Die Artikel auf Mises Deutschland – April 2020

Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Institut Deutschland im Monat April:

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Coronavirus – was würde eine Freie Privatstadt tun?

von Titus Gebel, 1. April 2020

Eine vollständige Eindämmung durch Unterbindung des öffentlichen Lebens wäre freilich die letzte Eskalationsstufe. Zuvor würde der Stadtbetreiber Risikogruppen identifizieren und sie anweisen, soziale Kontakte zu vermeiden. Nur wenn dies nicht funktioniert, würde er eine vollständige Kontaktsperre und entsprechende Verhaltensregeln anordnen. Gleichzeitig würde die Stadt zusätzliche Beatmungsgeräte, Masken und so weiter kaufen. Wie in meinem Buch beschrieben, sollten Freie Privatstädte eine Rückstellung für Naturkatastrophen gebildet haben. Diese könnte in solchen Fällen genutzt werden.

Eine Reise durch die Welt der Österreicher in 12 Schriften – Folge 2

von Rainer Bieling, 3. April 2020

Die Teilnehmer waren auf Einladung des Ludwig von Mises Instituts Deutschland zu dem Seminar in die Stadthalle nach Kronberg gekommen, um Wissen über die Austrian School, wie die Österreichische Schule der Nationalökonomie im angloamerikanischen Sprachraum kurz heißt, zu erlangen oder es aufzufrischen. In den zwölf Stunden des Mises Seminars hörten die Seminaristen zwölf Vorlesungen, vorgetragen von fünf Dozenten.

Corona-Krise: Die Stunde der Keynesianer

von Andreas Tögel, 6. April 2020

Die Massenmedien spielen übrigens eine besonders befremdliche Rolle in der laufenden Propagandaschlacht: von der „vierten Macht im Staate“ kommt kein kritisches Wort. Sie betätigt sich vielmehr – in Deutschland nicht anders als in der Alpenrepublik – als Sprachrohr der Regierung, das die Maßnahmen der Politik bejubelt und alternative Strategien in anderen Ländern (zumindest dann, wenn sie von liberalen oder konservativen Regierungen geführt werden) in Grund und Boden verdammt. Ein derartiges Maß an freiwilliger Gleichschaltung steht bislang ohne Beispiel da.

Weltgeld und Weltherrschaft

von Thorsten Polleit, 8. April 2020

Die politische Macht einer Weltzentralbank, die das Welt-Fiatgeld als Monopolist herausgibt, wäre geradezu furchterregend. Weil die Weltzentralbank keine Konkurrenz mehr hat (und die Geldverwender dem Weltgeld nicht ausweichen können), können Interessengruppen sie rücksichtslos für ihre Belange einspannen. So könnten die Regierungen hoch verschuldeter Staaten darauf drängen, dass die Zentralbank den Weltleitzins möglichst niedrig setzt. Das erlaubt es ihnen, sich weiterhin billig zu verschulden, mit kreditfinanzierten Ausgaben Wählerstimmen zu kaufen, um ihre Macht zu erhalten und auszuweiten.

Zur Zukunft der Freiheit in Zeiten der Krise

von Olivier Kessler, 15. April 2020

Ins andere Extrem gehen Forderungen nach einer Verstärkung der internationalen Kooperation. So schreibt etwa der Historiker Yuval Noah Harari, dass Regierungen, die nur ihr eigenes Ding durchziehen, das Chaos und die Krise verschärften: «Wir brauchen einen globalen Plan, und wir brauchen ihn schnell.» Auch wenn internationaler Austausch wissenschaftlicher Ideen wünschenswert ist, tendiert ein globaler Plan jedoch rasch dazu, eine globale Behördenstruktur mit Weisungs- und Kontrollbefugnissen zu stärken – also eine Art WHO-Weltregierung.

Mises-Seminar 2020: „Grundsätze der Volkswirtschaftslehre“ (Vortrag 1)

von Philipp Bagus, 17. April 2020

Vortrag 1 behandelt das Buch „Grundsätze der Volkswirtschaftlehre (1871)“ von Carl Menger.

Sozialismus: Der Mythos vom Paradies

von Rainer Fassnacht, 20. April 2020

In der echten Welt ist die Bedürfnisbefriedigung ohne Arbeit unmöglich. Wir sind zwar längst nicht mehr im Paradies, können uns aber trotzdem vorstellen, dass es solche Umstände gegeben hat und glauben daher leichtfertig daran, dass es sie auf Erden geben könnte – geschaffen als Ergebnis menschlicher Planung. Wir trauen dem sozialistischen Planer oder dem interventionistischen Politiker gottgleiche Fähigkeiten zu, ohne uns dessen bewusst zu sein.

LUDWIG VON MISES INSTITUT DEUTSCHLAND Konferenz 2020

von Redaktion, 22. April 2020

Am Samstag, 10. Oktober 2020 findet im Hotel „Bayerischer Hof“, München, die Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Institut Deutschland statt. Das Thema der Konferenz lautet: „Wie der Markt Umwelt und Ressourcen schützt“

Mises-Seminar 2020: „Kapital und Kapitalzins“ (Vortrag 2)

von Jörg Guido Hülsmann, 24. April 2020

Vortrag 2 behandelt das Buch „Kapital und Kapitalzins (1884)“ von Eugen von Böhm-Bawerk.

„Die Skrupellosigkeit des politisch-finanziellen Komplexes ist nicht zu unterschätzen“

Interview mit Andreas Tögel, 27. April 2020

Ein ganz besonders starkes Interesse an der Bargeldabschaffung haben indes Regierungen und deren Symbionten, die Zentralbanken. Damit die Regierungen der hochverschuldeten Staaten ungehindert an die (Geld-)Vermögen der Bürger gelangen können, muss das Bargeld weg. Andernfalls ist es zwar nicht unmöglich, aber wesentlich umständlicher, zwecks Umverteilung zugunsten der öffentlichen Hand hohe Negativzinsen durchzusetzen. Man darf den Einfallsreichtum und die Skrupellosigkeit des politisch-finanziellen Komplexes jedenfalls nicht unterschätzen, wenn es darum geht, die Bürger zu enteignen.

 

 

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