Ludwig von Mises – Leben und Werk für Einsteiger

13.9.2013 – Lesen Sie nachfolgend das Vorwort von Thorsten Polleit aus dem neu erschienen Buch „Ludwig von Mises – Leben und Werk für Einsteiger“. Vier Autoren liefern einen Einstieg in die Lehren und Sichtweisen von Ludwig von Mises. Hans-Hermann Hoppe gibt eine Einführung in Ludwig von Mises’ Leben, sein Werk sowie den Liberalismus. Jörg Guido Hülsmann beleuchtet Mises’ Geldtheorie. Philipp Bagus widmet sich seiner Staats- und Interventionismuskritik und Herausgeber Thorsten Polleit erläutert von Mises’ wissenschaftliche Methode.

Thorsten Polleit

Ludwig von Mises (1881–1973) verdient es, nicht nur als der herausragende Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie genannt zu werden, sondern ihn auch als den wohl bedeutendsten Wirtschafts- und Gesellschaftstheoretiker des 20. Jahrhunderts zu würdigen. Seine vier (Haupt-)Werke begründen das: seine Habilitationsschrift Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel (1912); das umfangreiche Werk Gemeinwirtschaft, Untersuchungen über den Sozialismus (1922); sein Magnum Opus Nationalökonomie, Theorie des Handelns und Wirtschaftens (1940), das im Jahr 1949 in überarbeiteter Form in englischer Sprache mit dem Titel Human Action, A Treatise on Economics erschien; und sein letztes Werk Theory and History, An Interpretation of Social and Economic Evolution (1957).

Was Mises’ wissenschaftliche Arbeit so besonders macht, ist die erkenntnistheoretische (d. h. epistemologische) Grundlage. Mises zeigte, dass die Wirtschaftswissenschaft keine Erfahrungswissenschaft ist, sondern dass sie a priori-Theorie ist: Ihre Aussagen lassen sich ohne Rückgriff auf Erfahrung beweisen. So können zum Beispiel die folgenden Aussagen aus Mises’ Wissenschaftsansatz mit unbedingtem Geltungsanspruch abgeleitet werden: Der Sozialismus – das Gemeineigentum der Produktionsmittel – ist eine nicht durchführbare Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung; das Ausweiten der Geldmenge ist niemals neutral, es begünstigt stets einige auf Kosten anderer; Geld, das durch Bankkreditvergabe geschaffen wird, verursacht notwendigerweise Konjunkturkrisen; staatliches Eingreifen in das Marktgeschehen – die Politik des Interventionismus – ist kontraproduktiv: Die Ziele, die mit staatlichen Eingriffen in die Märkte angestrebt werden, lassen sich nicht erreichen; eine Gesellschaft muss sich zwischen Sozialismus und Kapitalismus entscheiden, es gibt keinen dritten Weg der gesellschaftlichen Ordnung.

Wie gelangte Mises zu diesen Aussagen? Im Bereich des menschlichen Handelns gibt es, so erkannte er, Gesetzmäßigkeiten, die immer und überall gelten, und diese Gesetzmäßigkeiten werden aus strengem logischen Denken, nicht aber aus Beobachtungen (Erfahrung) abgeleitet. Mises (re-)konstruierte die Wirtschaftstheorie als aprioristische – axiomatisch-deduktive – Wissenschaft, als Logik des menschlichen Handelns, die er als »Praxeologie« bezeichnete. Mises’ Wirtschaftswissenschaftstheorie war und ist damit ein intellektueller Gegenentwurf zur herrschenden Meinung und Überzeugung. Die Praxeologie hat nicht nur zu Mises’ Zeiten starken Widerspruch hervorgerufen und Zurückweisung von Seiten der Wirtschaftswissenschaftler erfahren, sie ist auch heute noch gänzlich unvereinbar mit der herrschenden wirtschaftswissenschaftlichen Lehrausrichtung. Es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, dass es letztlich die wirtschaftswissenschaftliche Grundlage war, die Mises zu einem Außenseiter im Wissenschaftsbetrieb werden ließ.

Dieses Buch ist eine Einführung in das Leben und das Werk von Ludwig von Mises. Zwei miteinander verbundene Ziele stehen dabei im Vordergrund. Erstens soll es dem Leser einen umfassenden, gleichzeitig gut verständlichen Überblick geben über Mises’ persönlichen Werdegang und die wichtigen wirtschaftswissenschaftlichen Erkenntnisse, die er erarbeitete. Zweitens sollen die Beiträge in diesem Buch, die jeweils für sich abgeschlossene Kapitel bilden, das Interesse der Leser an Mises’ Schriften wecken. Sie sollen verdeutlichen, dass es sich nach wie vor lohnt, sich mit diesem herausragenden Denker zu befassen. Denn Mises’ wissenschaftliches Werk ist zeitlos. Es lässt sich auf die drängenden Frage- und Problemstellungen der heutigen Zeit unmittelbar anwenden – wie zum Beispiel zur Ursachendiagnose und Überwindung der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Umso bedauerlicher, ja geradezu tragisch ist es daher, dass Mises’ Werk heute vielerorts nahezu unbekannt ist und sich nicht mehr in den offiziellen Lehrplänen der Höheren Schulen findet.

Das Buch beginnt mit dem Beitrag Ludwig von Mises und der Liberalismus von Hans-Hermann Hoppe. Es ist der nach wie vor beste und kompakteste Aufsatz, der über Mises’ Leben und sein bahnbrechendes wissenschaftliches Werk verfasst und als Einführung in der Neuauflage von Mises’ Buch Liberalismus im Jahr 1993 veröffentlicht wurde. Der Leser gewinnt hier nicht nur Einsichten in das Werden und den Inhalt der wirtschaftswissenschaftlichen Arbeiten von Mises. Er erfährt auch etwas über den Einfluss, den Mises auf viele namhafte Denker seiner Zeit durch seine immense Gelehrtheit genommen hat, etwa im Rahmen seines Wiener Privatseminars. Hoppes Ausführungen vermitteln dabei auch eindrücklich, wie schicksalhaft für Mises als unbedingten und unbeugsamen Befürworter des Liberalismus und Kapitalismus das 20. Jahrhundert war: Denn es war das Zeitalter von Unfreiheit, Sozialismus, Kommunismus, Faschismus, Nationalsozialismus und sozialdemokratischem Sozialismus. Es war eine Zeit, in der die Befürworter des freiheitlichen Gedankenguts bestenfalls ignoriert, in der Regel geschmäht und schlimmstenfalls mit Verfolgung und Tod bestraft wurden.

Mises hielt trotz aller Widrigkeiten, die ihm persönlich und beruflich widerfuhren – wie etwa öffentliche Anfeindungen und wütende Attacken seiner Zunftkollegen –, an seinen Überzeugungen fest. Er war nicht bereit, seine intellektuelle Integrität zu opfern, um die Anerkennung des wissenschaftlichen und politischen »Establishments«, das sich ganz und gar auf die Seite des Etatismus geschlagen hatte, zu gewinnen. Ihm blieb eine ordentliche Professur versagt. Mises’ couragierte Standhaftigkeit, verbunden mit seinen durch und durch logisch abgesicherten wissenschaftlichen Arbeiten, haben sicherlich entscheidend dazu beigetragen, dass die von ihm angestoßene wissenschaftlich-ideologische Freiheitsbewegung seinen Tod im Jahre 1973 überdauern konnte. Innerhalb der Österreichischen Schule der Nationalökonomie hat sich nicht umsonst die streng praxeologische Strömung, die sich von Mises über seinen bedeutenden Schüler Murray N. Rothbard (1926–1995) bis hin zu Rothbards Schüler und späterem Kollegen an der University of Las Vegas, Hans-Hermann Hoppe, weiterentwickelt hat, als ganz besonders fruchtbar und wirkungsvoll erwiesen. Eine wachsende Zahl von Studierenden und Interessierten sucht und findet heute im »Austro-Libertarianism« – der auf der von Rothbard und Hoppe gewissermaßen perfektionierten Praxeologie fußt – Erklärungen für die Fragen, die von der herrschenden Mainstream-Volkswirtschaftslehre nur unzureichend oder gar nicht beantwortet werden können.

Mises nahm Zeit seines Lebens eine Außenseiterrolle in der Wirtschaftswissenschaft ein. Er wurde Zeuge, wie sich vor allem marktfeindliche, staatsbegünstigende Ideologien in Lehre und Politik durchsetzten. Dass Mises dennoch an seinem Kurs festhielt, geschah aber nicht nur aus intellektueller Einsicht, sondern auch wegen seiner unerschütterlichen Hoffnung auf Besserung. So schließt Hoppe seinen Aufsatz mit einem besonders bemerkenswerten Zitat aus Mises’ Liberalismus:

»Als ich vor 35 Jahren versuchte, die Ideen und Prinzipien der einst unter dem Namen Liberalismus bekannten Sozialphilosophie zusammenzufassen, erlag ich nicht der eitlen Hoffnung, daß meine Darstellung die drohenden Katastrophen verhindern würde, zu denen die durch die europäischen Nationen verfolgten Politiken offenkundig führen mußten. Es ging mir allein darum, der kleinen Minderheit denkender Menschen eine Möglichkeit zu eröffnen, etwas über die Ziele und die Leistungen des klassischen Liberalismus zu lernen und dadurch den Weg für eine Wiederauferstehung des Geistes der Freiheit nach dem bevorstehenden Debakel vorzubereiten.«

Mises’ erstes Hauptwerk, seine im Jahre 1912 veröffentlichte Habilitationsschrift Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel, war der Geldtheorie gewidmet. Es ist eine geradezu revolutionäre, bis heute fachlich unübertroffene geldtheoretische Schrift, wie Jörg Guido Hülsmann in seinem Beitrag Mises’ Geldtheorie ausführlich erläutert. Die Erkenntnisse über Wesen und Wirkung des Geldes in einer arbeitsteilig organisierten Geldwirtschaft, die Mises formulierte, haben bis heute einen unveränderten, und das heißt herausragenden Stellenwert in der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. So gelang es Mises zum Beispiel, das Geld in die Grenznutzentheorie, die mittlerweile zur allgemein anerkannten Preis- und Werttheorie geworden ist, zu integrieren. Mit seinem »Regressionstheorem« untermauerte Mises auf logischem Wege zudem die Theorie der Geldentstehung, die Carl Menger (1840–1921), der Begründer der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, 1871 aufgestellt hatte: Menger zufolge entsteht Geld spontan aus einem freien Marktprozess und notwendigerweise aus einem Sachgut, das, bevor es zu Geld wurde, aufgrund seiner nicht monetären Eigenschaften wertgeschätzt wurde – wie es etwa bei Gold, Silber und Kupfer der Fall ist.

In Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel legte Mises vor allem auch die Grundlage für die monetäre Konjunkturtheorie der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, die er dann in einer zweiten Auflage 1924 weiterentwickelte. Mises integrierte dazu drei bis dahin isolierte Theorien: die englische Currency School, die Kapital- und Zinstheorie Eugen von Böhm-Bawerks (1851–1914) und die Theorie Knut Wicksells (1851–1926), in der die Folgen eines Abweichens des Marktzinses vom natürlichen Zins beschrieben werden. Auf Grundlage dieser drei Theorien verdeutlichte Mises, dass ein Ausweiten der Geldmenge durch Bankkreditvergabe, die nicht durch »echte Ersparnisse« gedeckt ist – wie es im heutigen Kredit- oder Papiergeldsystem der Fall ist –, notwendigerweise zu Fehlentwicklungen und Krisen führen müsse. Hülsmanns Beitrag vermittelt dem Leser in verständlicher Weise, dass auch mehr als einhundert Jahre nach Veröffentlichung die Gültigkeit der geldtheoretischen Einsichten von Mises ungeschmälert ist und es lohnenswert ist, sie zu studieren.

Im Jahr 1929 veröffentlichte Mises die Aufsatzsammlung Kritik des Interventionismus. Untersuchungen zur Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsideologie der Gegenwart. Mit Interventionismus bezeichnete Mises ein fallweises, willkürliches Eingreifens des Staates in das Marktgeschehen, etwa durch Steuern, Zölle sowie Ge- und Verbote, um bestimmte (wirtschafts-)politische Ziele zu erreichen. In seinem Aufsatz Mises’ Staats- und Interventionismuskritik erläutert Philipp Bagus eine zentrale wirtschaftspolitische Erkenntnis, die Mises formulierte: Mises zeigte, dass der Interventionismus scheitern muss, weil er zweckwidrig ist, und dass eine Gesellschaft, die dem Interventionismus anheimfällt und an ihm festhält, im Sozialismus enden wird. Mises erkannte, dass jeder Markteingriff des Staates kontraproduktiv ist und dass der Interventionismus die Ziele, die seine Befürworter mit ihm erreichen wollen, nicht erreichen kann. Denn der Interventionismus zwingt die Menschen, sich in einer Weise zu verhalten, wie sie sich aus wohlverstandenem Eigeninteresse nicht verhalten wollen. Folglich versuchen die Betroffenen, sich dem auf sie ausgeübten Zwang zu entziehen.

Obwohl der Interventionismus seine Ziele nicht erreichen kann, entmutigt sein Scheitern jedoch nicht etwa seine Befürworter. Im Gegenteil. Sie empfehlen eifrig noch mehr oder bessere Interventionen, um ihre Ziele zu verfolgen. Auf die Idee, dass das staatliche Eingreifen die Ursache für die viel beklagten Missstände ist – sei es Inflation, Arbeitslosigkeit oder Rezession –, kommen die Interventionisten nicht, oder sie weisen einen solchen Gedanken empört zurück. Für sie ist der freie Markt das Problem, das es durch gezielte staatliche Einflussnahme aus der Welt zu schaffen gilt. Der Interventionismus, einmal in Gang gesetzt, führt daher geradewegs in eine Interventionsspirale, die sich bald immer schneller dreht und früher oder später die freien Märkte durch staatliche Reglementierungen ersetzt. Auf dieser zentralen Erkenntnis, die von Mises stammt, baute Friedrich August von Hayek (1899–1992) seinen Bestseller Der Weg zur Knechtschaft (1944) auf. Bagus zeigt in seinem Beitrag nicht nur die umfassende Staatskritik auf, die sich aus Mises’ Sozialismus-, Bürokratismus- und Interventionismuskritik ableiten lässt, er zeigt auch Wege aus dem Interventionismus auf – insbesondere mit Blick auf das heute herrschende Euro-Währungssystem.

Wie einleitend bereits angemerkt, ist es vor allem die wissenschaftliche Methodologie, die Mises abhebt von der damals wie heute vorherrschenden Lehrmeinung. Diesen Aspekt beleuchtet Thorsten Polleit mit seinem Aufsatz Mises’ wissenschaftliche Methode. Mises zeigte, dass die Wirtschaftswissenschaft keine Erfahrungswissenschaft ist, sondern dass ihre Aussagen a priori sind – d. h sie sind von der Erfahrung unabhängig. Alle grundlegenden ökonomischen Theoreme können aus einem einzigen Axiom – dem Axiom des menschlichen Handelns – abgeleitet werden. Dieses Axiom lässt sich nicht widerlegen, es ist unzweifelhaft oder apodiktisch wahr: Man kann nicht bestreiten, dass der Mensch handelt. Denn wer so argumentiert, handelt – und widerspricht folglich seiner eigenen Aussage, dass der Mensch in der Lage sei, nicht zu handeln. Das Axiom des menschlichen Handelns ist nicht-hypothetisch, es ist wahr. Von ihm lassen sich auf logischem Wege (unter Zuhilfenahme empirischer Annahmen) Aussagen ableiten, die wiederum wahr sind: Aussagen, die immer und überall, unabhängig von Ort und Zeit wahr sind, die also Allgemeingültigkeit besitzen.

Mises’ methodologische Rekonstruktion der Volkswirtschaftslehre hat weitreichende Konsequenzen. So entzaubert sie so manch wohlklingendes Politikversprechen als falsch – so etwa die These, dass die Marktwirtschaft, die auf unbedingtem Respekt des Eigentums fußende freiwillige Tauschwirtschaft, »ungerecht« sei; dass Mindestlöhne »gerecht« seien und auch die Realeinkommen der Arbeitnehmer erhöhen würden; dass ein Ausweiten der Geldmenge notwendig sei, damit die Volkswirtschaft wachsen könne; dass eine Erhöhung der Geldmenge »neutral« sei, also keinen Einfluss auf die Einkommens- und Vermögensverteilung nehme. All diese Behauptungen können, ausgehend vom Axiom des menschlichen Handelns, mittels logisch-deduktiver Schlussfolgerungen als falsch zurückgewiesen werden – man muss diese »Heilsversprechen« nicht erst in der Praxis ausprobieren (»testen«), um zu erkunden, ob sich ihre versprochenen Wirkungen tatsächlich erreichen lassen. Die Antworten sind vielmehr vorab mit Gewissheit – a priori – bekannt. Wenig überraschend also, dass Mises’ Werk vor allem bei Regierungen und staatsbefürwortenden Ökonomen auf wenig Gegenliebe stößt.

Wer sich heute mit Mises’ Arbeiten beschäftigt, findet den Schlüssel zur Erklärung der Ursachen für wirtschaftliche und gesellschaftliche Missstände wie zum Beispiel Geldentwertung, Konjunkturzyklen und insbesondere auch das Vordringen des Staates zu Lasten der individuellen Freiheiten. Mises’ Erkenntnisse helfen jedoch nicht nur bei der Ursachendiagnose. Sie weisen auch den Ausweg aus dem wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang. Der Weg zur Besserung liegt in der Beachtung nationalökonomischer Lehren, der Kenntnisnahme der praxeologischen Einsichten:

»Mit dem Schicksal der Nationalökonomie ist das Geschick der modernen Kultur, wie sie die Volker weisser europäischer Rasse seit zweihundert Jahren ausgebaut haben, unlösbar verknüpft. Diese Kultur konnte entstehen, weil die Völker von Ideen beherrscht wurden, die die Anwendung der Lehren der Nationalökonomie auf die Politik darstellten. Sie wird und muss verschwinden, wenn die Politik auf den Wegen, die sie unter dem Einfluss der die Nationalökonomie bekämpfenden Lehren eingeschlagen hat, weiterschreiten sollte.« [1]

Ganz in diesem Sinne hoffe ich, dass das vorliegende Buch seine Ziele erfüllen wird: dass sich Mises’ wirtschaftswissenschaftliches Werk und vor allem die wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Erkenntnisse, die sich daraus ableiten lassen, einer möglichst breiten Leserschaft erschließen.

Thorsten Polleit, im Juli 2013
Präsident des Ludwig von Mises Institut Deutschland

Weitere Informationen zum Buch und Bestellmöglichkeit.

[1] Mises, L. v. (1940) Nationalökonomie. Theorie des Handelns und Wirtschaftens. Editions Union Genf, S. 7.

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Thorsten Polleit, 45, ist seit April 2012 Chefvolkswirt der Degussa Goldhandel GmbH. Zuvor war er 12 Jahre als Ökonom im internationalen Investment-Banking in London, Amsterdam und Frankfurt tätig. Seit 2003 ist Thorsten Polleit Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance, Frankfurt, Interessen- und Forschungsschwerpunkt Kapitalmarkttheorie, Geldpolitik und –theorie und insbesondere auf die „Österreichische Schule der Nationalökonomie“. Er ist zudem Adjunct Scholar am Ludwig von Mises Institute, Auburn, US Alabama, und Mitglied im Forschungsnetzwerk „Research On money In The Economy“ (ROME). Seit Oktober 2012 ist Thorsten Polleit Präsident des Ludwig von Mises Institut Deutschland. Er ist Gründungsmitglied und Partner von „Polleit & Riechert Investment Management LLP“. Die private Website von Thorsten Polleit ist: www.thorsten-polleit.com. Hier Thorsten Polleit auf Twitter folgen.

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