Carl Menger: Preise (Teil 5)

8. September 2021 – Dies ist der fünfte Teil der Reihe über die 1871, vor 150 Jahren, erschienenen „Grundsätze der Volkswirtschaftslehre“ von Carl Menger. Nach der Darstellung der Theorie Mengers zum Gut, zur Wirtschaftstätigkeit und zu Wert und Tausch, beschäftigt sich dieser Teil mit Mengers Konzeption der Preisbildung.

[Diesen Beitrag gibt es in Kürze auch als Podcast.]

von Antony P. Mueller

Preise reflektieren Austauschverhältnisse

Antony P. Mueller

Während viele der Grundgedanken Mengers, wenn auch in formalisierter Form, Einzug in die neoklassische Mikroökonomie gehalten haben, stellt Mengers Preistheorie eine Ausnahme dar. Demnach spielen Preise keineswegs die zentrale Rolle, wie es heute als Standard in der Volkswirtschaftslehre dargestellt wird. Wie Carl Menger in seinen Grundsätzen der Volkswirtschaftslehre betont, erscheinen die Preise auf dem Markt als zufälliges Phänomen. Sie enthalten nicht das Wesen der Wirtschaftstätigkeit. Preise sind insofern akzidentiell, als sie das unbeabsichtigte Ergebnis eines wirtschaftlichen Austauschs sind, dem subjektive Bewertungen zu Grunde liegen. Nicht die Preise bestimmen den Tausch, sondern die Bewertung der Güter durch die Marktteilnehmer legen die Grenzen fest, innerhalb derer ein Verhandlungspreis in Bezug auf das Umtauschverhältnis vereinbart wird. Nicht die Preise bewegen die Wirtschaft, sondern das Bestreben der Menschen, ihre Bedürfnisse möglichst umfassend zu befriedigen. Aus diesem Motiv heraus betreiben die Menschen Gütertausch und die Güterpreise erscheinen als begleitender unbeabsichtigter Nebeneffekt.

„Die wirtschaftenden Menschen haben das Bestreben, ihre ökonomische Lage nach Möglichkeit zu verbessern. Zu diesem Zwecke setzen sie ihre wirtschaftliche Tätigkeit überhaupt in Bewegung und zu diesem Zwecke tauschen sie auch die Güter aus, wo immer hierdurch derselbe erreicht werden kann. Die Preise sind hierbei aber lediglich akzidentielle Erscheinungen, Symptome des ökonomischen Ausgleiches zwischen den menschlichen Wirtschaften.“ (Grundsätze, S. 172)

Preise zeigen sich an der Oberfläche als sichtbarer Teil des wirtschaftlichen Geschehens. Da Preise jedoch ein ständiger Begleiter des Wirtschaftslebens sind und scheinbar als objektive Phänomene sich darstellen, sind viele Ökonomen davon ausgegangen, dass sie auch der wichtigste Teil der Wirtschaft seien. Dementsprechend nimmt die Preistheorie in der Volkswirtschaftslehre ihre ungerechtfertigte Bedeutung ein. Preise erscheinen in quantitativer Form objektiv als Zahlenmengen und daher ist es ein verständlicher Fehler, Preise als den fundamentalen Aspekt der Wirtschaft zu betrachten. Diese falsche Sicht führte zu dem Irrtum, die in einem Tausch auftretenden Warenmengen als Äquivalente zu betrachten.

Da die Preise „die einzigen sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen des ganzen Prozesses sind, ihre Höhe sich genau messen lässt und das tägliche Leben uns dieselben ohne Unterlass vor Augen führt, so war der Irrtum naheliegend, die Größe derselben als das Wesentliche am Tausche, und, in weiterer Konsequenz dieses Irrtums, die im Austausch erscheinenden Güterquantitäten als Äquivalente zu betrachten.“ (S. 173)

Ausgehend von der Argumentation, dass Handel der Austausch von Äquivalenten sei, haben die klassischen Ökonomen die Volkswirtschaftslehre auf einen falschen Weg gebracht und versehentlich den Grundstein für die marxistische Ausbeutungstheorie gelegt. Diese Gelehrten der klassischen Schule der Nationalökonomie nahmen an, dass die Arbeit der Faktor ist, mit dem die Äquivalenz zwischen den Tauschgütern gemessen werden könnte. Wie Menger aber erklärt, werden bei einem Handel nicht Äquivalente ausgetauscht; vielmehr bilden die umgekehrten Proportionen der Wertschätzung der betroffenen Tauschgüter den Antrieb für den Güteraustausch.

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Menschen tauschen Waren, weil es ihnen dadurch besser geht. Die inverse Bewertung der Ware zwischen den Handelspartnern bestimmt das Umtauschverhältnis und der resultierende Preis spiegelt dieses Verhältnis wider. Ein tieferes Verständnis der Ursachen, welche zum Gütertausch und zur wirtschaftlichen Tätigkeit überhaupt führen, zeigt vielmehr „dass solche Äquivalente durch die Natur des Verhältnisses selbst völlig ausgeschlossen sind und in Wirklichkeit gar nicht bestehen können.“ (S. 175)

Das Wesen des Tausches von Waren und damit der daraus resultierenden Preise besteht darin, dass das einem Wirtschaftssubjekt zur Verfügung stehende spezifische Gut für ihn einen geringeren Wert hat als ein anderes Gut, das einem anderen zur Verfügung steht. Für jede am Tausch beteiligte Person hat die Bewertung eines Gutes in Bezug auf das andere betrachtete Gut eine Grenze. Diese Grenzen bezeichnen den Verhandlungsspielraum. Die beim Güterhandel entstehenden Preise spiegeln das spezifische Umtauschverhältnis wider, welches bestimmt, wie viele Einheiten von Gut X eine Person maximal bereit ist, gegen ein erwünschtes Gut Y einzutauschen und umgekehrt desgleichen für den Handelspartner B gilt. Der Preis bildet sich zwischen den Grenzen dieser Schätzungen der Handelspartner. (S. 177)

Prinzip der Preisbildung

Menger beginnt seine Analyse der Preisbildung am Beispiel eines unteilbaren Monopolgutes. Ein Monopolist bietet acht potenziellen Käufern auf dem Markt (Bauern, die in absteigender Reihenfolge eine bestimmte Anzahl von Getreideeinheiten im Tausch anbieten) eine Einheit eines Gutes (ein Pferd) an. Menger illustriert seine Betrachtung mit einer Matrix (Tabelle 1).

Tabelle 1: Mengers Preisbildungsmatrix

Quelle: Menger, Grundsätze, S. 187

Wie es in der Tabelle dargestellt ist, haben die potenziellen Käufer für ein bestimmtes Gut (Spalten), abhängig von der Stückzahl dieses Gutes (Zeilen) unterschiedliche Werteinstufungen, die sich in ihrer Tauschwilligkeit zahlenmäßig ausdrückt. Die Matrix zeigt acht potenzielle Käufer (B1 bis B8) und deren individuelle Zahlungsbereitschaft in Einheiten von Getreide für das angebotene Gut. Es ist leicht zu erkennen, dass im Falle des Monopols die Ware an den Käufer mit der höchsten Präferenz, also B1, geht.

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Wenn dieser Monopolist mehr Einheiten des Gutes anbietet, ändert sich die Situation nicht grundlegend. Es gilt weiterhin das Prinzip, dass die Ware an diejenigen Käufer mit der höchsten Präferenz geht. Die Tabelle zeigt, dass unter den potenziellen Nachfragern B1 die höchste Werteinschätzung für das auf dem Markt angebotene Gut bekundet und dementsprechend bereit ist, für das Pferd im Gegenzug 80 Einheiten Getreide anzubieten. Nachfrager B8 hingegen hat die geringste Präferenz und ist bereit, nur zehn Einheiten Getreide als Tauschgut für das angebotene Pferd anzubieten. Die horizontale Achse (I bis VIII) stellt die Anzahl der angebotenen Einheiten dar. Die Zahlen in den verschiedenen Zeilen besagen, dass jeder potenzielle Käufer eine abnehmende Bereitschaft hat, Getreide im Austausch zur steigenden Anzahl der angebotenen Pferde (I bis VIII) hinzugeben. Angesichts des sinkenden Grenznutzens ist B1 beispielsweise bereit, 80 Einheiten Getreide für ein Pferd zu geben, aber er würde seine Bereitschaft zum Umtausch auf zehn Einheiten Getreide für jedes Pferd reduzieren, wenn er die Anschaffung von acht Pferden in Betracht ziehen würde.

In der Matrix (Tabelle 1) ordnen die einzelnen Landwirte (B1 bis B8) ihre Präferenzen in Bezug auf Getreideeinheiten und es ist offensichtlich, dass der Landwirt, der die höchste Anzahl an Getreideeinheiten für nur ein angebotenes Pferd anbietet, dieses bekommt. Im Fall des Monopolangebots würde der Preis für das Pferd in Getreideeinheiten unter der Grenze von 80 Einheiten und über 70 Einheiten liegen und sich entsprechend dem Verhandlungsergebnis zwischen den Handelspartnern in einem bestimmten Umtauschverhältnis innerhalb dieser Bandbreite einpendeln.

Zusammenfassend gilt:

1. Ein unteilbares Monopolgut fällt bei der Konkurrenz mehrerer wirtschaftender Subjekte, für welche die Grundlagen des ökonomischen Tausches rücksichtlich des in Rede stehenden Monopolgutes vorhanden sind, demjenigen Konkurrenten zu, für welchen dasselbe das Äquivalent der größten Quantität des dagegen im Austausche zu bietenden Gutes ist. 2. Die Preisbildung erfolgt in diesem Falle innerhalb der Grenzen, welche durch die Äquivalente des in Rede stehenden Monopolgutes für die beiden tauschlustigsten, beziehungsweise tauschkräftigsten Konkurrenten gegeben sind. 3. Die Fixierung des Preises innerhalb der obigen Grenzen der Preisbildung erfolgt aber nach den beim isolierten Tausch dargelegten Grundsätzen.“ (S. 186)

Die Situation ändert sich nicht grundsätzlich, wenn die angebotene Menge des Gutes steigt. Auch in diesem Fall werden jeweils die Höchstbietenden als Käufer in Frage kommen. Sollten drei Einheiten angeboten werden, käme ein Preis zwischen sechzig und siebzig Einheiten Getreide zustande. Innerhalb dieser Grenzen kann B1 seine wirtschaftliche Situation durch den Kauf von zwei Pferden verbessern, während der Nachfrager B2 dies durch den Kauf von einem Pferd erreicht. Wenn statt drei Pferden, sechs Einheiten davon angeboten werden, kann man auf ähnliche Weise zeigen, dass B1 drei, B2 zwei und B3 ein Pferd kaufen würde. In diesem Fall würde der Preis pro Einheit auf eine Spannbreite zwischen fünfzig und sechzig Einheiten Getreide fallen. (S. 187–90)

Auf der Grundlage dieser Analyse der Preisbildung erweitert Menger seine Untersuchung auf den Fall, wenn Wettbewerber in den Markt eintreten und verschiedene Anbieter ein Gut derselben Art anbieten. Dabei ändert sich das Prinzip nicht grundlegend. Bei zwei Wettbewerbern, von denen Lieferant A1 ein Pferd und Lieferant A3 zwei Pferde anbietet, würden insgesamt drei Einheiten angeboten. Dann würde B1 zwei Einheiten und B2 eine Einheit kaufen, und das als Preis zu verstehende Umtauschverhältnis würde sich zwischen sechzig und siebzig Einheiten Getreide einpendeln. Wenn A1 und A2 sechs Pferde auf den Markt brächte, würde B1 drei, B2 zwei und B3 eine Einheit vom Angebot erwerben. In diesem Fall würde der Preis auf fünfzig bis sechzig Getreideeinheiten fallen. (S. 204)

Monopol und Wettbewerb

Menger zeigt an diesen Beispielen, dass der Wettbewerb aus dem Monopol erwächst. Der zunehmende Wettbewerb ist das Merkmal der wirtschaftlichen Entwicklung. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass die Anzahl und Vielfalt des Warenangebots zunehmen. Das Prinzip der Preisbildung bleibt dabei dasselbe. Die Menge der zum Verkauf angebotenen Waren gelangt in die Hände derjenigen potenziellen Käufer, die die meisten Tauschmengen als Bezahlung anbieten, unabhängig davon, ob ein Monopol oder eine Konkurrenzsituation vorliegt. Die Ware gelangt in die Hände derjenigen Bieter, die die höchste Präferenz für die Ware haben. Dies kann auch so ausgedrückt werden, dass der Marktprozess dafür sorgt, dass, die entsprechende Zahlungsfähigkeit vorausgesetzt, der dringlichste Bedarf vorrangig bedient wird.

Das bedeutet nicht, dass Monopole unschädlich wären:

„Das Anwachsen der Bevölkerung, die gesteigerten Bedürfnisse der einzelnen wirtschaftenden Individuen, ihr steigender Wohlstand, zwingen den Monopolisten in zahlreichen Fällen, selbst bei gesteigerter Produktion, immer mehr Schichten der Bevölkerung von dem Genüsse des Monopolgutes auszuschließen, gestatten ihm gleichzeitig, seine Preise immer mehr und mehr emporzuschrauben und die Gesellschaft wird solcherart zu einem immer günstigeren Objekte für seine monopolistische Ausbeutungspolitik.“ (S. 202)

Während das Prinzip der Preisbildung im Monopol und im Wettbewerb gilt, kann der Monopolist seinen Gewinn durch Reduzierung der angebotenen Menge steigern. Menger (S. 208) erläutert dies am Beispiel eines Monopolisten, der über tausend Einheiten eines Monopolgutes verfügt. Dieser kann alle seine Einheiten zum Preis von sechs Zahlungseinheiten pro Stück verkaufen, während der Verkauf von nur achthundert den Preis auf neun Zahlungseinheiten erhöhen würde. Der gewinnmaximierende Monopolist würde die niedrigere Menge zum höheren Preis wählen und die überschüssige Zahl der Güter zurückhalten.

Märkte funktionieren nach dem Prinzip, dass mit Zunahme der Angebotsmenge die Anzahl der ausgeschlossenen Nachfrager sinkt. Der Wettbewerb erhöht den Grad der Bedürfnisbefriedigung der Marktteilnehmer, denn je mehr Angebotseinheiten in den Markt kommen, desto mehr Nachfragern wird das Gut zugänglich. In allen Fällen findet die Preisbildung zwischen den Grenzen der jeweiligen Mengen statt, die der interessierteste potenzielle Käufer und der am wenigsten interessierte im Austausch zu zahlen bereit sind.

Die wirksamste Weise, um die Monopolmacht aufzulösen, sind offene Märkte. Wenn Konkurrenten auftauchen, verschwindet das Privileg des Monopolisten, die Angebotsmenge willkürlich zu reduzieren.

„Die erste Folge des Auftretens einer jeden wahren Konkurrenz im Angebot ist demnach, dass keiner der Konkurrenten im Angebot einen ökonomischen Vorteil daraus ziehen kann, dass er etwa einen Teil der ihm verfügbaren Quantität einer Ware der Vernichtung preisgibt, dem Verkehr entzieht, oder, was dasselbe ist, die ihm zur Erzeugung derselben verfügbaren Produktionsmittel ungenützt lässt.“ (S. 209)

Während der Monopolist mit wenigen Kunden hohe Gewinne pro Einheit einfährt, erzielt die Konkurrenz geringe Gewinne pro Einheit, gewinnt dafür aber viele Kunden. Treten mehr Wettbewerber in den Markt ein, steigt die Gesamtangebotsmenge und die einzelnen Wettbewerber können ihren Gewinn durch Angebotsbeschränkungen nicht mehr steigern. Wenn auf einem Markt freier Wettbewerb herrscht, können die Anbieter die Angebotsmenge nicht einschränken und verlieren darüber hinaus auch ihre Fähigkeit zur Preissegmentierung für unterschiedliche Käufergruppen.

Durch den marktwirtschaftlichen Wettbewerb findet ein grundlegender Umschwung statt. Während es in der Absicht des Monopolisten liegt, „seine Monopolgüter nur den höheren Gesellschaftsschichten zugänglich zu machen und alle minder tauschkräftigen Schichten der Gesellschaft vom Genuss derselben auszuschließen“, bringt es der Wettbewerb mit sich, mit den Gütern in so tiefe Gesellschaftskreise herabzusteigen, als die jeweilige ökonomische Sachlage dies nur immer gestattet.“ (S. 211)

Resümee

Das Ziel der Verbesserung des persönlichen Wohlbefindens steht im Zentrum der wirtschaftlichen Aktivitäten und ist Anlass für den wirtschaftlichen Austausch. Ein Gütertausch von Äquivalenten würde zu diesem Ziel nicht beitragen und wäre daher nicht sinnvoll. Preise sind nicht das Wesen der Wirtschaft, sondern ein Symptom des Ausgleichs der vielfältigen menschlichen Wirtschaftsaktivitäten. Die Preise reflektieren die dem Tausch zugrundeliegenden Austauschverhältnisse. Da die Menschen danach streben, ihren Zustand zu verbessern, tauschen sie Waren, und in diesem Sinne sind die Preise eine unbeabsichtigte Folge des menschlichen Strebens nach Verbesserung der individuellen Bedürfnisbefriedigung. Der Marktprozess sorgt dafür, dass die angebotenen Güter in die Hände derjenigen gelangen, die jeweils die höchste Dringlichkeit bekunden. Der Zutritt von mehr Anbietern hat denselben Effekt, wie wenn ein Monopolist mehr Einheiten von seinem Produkt anbietet. In beiden Fällen sinken die Preise für dieses Gut und mehr Nachfrager kommen zum Zug.

Antony P. Mueller ist promovierter und habilitierter Wirtschaftswissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg und derzeit Professor für Volkswirtschaftslehre an der brasilianischen Bundesuniversität UFS. Er unterhält das Webportal Continental Economics und eine Autorenseite bei Facebook. Soeben ist sein jüngstes Buch unter dem Titel „Kapitalismus, Sozialismus und Anarchie: Chancen einer Gesellschaftsordnung jenseits von Staat und Politik“ bei Amazon Deutschland als E-book erschienen. Eine Print Version ist voraussichtlich im September erhältlich.

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Hinweis: Die Inhalte der Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Ludwig von Mises Instituts Deutschland wieder.

Titel-Foto: Adobe Stock

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