Die Artikel auf Mises Deutschland – Februar 2019

Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Institut Deutschland im Monat Februar:

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Captain America – Der Kampf um die Freiheit – Teil 2

von Andreas Tiedtke, 1. Februar 2019

Ludwig von Mises lag richtig, wenn er sagte, Herrschaft zu perfektionieren wäre unsinnig, ja geradezu absurd. Wieso sollte eine Art des Handelns, die anderen gegenüber antisozial ist, „verbessert“ werden? Wenn Sie einen Tumor haben, dann werden Sie den Tumor entfernen wollen – und nicht versuchen, ihn durch einen „perfekteren Tumor“ zu ersetzen.

Gewerkschaften in einer globalisierten Welt

von Andreas Tögel, 4. Februar 2019

In Österreich, wie auch in anderen sozialistisch verstrahlten Ländern Eurolands, kommt der Gewerkschaft die Rolle eines Monopolisten zu, der den Kartellpreis der Arbeitszeit diktieren kann, ohne sich mit lästigen Konkurrenten oder dem Kartellgesetz, das origineller Weise nur auf der Arbeitgeberseite zur Anwendung kommt, auseinandersetzen zu müssen. Das ist ein ungemein wertvolles Privileg, aus dem eine Macht folgt, die zudem durch niemanden kontrolliert wird. Die Gewerkschaft kann den Preis der Arbeit bestimmen, und zwar, und das ist der Clou, auch für solche Arbeitnehmer, die nicht gewerkschaftlich organisiert sind! Das hat schon was. Und es läuft darauf hinaus, dass entweder das Angebot der Gewerkschaft gilt oder gar keines.

Ein freier Markt für Geld und der Drang zur Fiat-Weltwährung

von Thorsten Polleit, 6. Februar 2019

Der Fiat-Euro sorgt für weitreichende Umverteilungswirkungen von Einkommen und Vermögen zwischen den Nationen (die sich zum Beispiel in den berühmt-berüchtigten „Target-2-Salden“ oder in einer Vergemeinschaftung der Bankeinlagensicherungssysteme zeigen), die zu Konflikten zwischen den Nationen führen müssen.

Die Österreichische Schule als Gegenprogramm zur Standardökonomik

Interview mit Karl-Friedrich Israel, 8. Februar 2019

Der Forschungsgegenstand der Ökonomik ist ganz allgemein gesagt das menschliche Handeln. Insbesondere Ludwig von Mises hat immer wieder darauf hingewiesen, dass es keine messbaren Konstanten im menschlichen Handeln gäbe. Damit man sich aber mithilfe der naturwissenschaftlichen Methodik graduell der Wahrheit annähern kann, so wie es die Standardökonomik versucht, müsste es eine Konstanz zwischen den messbaren Ursachen und Wirkungen menschlichen Handelns geben.

„So lernte ich Mises als einen der gebildetsten und bestinformierten Menschen kennen, denen ich je begegnet bin.“

von Murray N. Rothbard, 11. Februar 2019

Von Zeit zu Zeit wurde mir vorgeworfen, meinen Standpunkt zu direkt und kompromisslos vorzutragen, und mir wurde gesagt, ich hätte mehr erreichen können, wenn ich mehr Kompromissbereitschaft gezeigt hätte. … Ich dachte, diese Kritik sei unberechtigt; Ich würde nur effektiv sein können, wenn ich die Situation so wahrheitsgemäß darstellen würde, wie ich sie sah. Wenn ich heute auf meine Tätigkeit für die Kammer zurückblicke, bereue ich nur meine Kompromissbereitschaft, nicht meine Kompromisslosigkeit.

Das pseudowissenschaftliche Geschäftsmodell mit der Klimaschutzpolitik

von Karl Peter Krause, 13. Februar 2019

Klarer als in der Lindzen-Petition geht es nun doch wirklich nicht mehr. Man fragt sich verzweifelt, warum die Bundesregierung nicht spätestens diese Petition als hinreichenden Sachgrund gewertet hat, alle direkten und indirekten CO2-Vermeidungsmaßnahmen sofort zu beenden, um Schaden von Deutschland abzuwenden. Sie hat aber keinerlei politische Initiative ergriffen, ja, nicht einmal mit einer klärenden Stellungnahme darauf reagiert, sondern sich weggeduckt.

„Regierungen haben uns niemals gutes Geld gegeben“

von Claudio Grass, 15. Februar 2019

Wir sollten uns darüber klar werden, dass der Mensch nur frei sein kann, wenn er private Eigentumsrechte und ein freies Währungssystem genießt. Ein System, in dem Geld – bei steigender Güterproduktion – an Kaufkraft gewinnt und nicht abgewertet wird, da sein Wert nicht mehr von dem Willen einiger «Gottspieler» abhängt. Ohne die Einhaltung dieser Grundprinzipien bleibt uns ein ungleiches Spielfeld, auf dem einige wenige Menschen entscheiden, was Geld ist, wie viel sie davon drucken, wer es zuerst erhält und wieviel Zinsen sie dafür verlangen können.

Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert

Interview mit Daniel Stelter, 18. Februar 2019

Insofern haben wir uns jetzt mit der Endphase des Geldsystems zu tun, wie wir es seit den 1970er Jahren kennen. Bei der nächsten Krise dürften die Notenbanken “all-in” gehen und ungeahnte Maßnahmen ergreifen bis hin zur direkten Finanzierung der Staaten und Helikoptergeld. Es läuft am Ende auf die völlige Monetarisierung der Schulden hinaus, mit unabsehbaren Konsequenzen für Geldwert und Finanzstabilität. Beides ist denkbar: die Hyperinflation wie auch der deflationäre Kollaps.

Kritik der ökonomischen Erkenntnis

von Thorsten Polleit, 22. Februar 2019

Und noch eine weitere Überlegung spricht gegen die Anwendbarkeit der naturwissenschaftlichen Methode in der Volkswirtschaftslehre.

In den Naturwissenschaften lassen sich Laborversuche durchführen. Unter ansonsten gleichen Bedingungen wird ein Faktor bei Konstanz aller anderen Faktoren verändert, und so lässt sich seine Wirkung auf den zu erklärenden Faktor erkunden. Derartige Versuche lassen sich prinzipiell in beliebiger Zahl wiederholen.

Ein solches Vorgehen ist im Bereich des menschlichen Handelns nicht möglich. Wir hatten bereits gehört: Der handelnde Mensch ist lernfähig und damit sprichwörtlich von einem Zeitpunkt zum anderen quasi ein anderer, was seine Wissensstände betrifft.

Das Bestreben, das Bargeld zu entwerten

Interview mit Franz Seitz, 25. Februar 2019

Die Verfügbarkeit von Bargeld verhindert auf natürliche Weise, dass Zentralbanken tief negative Zinsen durchsetzen können. Negativzinsen von -5 bis -10% könnten aber – so Befürworter der Bargeldabschaffung – erforderlich sein, um die Wirtschaft in konjunkturell schwierigen Zeiten wieder in Schwung zu bringen. Der expansive geldpolitische Kurs entlang der Nullzinslinie soll also effektiver werden und eine noch größere Durchschlagskraft durch Negativzinsen erhalten, indem durch staatliche Intervention das Medium abgeschafft wird, mit dem man sich gegen diese Politik „zur Wehr setzen“ kann.

 

 

 

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