notwendigen Opfer nicht entsprechenden Nutzen bringen würde.“ Wenn keine Einstimmigkeit zu erhalten ist, muss die jeweilige Staatstätigkeit vernünftigerweise verworfen werden.

Hinweis: Die Inhalte der Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Ludwig von Mises Instituts Deutschland wieder.

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