Die Artikel auf Mises Deutschland – Dezember 2021

22. Dezember 2021 – Mit dem Rückblick auf die Artikel im Monat Dezember verabschieden wir uns in die Beitragspause bis zum 6. Januar 2022.

Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung!

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Warum und wie der Sozialismus die Welt erobern will (Videobeitrag)

von Thorsten Polleit, 1. Dezember 2021

Vortrag im Rahmen der 9. Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Institut Deutschland am 9. Oktober 2021 in München.

Impfzwang: Was eine “Impfpflicht” handlungslogisch bedeutet

von Andreas Tiedtke, 3. Dezember 2021

Es führt (und führte bereits) zu einer großen Sprachverwirrung, wenn Pflicht einerseits und Zwang andererseits gleichsetzt werden. Es handelt sich handlungslogisch bei Wehrpflicht, Schulpflicht oder Maskenpflicht um Militärzwang, Schulzwang und Maskenzwang. Derjenige, der ohne die Androhung des Übels anders gehandelt hätte, verliert, und der Zwingende gewinnt auf dessen Kosten und zu dessen Lasten. In der Praxeologie müssen diese Begriffe also streng getrennt werden, wenn sie sinnvoll bleiben sollen, da sie aus der Sicht der Beteiligten etwas grundlegend Verschiedenes sind und zu entgegengesetzten Ergebnissen im Hinblick auf die Präferenzen der Beteiligten führen.

Wie Fiat-Geld zur Verteuerung von Rindfleisch beitrug

von Kristoffer Mousten Hansen, 6. Dezember 2021

Rindfleisch wird daher immer mehr zu einem Luxusgut, das nur von den Wohlhabenden regelmäßig konsumiert wird und das von der Arbeiter- und unteren Mittelschicht nur zu besonderen Anlässen genossen wird. Hätte der Goldstandard fortbestanden, wäre es nicht zu dieser Verzerrung der Produktions- und Ernährungsgewohnheiten gekommen. Wir hätten dann vielleicht auf die Restaurants von Kentucky Fried Chicken und Chick-fil-a verzichten müssen, aber Chick-fil-a ist ohnehin nur ein schwacher Trost, wenn man gezwungen ist, sich hauptsächlich von Huhn – dem Brokkoli unter den Fleischsorten – zu ernähren.

“Sozialdemokratische Zukunftsbilder” Eugen Richters beklemmender Blick in die Zukunft

von Antony P. Mueller, 8. Dezember 2021

Seine Darstellung der Folgen einer sozialistischen Machtübernahme hat nichts von ihrer Aktualität verloren. Die sozialistischen Ideen kommen heute nicht mehr mit roten Fahnen und Aufmärschen daher, sondern verstecken sich hinter den Forderungen nach umfassendem Klima- und Gesundheitsschutz. Die Folgen für Land und Leute sind aber nicht viel anders, als Eugen Richter sie schildert. Heute wie damals liegt der Kern des Sozialismus in der Auflösung des Privateigentums. Alle schrecklichen Folgen dieses Regimes folgen daraus.

In einer liberalen Gesellschaft gilt die Freiheitsvermutung – Interview mit Antony de Jasay

von Aschwin de Wolf (übersetzt von Burkhard Sivert), 10. Dezember 2021

Die harte Regel der Regelsetzung erlaubt einen größeren Ermessensspielraum („der Diktator entscheidet, was er diktiert“) als eine angenehmere („die Mehrheit kann sich nur für pareto-verbessernde Alternativen entscheiden“). Die vertragstheoretische Behauptung ist, dass eine klare Kluft zwischen der harten und der angenehmen Regel besteht. Die Regel der Regelsetzung ist jedoch ipso facto auch eine Regel der Regeländerung. Durch Änderung und Auslegung wird die angenehme Regel nicht lange angenehm bleiben. Der Mechanismus der Mehrheitsabstimmung arbeitet gegen sie, denn angenehme Regeln würden verhindern, dass die Mehrheit sich durchsetzt und der Minderheit Ressourcen entzieht.

Wirtschaft kinderleicht

von Thorsten Polleit, 13. Dezember 2021

Die jüngste Veröffentlichung ist „Die Tuttle- Zwillinge und der gefährliche Leviathan“. Warum gefällt es den Politikern so sehr, wenn wir Angst haben? Die Zwillinge spielen mit ihren Freunden ein Rollenspiel. Dabei merken sie, daß das Spiel viel mit der Realität zu tun hat. Beim Kampf gegen den Leviathan lernen Ethan und Emily auf diese Weise auch die reale Welt besser verstehen. Sie erkennen, wie Politiker von unserer Angst profitieren und damit ihre Macht ausbauen. So wächst der Staat wie das mythische Ungeheuer Leviathan. Was anfangs noch hilfreich war, wird immer gefährlicher. Die Regierung nutzt jede Krise für neue Aktivitäten. Immer bietet sich der Staat als Retter an und gewinnt dabei Kompetenzen und Macht.

Anders als Greta Thunberg wollen uns die Tuttle-Zwillinge aber keine Angst machen. Sie möchten lediglich Probleme aufzeigen, unser Bewußtsein für diese schärfen und uns zu selbständigem Denken anregen. Und das können natürlich auch schon Kinder.

Der Kompass zum lebendigen Leben – Interview mit Andreas Tiedtke

von Ralph Malisch, 15. Dezember 2021

Heute ­haben die meisten Menschen keine ­friedliebenden und freundlichen Einstellungen und Überzeugungen. Sie sehen oft sich und/oder andere als ungenügend an und nicht als in dem Sinne vollkommen, dass sie das notwendige Ergebnis ihrer individuellen Lebens­geschichte sind. Und die Menschen projizieren ihre Haltungen nach außen: Wer aus dem Mangel heraus lebt, wer sich und andere als ungenügend ansieht, wer sich und andere in der Schuld sieht, dies und das zu tun, ohne dass hierfür ein reeller Grund besteht, der wird sich anderen gegenüber nicht friedlich verhalten wollen: Er wird diese Haltungen ausagieren.

Es wird also nicht so sein, dass wir erst eine friedlich-­freiheitliche Gesellschaft haben werden, indem wir andere auf der Handlungsebene, also durch Diskussionen, vom Nutzen friedlichen Zusammen­lebens überzeugen werden. Sondern zuerst werden sich die Einstellungen und Überzeugungen ändern müssen – dann wird sich das Denken und Fühlen ändern, und zuletzt ändert sich das ­Handeln.

Vorsicht vor dem Bitcoin? Vorsicht vor dem Euro?

von Gunther Schnabl, 17. Dezember 2021

Die anhaltende Niedrig-, Null- und Negativzinspolitik der EZB führt zu einer immensen Fehlallokation und Verschwendung von Ressourcen, die den Energieverbrauch beim Schürfen von Bitcoin weit in den Schatten stellen dürfte. Trägt der Bitcoin dazu bei im Wettbewerb mit dem Euro die Geldpolitik der EZB zu disziplinieren (Herborn und Schnabl 2021), dann leistet er einen wichtigen Beitrag sowohl für die Finanzmarktstabilität als auch für die Nachhaltigkeit in der EU. Das sollte man anerkennen!

Kapitalismus, Sozialismus und Anarchie – Interview mit Antony P. Mueller

von LvMID, 20. Dezember 2021

Die Österreichische Schule hat in den vergangenen fünfundzwanzig Jahren enorm dazugewonnen. Wir sind bereits ein bedeutender Teil des Angebots. Damit ist schon ein wichtiger Schritt getan. Unser „Produkt“ wird immer bekannter. Zum Teil herrschen noch Vorurteile, aber diese lassen sich immer weniger aufrecht erhalten.

Ob eine kritische Masse heranwächst, die das Ziel eines „friedlichen und freundlichen Zusammenlebens“ mitträgt, hängt nur zu einem Teil von der Qualität des Angebots ab. Es muss auch eine Bereitschaft entstehen, diese Einsichten anzunehmen. Große Katastrophen können das bewirken, aber nicht immer. Aus der Katstrophe des Ersten Weltkrieges folgte noch Schlimmeres. Aber wenn man Deutschland anschaut, so erwuchs – mit etwas Glück – nach dem Zweiten Weltkrieg eine durchaus freiheitliche Gesinnung.

 

 

 

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