Die Artikel auf Mises Deutschland – Januar 2019

Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Institut Deutschland im Monat Januar:

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Steuerwettbewerb senkt die Steuerlast

von Kai Weiß, 2. Januar 2019

Steuerwettbewerb ist heute ein globales Geschäft. Mit der sich intensivierenden Arbeitsteilung und immer stärkeren internationalen Handelsströmen haben wir heute eine wirklich globale Wirtschaft, in der alle Länder miteinander konkurrieren. Wenn jemand einen letzten Beweis für die Effektivität von Steuerwettbewerb verlangt, kann er ihn in den weltweiten Unternehmenssteuersätzen und deren Entwicklung in den letzten Jahrzehnten finden.

Der Staat will unseren Speiseplan bestimmen

von Joseph T. Salerno, 4. Januar 2019

Mises sah, dass das gleiche Prinzip, das von der Regierung verlangt, das körperliche Wohlergehen des Einzelnen vor den bösen Folgen der freiwilligen Einnahme giftiger Substanzen zu schützen, auch verlangt, dass die Regierung Einzelpersonen verbietet, schlechte Lehren aufzunehmen, die ihr geistiges Wohlergehen beeinträchtigen können. Das bedeutet, zu kontrollieren, was der Einzelne sieht, hört, liest, spricht, lernt und lehrt.

Hilfe, die Roboter kommen!

von Jim Kelly, 7. Januar 2019

Wir können jedoch sicher sein, dass wir unter dem Strich froh darüber sein werden, dass die Roboter aufgetaucht sind. In ein paar Jahrzehnten werden wir schaudernd zurückblicken, wie die Menschen 2018 gelebt haben. Schaut euch nur all die Leute an, die Arbeiten verrichtet haben, die sie gehasst haben!

„Danke der Nachfrage, dem Bankensystem geht es schlecht.“

Interview mit Markus Krall, 9. Januar 2019

Die Bevölkerung, die aufgrund des vom Strohfeuer ultralockerer Geldpolitik jahrelang in einer Scheinblüte gestützten Wirtschaft über die tatsächlichen Verhältnisse getäuscht ist und die sich über die Risikokosten, die man ihr längst aufgebürdet hat, deshalb nicht im Klaren ist, wird beim Zusammenbruch des Euro und der Banken schmerzhaft aus dem Dornröschenschlaf der politischen Illusionisten gerissen werden. Die Reaktion wird heftig sein. Sie wird die parteipolitische Elite aus dem Amt drängen. Insofern wird dieses Versagen der letzte Ausdruck einer Elite sein, die danach nicht mehr an den Schalthebeln der Macht sitzen wird.

So funtioniert das Preissystem

von Henry Hazlitt, 11. Januar 2019

Die Preise werden von Angebot und Nachfrage bestimmt, und die Nachfrage wird davon bestimmt, wie sehr die Menschen ein bestimmtes Produkt wünschen und was sie im Austausch dafür zu bieten haben. Dass das Angebot zum Teil von den Produktionskosten bestimmt wird, trifft zu. Was die Produktion einer Ware in der Vergangenheit gekostet hat, kann nicht ihren Wert bestimmen.

Kuba: Eine Analyse zum 60. Jahrestag der Revolution

von Vincent Geloso, 14. Januar 2019

Wenn man all das berücksichtigt, fällt es schwer, zu einer positiven Einschätzung des Lebens der Kubaner der letzen 60 Jahre zu gelangen. Hätte es in Kuba keine Revolution gegeben, wäre das Land heute gesünder und reicher. Die Einschränkungen des Lebens der Menschen sind in Kuba nicht anders als unter jedem kommunistischen Regime, weshalb das kubanische Regime unsere Verachtung verdient.

Marshall-Plan: Fakten und Mythen

von Antony P. Mueller, 16. Januar 2019

Die Lektion des Marshall-Plans ist die wirtschaftliche Liberalisierung. Was den Marshall-Plan so effektiv machte, waren nicht die finanziellen Transfers, sondern die Bedingungen, unter denen die Mittel bereitgestellt wurden. Mit dem Beginn des Kalten Krieges haben die Vereinigten Staaten die Sowjetunion als ihren neuen Feind identifiziert und akzeptiert, dass es ohne einen wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland keinen Wohlstand in Europa geben würde. Die USA erkannten, dass es ohne Prosperität nur eine Frage der Zeit sei, bis auch Westeuropa unter die Vorherrschaft der Sowjetunion fallen würde.

Der Neoliberalismus ist nichts weiter als ein Rückfall in den Merkantilismus

von Ryan McMaken, 18. Januar 2019

Alle diese globalen, „neoliberalen“ Organisationen sind entweder von Steuereinnahmen oder von staatlich gewährten Monopolen abhängig. Sie sind auf verschiedene Arten von staatlicher Einmischung, Beeinflussungen und Zwang angewiesen, um ihre Aufgaben zu erfüllen.

Dies steht im klaren Widerspruch zu allem, wofür Liberale eingetreten sind.

Leitwährung Dollar unter Druck

von Andreas Tögel, 21. Januar 2019

Um das angestrebte Ziel der Abwertung der US-Währung zu erreichen, scheint Präsident Trump jedenfalls sogar dazu bereit zu sein, auf die weltweite Leitwährungsfunktion des Dollars zu verzichten. Dabei handelt es sich um eine nicht unproblematische Strategie, denn wie viele historische Beispiele belegen, ist eine weiche Währung für die Binnenwirtschaft langfristig nicht hilfreich. Weltweit standen und stehen nämlich gerade jene Volkswirtschaften am besten da, die über harte Währungen verfügen – wie etwa die Schweiz.

Über die Kosten von Fiat- und Gold-Geld

von Karl-Friedrich Israel, 23. Januar 2019

Der Schritt zu einer erneuten Golddeckung erscheint politisch im Moment noch sehr unwahrscheinlich, da man an den schier unerschöpflichen geldpolitischen Möglichkeiten hängt, die ein reines Fiat-Geld eröffnet. Mit einem Goldstandard wäre die Geldpolitik ganz erheblich eingeschränkt, weil die Notenbank in diesem Fall die Grundgeldmenge nicht beliebig ausweiten könnte, so wie es gegenwärtig der Fall ist. Diese Einschränkung wäre aber wünschenswert, denn es würde die Realwirtschaft und die Staatshaushalte der Eurozone zu strukturellen Veränderungen zwingen, die für ein nachhaltiges Wirtschaften notwendig wären. Gegenwärtig werden diese Strukturanpassungen durch eine ultra-lockere Geldpolitik verhindert.

Captain America – Der Kampf um die Freiheit – Teil 1

von Andreas Tiedtke, 25. Januar 2019

In Deutschland weit verbreitet ist auch die Angst vor einem menschengemachten Klimawandel, also davor, dass der Mensch sich zu sehr ausbreitet und einen zu großen „Fußabdruck“ hinterlässt und damit die „nachhaltige“ Bewohnbarkeit der Erde gefährde. Dabei ist der Nachweis eines menschengemachten Klimawandels gar nicht erbracht, und die NASA oder das IPCC („Weltklimarat“) sind sich auch keineswegs „sicher“, dass der Klimawandel menschengemacht ist, sondern das IPCC meint, dass es sich lediglich zu 95% sicher sei. Diese 95% sind jedoch nicht errechnet, wie in der Mathematik Wahrscheinlichkeiten errechnet werden, sondern es ist eine Intuition, eine Metapher, eine Analogie zur mathematischen Wahrscheinlichkeit. Aber auch hier ist richtig: Die Angst vor dem menschengemachten Klimawandel ist real.

Die Tuttle-Zwillinge: Protektionismus kinderleicht erklärt

von Enno Samp, 28. Januar 2019

Für eine gute Wirtschaftspolitik ist die Beachtung dieser einen Lektion aber unabdingbare Voraussetzung. Sie lautet nach Hazlitt: „Die Kunst des Wirtschaftens besteht darin, nicht nur die unmittelbaren, sondern auch die langfristigen Auswirkungen jeder Maßnahme zu sehen; sie besteht ferner darin, die Folgen jedes Vorgehens nicht nur für eine, sondern für alle Gruppen zu bedenken.“

 

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