Die Artikel auf Mises Deutschland – März 2021

Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Institut Deutschland im Monat März:

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„DIE VERHEISSUNGEN DES SOZIALISMUS“

Vergangenheit und Zukunft einer machtvollen Idee

Samstag, 9. Oktober 2021,
10 Uhr bis 18 Uhr
im Hotel „Bayerischer Hof“, München

Keine Privatsphäre, kein Eigentum: Die Welt im Jahr 2030

von Antony P. Mueller, 1. März 2021

In einer Veröffentlichung für das Weltwirtschaftsforum hat die dänische Ökoaktivistin Ida Auken, die von 2011 bis 2014 Umweltministerin ihres Landes war und immer noch Mitglied des dänischen Parlaments (Folketing) ist, ein Szenario einer Welt ohne Privatsphäre und Eigentum ausgearbeitet. In „Willkommen im Jahr 2030“ stellt sie sich eine Welt vor, in der „ich nichts besitze, keine Privatsphäre habe und das Leben nie besser war“. Im Jahr 2030, so sagt ihr Szenario, seien Einkaufen und Besitzen obsolet geworden, denn alles, was einmal ein Produkt war, ist jetzt eine Dienstleistung.

Sozialismus: Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt

von Rainer Zitelmann, 3. März 2021

Nachdem Ende der 80er-Jahre der Sozialismus in der Sowjetunion und den Ostblockstaaten zusammengebrochen war und sich die Chinesen auf den Weg vom Sozialismus zum Kapitalismus begeben hatten, fehlte der Linken das Utopia, von dem sie träumen konnte. Nordkorea und Kuba als einzig verbliebene kommunistische Staaten eigneten sich dafür nicht so recht. Hugo Chávez füllte die Lücke. Der europapolitische Sprecher der Linkspartei im Deutschen Bundestag schwärmte: „Was Chávez macht, ist auch der Weg, in Deutschland die ökonomischen Probleme zu lösen“, und Sarah Wagenknecht, pries ihn als „großen Präsidenten“, der mit seinem ganzen Leben für den „Kampf um Gerechtigkeit und Würde“ stand. Chávez habe bewiesen, dass „ein anderes Wirtschaftsmodell möglich sei“. Heute, wo die Menschen in Venezuela hungern und die Inflation so hoch ist wie in keinem anderen Land, erklären uns die Sozialisten, Venezuela sei ja niemals ein sozialistisches Land gewesen.

Die ökonomischen Effekte der Pandemie: Eine Österreichische Analyse

von Jesús Huerta de Soto, 5. März 2021

In diesem Beitrag werden wir analysieren, inwieweit eine Pandemie wie die gegenwärtige, wie es sie im Laufe der Menschheitsgeschichte schon mehrfach gegeben hat, diese und andere wirtschaftliche Effekte auslösen kann und inwieweit das zwangsweise Eingreifen von Staaten die negativen Auswirkungen einer Pandemie abmildern kann oder ob diese Staatseingriffe im Gegenteil kontraproduktiv sein könnten, indem sie diese negativen Auswirkungen verschlimmern und noch dauerhafter machen. Der Schwerpunkt unserer Analyse wird im ersten Teil auf der Untersuchung der möglichen Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaftsstruktur liegen. Im zweiten Teil gehen wir dann von einer funktionierenden spontanen Marktordnung aus, die von der dynamischen Effizienz eines freien und kreativen Unternehmertums angetrieben wird, welches sich auf dezentrale Weise den Herausforderungen und Problemen widmet, die durch eine Pandemie entstehen.

Jordan Petersons wichtigste Lebensregel

von John Miltimore, 8. März 2021

Persönliche Verantwortung über das eigene Leben ist ein Gedanke, der in die Regeln eingebettet ist, die Peterson in seinem Buch als Gegenmittel gegen das Chaos anbietet, das viele von uns heute empfinden. (Es ist auch ein Thema in seinen Vorträgen und Interviews.) Wenn Peterson sagt: „Steh aufrecht, mach dir gute Freunde, bring zuerst dein eigenes Haus in Ordnung, sag die Wahrheit, mach dein Bett, sei präzise in der Sprache usw.“, dann geht es ihm nicht wirklich darum, wie sauber dein Zimmer ist. Er weist die Leser an, wie sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen können. Er erinnert sie an ihre Macht. Ihre Handlungsfähigkeit.

Corona: Wie der Staat Hysterie erzeugt

von Barry Brownstein, 10. März 2021

Bagus betrachtet, „wie der moderne Staat die Entwicklung und Ausbreitung von Massenhysterie beeinflusst“ und „negative Konsequenzen für die öffentliche Gesundheit schafft.“ Es sei leicht, die Risikowahrnehmung zu manipulieren, schreiben sie, „wenn Risiken als ungerecht, unkontrollierbar, unbekannt, beängstigend, potenziell katastrophal und mit Auswirkungen auf zukünftige Generationen angesehen werden.“ Man muss Covid-19 oder seine schrecklichen Folgen nicht leugnen, um zu verstehen, warum gute Nachrichten wie die von Makary weitgehend ignoriert werden. Bagus verweist auf „voreingenommene Medienberichterstattung, unvollständige und asymmetrische Informationen, persönliche Erfahrungen, Ängste, die Unfähigkeit, Statistiken zu verstehen und zu interpretieren, und andere kognitive Verzerrungen“ als Faktoren, die „zu verzerrten Risikobeurteilungen führen.“

Zuruf aus der Schweiz: „Die Schweiz und ihre Kleider “

von David Dürr, 12. März 2021

Weshalb soll dies nun aber die Gäste der Website des Mises Instituts Deutschland interessieren? – Weil es um die Gretchenfrage jeder politischen Debatte geht, die schon immer auch die österreichi­sche Schule der Nationalökonomie beschäftigt hat: Wie hältst du’s mit dem Staat? Von Interesse ist also nicht, ob es Kleidervorschriften geben soll, und schon gar nicht, wie diese inhaltlich lauten, son­dern ob der Staat legitimiert sei, solche anzuordnen.

Das staatliche Geldmonopol und der „Große Reset“

von Thorsten Polleit, 15. März 2021

Wenn Verbraucher und Geschäftsleute großzügige finanzielle Unterstützung von der Regierung erhalten, wird ihr Widerstand gegen eine Politik, die Firmen und Arbeitsplätze vernichtet, natürlich tendenziell vermindert – im Vergleich zu einer Situation, in der diejenigen, die unter einer solchen Politik leiden, keinen finanziellen Ausgleich erhalten. Möglich wird die Finanzierung der gewaltigen Staatshilfen, weil die staatlichen Zentralbanken die Geldmenge im Interesse der Staaten beliebig ausweiten können. Durch das Anwerfen der elektronischen Notenpresse ist es dem Staat möglich, seine Macht auf Kosten bürgerlicher Rechte und der unternehmerischer Freiheiten auszuweiten.

Wege aus der Ausweglosigkeit

von Andreas Tögel, 17. März 2021

Zentraler Punkt in Hoppes Argumentation ist die innere Widersprüchlichkeit der Institution Staat, die durch ihr Monopol zur Rechtsetzung und Rechtsprechung – und zwar auch in jenen Angelegenheiten, in denen sie selbst Partei ist -, entsteht. Dass Monopole nur ihren Inhabern nutzen, allen anderen Zeitgenossen dafür aber hohe Kosten verursachen und qualitativ schwache Leistungen bieten, ist im Bereich „normaler“ Waren- und Dienstleistungsangebote weitgehend unbestritten, wird aber, sobald es die „besonderen Aufgaben“ des Staates betrifft, von einer großen Mehrheit der Bürger anders gesehen. Bestimmte Aufträge, im Laufe der Zeit wurden und werden es immer mehr, werden dem Staat unhinterfragt zugebilligt. So soll er sich beispielsweise um die Sicherheit im Inneren und nach außen, um die Rechtsprechung, um Gesundheits- und Altersvorsorge, Bildung, den öffentlichen Verkehr und um anderes mehr kümmern. Da jedermann auf die eine oder andere Art in den Genuß scheinbar gratis verfügbarer Leistungen kommt (sei es als Spitalspatient, als Schüler und Student, als Besucher subventionierter Kulturveranstaltungen oder als Benutzer defizitärer öffentlicher Verkehrsmittel), wähnt er sich als Profiteur.

Die Natur des wirtschaftlichen Wachstums

von Klaus Peter Krause, 19. März 2021

Geht es uns denn noch immer nicht gut genug? Muss es denn immer noch mehr sein? Offenbar muss es das. Brauchen wir Wirtschaftswachstum überhaupt? Nein, an sich nicht. Aber dann müsste sich jeder bescheiden mit dem, was er hat. Das werden die meisten nicht wollen. Aber warum ist das so? Warum ist der Wunsch, warum das Streben nach Wachstum geradezu unausweichlich? Und warum vielleicht sogar notwendig? Können wir Wirtschaftswachstum überhaupt verhindern? Und sollten wir es verhindern? Nein, es wird nicht funktionieren. Das Sozialprodukt auf seinem heutigen Stand „einfrieren“ zu wollen, Wachstum zu unterbinden, scheitert an der menschlichen Natur. Und damit an der Natur selbst. Das gehört zu den Gesetzmäßigkeiten, in denen wir leben.

Realer Sozialismus: Ein Albtraum

von Richard M. Ebeling, 22. März 2021

Was für eine Welt war doch der Sozialismus in der Praxis! Eine Welt voller, wie es der österreichische Ökonom Ludwig von Mises in einem seiner kürzeren Bücher umschrieb, Planned Chaos (1947). Aber noch mehr war die Spiegelwelt des sowjetischen Sozialismus eine völlig verdrehte Version von Alice im Wunderland mit dem buchstäblich geplanten Wahnsinn.

Freiheit oder Staatsschulden

von Olivier Kessler, 24. März 2021

Staatsschulden bringen jedoch nicht nur wirtschaftliche Probleme mit sich, sondern führen auch zu einer Aushöhlung der Freiheit und der Solidarität. Der Staat braucht jeweils nur dann Schulden aufzunehmen, wenn er sich selbst übernimmt und seine Aktivitäten nicht durch die regulären Steuereinnahmen decken kann. Eine grössere Staatsverschuldung ist gleichbedeutend mit einem vom Steuerzahler ungewollten Staatswachstum und einer Ausweitung der politischen Aktivitäten auf Kosten privater, marktwirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Lösungen.

Wirtschaftliche Freiheit: Vietnam ist auf einem sehr guten Weg

von Rainer Zitelmann, 26. März 2021

Dass Vietnam auf Platz 90 in dem Ranking von 178 Ländern steht, mag nicht so sensationell erscheinen. Aber für die Beurteilung der wirtschaftlichen Aussichten eines Landes ist es nicht so wichtig, wo das Land derzeit in dem Ranking steht, sondern wie sich das Ranking im historischen Vergleich entwickelt hat, also ob die wirtschaftliche Freiheit zu- oder abgenommen hat. Und in dieser Beziehung ist Vietnam außergewöhnlich erfolgreich: Als die Heritage-Foundation erstmals im Jahr 1995 den Index veröffentlichte, hatte Vietnam einen Score von 41,7. Bis 2005 war der Wert auf 48,1 gestiegen, und im Jahr 2010 lag er bei 49,8.

 

 

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