Die Artikel auf Mises Deutschland – Oktober 2018

Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Institut Deutschland im Monat Oktober:

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Dr. Thilo Sarrazin: „Einwanderung und Bildung als Vehikel politischer Utopie“

1. Oktober 2018

Vortrag von Dr. Thilo Sarrazin im Rahmen der 6. Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Institut Deutschland am 15. September in München.

Meistgelesener Beitrag im Monat Oktober:

PayPal schließt Kunden-Accounts ohne Erklärung

von Karl-Friedrich Israel, 5. Oktober 2018

Die Verantwortlichen bei PayPal sollten sich die Frage stellen, ob ein solches Geschäftsgebahren nachhaltig ist. Durch moderne Kryptowährungen ist in den letzten Jahren, gerade für den internationalen Zahlungsverkehr, starke Konkurrenz gewachsen. Wenn Nutzerkonten bei PayPal einfach so, ohne sichtbaren Grund und ohne Erklärung, gesperrt werden können, sollte man sich gut überlegen, ob man PayPal insbesondere für geschäftliche Zwecke nutzen möchte. Ich kann davon nur abraten.

Professor Dr. Jörg Guido Hülsmann: „Die neue Oberklasse – gelebte Utopie“

8. Oktober 2018

Vortrag von Professor Dr. Jörg Guido Hülsmann im Rahmen der 6. Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Institut Deutschland am 15. September in München.

Einen stabilen Geldwert kann es nicht geben

von Ludwig von Mises, 10. Oktober 2018

Die Vorstellungen, die der Forderung nach Stabilisierung zugrunde liegen, sind vom Anfang bis zum Ende unhaltbar und widerspruchsvoll. Die Stabilität, die die Stabilisierung sich zum Ziele setzt, ist ein leerer Begriff. Im Fließenden und Sichewigverändernden sucht man ein Festes und Unveränderliches; das Unmessbare soll gemessen, das Flüchtige soll festgehalten werden.

Nein: Roboter können uns nicht ersetzen!

von Per Bylund, 12. Oktober 2018

Diese dystopische Zukunftsvision hat jedoch ein paar grundsätzliche Fehler. Wie üblich, basiert sie auf mangelhaftem, ökonomischem Wissen. Die Marktwirtschaft wird nicht als Wirtschaftsorganismus, sondern durch die Brille eines Ingenieurs betrachtet. Es handelt sich um eine wirtschaftliche Betrachtung von Leuten, die die Ökonomie von Grund auf falsch verstehen: Sie glauben, es gehe dabei um Technologie und Ingenieurskunst – um Maximierung der Produktionsmenge, und nicht um die Ökonomisierung der Mittel, mit denen man Ziele von hohem persönlichem Wert erreichen will.

Roger Köppel: „Die andere Sicht – in Journalismus und Politik“

15. Oktober 2018

Vortrag von Roger Köppel im Rahmen der 6. Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Institut Deutschland am 15. September in München.

Die Fed im Blindflug

von Thorsten Polleit, 17. Oktober 2018

Ihre Zinspolitik gleicht einem Prozess von Versuch und Irrtum. Bereits Ende 2015 hat sich die Fed, wenn auch vorsichtig und langsam, auf einen Pfad der Zinserhöhungen begeben. Zumindest bis heute hat die US-Wirtschaft kontinuierlich zugelegt, da Produktion und Beschäftigung erhöht wurden. Das lässt darauf schließen, dass die Fed den Marktzins unter dem natürlichen Zins belassen hat.

Der Boom, der bereits seit längerem anhält, ist so noch nicht zu seinem Ende gekommen. Dies ist jedoch kein Grund zur Beruhigung. Der Boom führt zu Fehlinvestitionen und Überkonsum. Und die Zinssteigerungen der Fed haben die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Boom schlussendlich abbricht und in einen Bust umschlägt.

Marxisten missverstehen die Bedeutung der Kapitalisten und Unternehmer

von Antony P. Mueller, 19. Oktober 2018

Die Sozialisten sehen nur diejenigen, die ein Vermögen angesammelt haben. Sie beklagen die Ungleichheit und ignorieren die Tatsache, dass der kapitalistische Prozess ein Eliminierungsprozess ist. In einer wettbewerbsorientierten Marktwirtschaft stellt der Ausdruck „erfolgreicher Unternehmer“ einen Pleonasmus dar, weil Geschäftsleute, die keinen Erfolg haben, gezwungen sind, aus dem Markt auszuscheiden und den Unternehmern, die ihren Kunden besser dienen, Platz zu machen.

Professor Dr. Thorsten Polleit: „Die Utopie der sozialen Marktwirtschaft“

22. Oktober 2018

Vortrag von Professor Dr. Thorsten Polleit im Rahmen der 6. Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Institut Deutschland am 15. September in München.

„Miteinander unvereinbare Weltanschauungen können auf Dauer nicht in ein und demselben System bestehen“

Interview mit Titus Gebel, 24. Oktober 2018

Denn eine solche Einwanderung ist faktisch eine Teilenteignung der Staatsbürger. Wer sie gutheißt – und das müssen sich auch viele Libertäre hinter die Ohren schreiben -, der unterscheidet sich im Prinzip nicht von einem Kommunisten, der fordert, jeder müsse seine Wohnung und sein Vermögen mit allen Bedürftigen teilen.

Die üblen Folgen von Staatseingriffen in die Wirtschaft

von Andreas Tögel, 26. Oktober 2018

Die Behauptung, der entfesselte Neoliberalismusunregulierte Finanzmärkte und ein eiskalter Turbokapitalismus habe die Welt 2007/2008 in die größte Wirtschaftskrise seit 1929 gestürzt, wird von allen staatlich subventionierten Mainstreammedien bei jeder sich bietenden Gelegenheit unhinterfragt wiederholt. Politiker, von Steuergeld lebende Intellektuelle und allerlei andere vom Schweiß produktiv arbeitender Menschen lebende Zeitgenossen haben es verstanden, ein System, das jede unternehmerische Initiative zu Tode reguliert, Faulheit belohnt, Leistung bestraft, und das seinen Bürgern darüber hinaus Steuern auf einem bisher noch nie dagewesenen Rekordniveau abpresst, als Kapitalismus zu etikettieren. Das ist – so sehr es auch von der Wahrheit entfernt ist – keine geringe Leistung.

„Ein sorgfältig durchgeführter Dexit ist die Alternative zum Chaos“

Interview mit Bruno Bandulet, 29. Oktober 2018

Inzwischen kann kein vernünftiger Mensch mehr bestreiten, dass der Euro nicht funktioniert und nicht funktionieren kann. Jetzt gilt es, die Vor- und Nachteile eines Exits gegeneinander abzuwägen. Das tue ich mit meinem neuen Buch und komme zu dem Schluss, dass der Austritt Deutschlands aus der Währungsunion die eleganteste und am wenigsten teure Option darstellt. Hätte ich damit warten sollen, bis das Chaos ausbricht? Ich bin lieber dem absehbaren Unheil ein paar Schritte voraus.

 

 

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