Austrian Business Cycle Theory

3.8.2012 – von Wolf von Laer.

Wolf von Laer

Jedem Student der Volkswirtschaftslehre wird schon in den ersten Semestern beigebracht, dass der Staat während einer Krise Folgendes zu tun hat: Die Geldmenge muss ausgeweitet und am besten müssen gleichzeitig noch die Staatsausgaben erhöht werden, um eine Krise abzumildern und den Gleichgewichtspunkt der aggregierten Nachfrage und Angebotsfunktion einer Volkswirtschaft wiederherzustellen. Es wird unter anderem argumentiert, dass die niedrigen Zinsen und erhöhte Staatsausgaben:

a) Unternehmen stimulieren würden mehr Geld zu leihen, um damit neue Güter und Dienstleistungen zu produzieren, und

b) Konsumenten zu einer höheren Kaufbereitschaft bewegen, um der fehlenden Nachfrage (Unterkonsumption), welche nun die Krise konstituiert, entgegenzusteuern.

Die durch monetäre und fiskalische Stimuli veränderte Angebots- und Nachfragestruktur soll den Weg aus der Krise bahnen. Um eine Überhitzung der Wirtschaft, durch die ausgedehnte Geldmenge, und Inflation zu verhindern, soll nach der Überwindung der Krise die Geldmenge kontrahiert und die Staatsverschuldung zurückgefahren werden. Der letzte Teil der keynesianisch geleiteten Politikempfehlung wurde in der Realität meist unzureichend bis gar nicht umgesetzt. In dieser Welt der aggregierten volkswirtschaftlichen Größen werden jedoch viele Effekte dieser Politik auf die Wirtschaft ignoriert.

Wie erwähnt ist der Leitzins der Zins, zu dem sich Banken Geld leihen können. Je niedriger dieser ist, desto niedriger ist das allgemeine Zinsniveau, da die Banken das Geld weitergeben. Wertpapieremittenten werden ihre Zinsen an dieses Niveau anpassen, weil sie sonst für die Kreditnahme mehr Zinsen bezahlen müssten, als der Finanzmarkt zu dem Zeitpunkt verlangt.

Was bedeutet nun dieser Zins für die ökonomischen Akteure? Mit dieser Frage wird nun das Phänomen der Wirtschaftszyklen aus der österreichischen Perspektive angegangen: Ein natürlicher Zins, welcher nicht durch eine Manipulation der Geldmenge verändert wurde, konstituiert sich aus folgenden zwei Faktoren. Zunächst ist der Zins das Ergebnis des Zusammenspiels von Angebot und Nachfrage nach gehaltenen und zur Verfügung stehenden Produktionsmitteln. Je mehr in einer Volkswirtschaft gespart wird, desto niedriger ist der Zins und umgekehrt. Der dahinterliegende Faktor der Zinsbestimmung ist die Zeitpräferenz in einer Volkswirtschaft.[1] Zum Beispiel wird ein Absolvent des Gymnasiums mit einer niedrigen Zeitpräferenz ein zukünftiges, vermeintlich höheres Gehalt durch eine akademische Ausbildung anstreben, als sein Mitschüler mit einer höheren Zeitpräferenz, der sich um einen Arbeitsplatz bemüht, um sofortige Bedürfnisbefriedigung durch höheren Konsum zu ermöglichen. Der natürliche Zins muss immer positiv sein, da Zeit ein knappes Gut ist und die Befriedigung eines Bedürfnisses früher denn später bevorzugt wird. Wenn zum Beispiel nächste Woche ein Komet alles menschliche Leben auf der Erde auslöschen würde, dann würde die Zeitpräferenz aller Akteure explosiv in die Höhe schnellen. Mit der Zeitpräferenz würde der Zins gleichzeitig in die Höhe gehen, weil kein Akteur sich ökonomischen Gewinn durch das Verleihen von Geld, über einen mehr als einwöchigen Zeitraum, verspricht. Der umgekehrte Fall eines niedrigen Zinses signalisiert, dass die Volkswirtschaft eher Güter in der Zukunft als in der Gegenwart nachfragen wird. Dies verändert die Kapitalstruktur, da nun mehr Produktionsmittel in die Produktion von zukünftigen Gütern investiert werden. Das heißt, Produktionsmittel werden von der Konsumgüterproduktion in die Kapitalgüterproduktion verlagert.[2] Kapitalgüter werden zur Herstellung von anderen Gütern benötigt.

Eine positive Sparquote und somit eine niedrigere Zeitpräferenz ist wichtig für die Entwicklung von Volkswirtschaften. Menschen, die um das tägliche Überleben kämpfen, können es sich nicht leisten zu sparen, und ohne freie Produktionsmittel sind keine Investitionen und somit kein Wachstum möglich. Dies lässt sich anhand einer einfachen Robinson-Crusoe-Ökonomie erklären: Nehmen wir an, dass Robinson Crusoe sich nur von Kokosnüssen ernährt und er jeden Tag acht Stunden damit verbringt auf Bäume zu klettern und die Nüsse zu ernten. In der restlichen Zeit erholt sich Robinson. Jedoch ist der einseitige Konsum von Kokosnüssen nicht sehr befriedigend und sehr anstrengend und Robinson entscheidet, sich eine Angel herzustellen. Dazu muss er jeden Tag mehr arbeiten, um zusätzliche Kokosnüsse zu ernten. Diese werden gespart, um während der Arbeit an der Angel nicht zu verhungern. Robinson Crusoe spart somit Konsumgüter, um ein Kapitalgut, die Angel, herzustellen. Mit dieser Angel kann er nun schneller Nahrung sammeln und hat mehr Zeit für Erholung respektive für weitere Investitionen, wie zum Beispiel die Errichtung einer Unterkunft oder Ähnlichem.[3]

In einer komplexen Wirtschaft ist es lohnenswert, wenn Menschen Kapital akkumulieren (sparen) und dieses Kapital anderen Personen temporär zur Verfügung stellen. Dies geschieht natürlich gegen einen entsprechenden Aufpreis, dem Zins. Banken sind wichtige Intermediäre in diesem Prozess der Austarierung vom Zinsniveau. Sparer und Leiher müssen sich nicht selbst auf die Suche nach einem Gegenpart begeben, welcher die gewünschte Geldsumme bereitstellt respektive nachfragt. Genauso wenig müssen Zinsverhandlungen mit allen möglichen Transaktionspartnern einzeln geführt werden. Das ist Aufgabe der Bank, welche mit diesen Leistungen Transaktionskosten reduziert.

Dies verändert sich jedoch mit der Etablierung einer Zentralbank. Das Kreditangebot hängt nicht mehr allein von dem Angebot und der Nachfrage von Gespartem, sondern zu einem großen Teil von dem günstigeren Geldangebot durch die Zentralbank ab. Die Zentralbank kann neues, aus dem Nichts geschaffenes Geld zu günstigeren Bedingungen als der natürliche Zins an die Banken weitergeben. Die Geldmengenausweitung wird weiterhin durch die Kreditschöpfung um ein Zehnfaches verstärkt, da das heutige Teilreservesystem den Banken ermöglicht, nur 10 %[4] des Geldes, welches verliehen werden kann, zu halten. Wenn die Zentralbank eine Million Dollar emittiert, entsteht durch den Geldschöpfungsprozess im U.S.-amerikanischen System mit einer Mindestreserve von 10 % – nach einer gewissen Zeit – eine Geldmenge von zehn Millionen.[5] Dieser Mechanismus – dass Banken neu gedrucktes Geld erhalten, dieses durch die Mindestreserve zu 90 % an andere Banken weitergeben, welche 10 % des erhaltenen Geldes hinterlegen und 90 % weiter herausgeben – stellt den sogenannten Geldschöpfungsmultiplikator dar. So wird von der Weitergabe von Bank zu Bank zusätzliches Geld aus dem Nichts kreiert. Diese Prozesse, Zentralbankgeldausweitung plus Kreditgeldschöpfung, entkoppeln den Zins von gesparten, realen Werten in einer Wirtschaft.

Das durch die Geldmengenausweitung niedrige Zinsniveau vermittelt dem Unternehmer, dass die Befriedigung von zukünftigem Konsum im Vergleich zu heutigem Konsum profitabler wird. Der artifiziell hervorgerufene Eindruck der Zeitpräferenzverschiebung in einer Gesellschaft wird eine Verstärkung der Produktion im Kapitalgütersektor hervorrufen, da Investitionen in Zukunftskonsum Kapitalgüter benötigen. Es werden zahlreiche – nun lukrativ erscheinende Investitionen – begonnen und der Wirtschaftszyklus beginnt mit einem Boom.[6] Die durch die Geldmengenausweitung gesteigerte Nachfrage nach Kapitalgütern und höherer Vergütung treibt die Preise derselben in die Höhe. Das gestiegene Lohnniveau schlägt sich in einer höheren Nachfrage nach Konsumgütern nieder, welche die Investoren in dem Glauben lässt, dass es sich um einen allgemeinen Aufschwung handelt. Günstige Kredite werden von den Banken weiterhin angenommen und die Ausweitung der Kredite um den Faktor zehn wird von den Banken ausgeschöpft.

Diese Hausse kann aus mehreren Gründen nicht über einen längeren Zeitraum fortgesetzt werden. Die Veränderung des Zinssatzes hat zwar die Nachfrage nach einer neuen Kapitalstruktur bewirkt, jedoch nicht die dazu benötigten Produktionsmittel erhöht.[7] Die vielen scheinbar profitablen Unternehmungen können nicht alle zu Ende geführt werden.[8] Dies ist nicht nur schädlich für die vermeintlichen Profiteure vom neu geschaffenen Geld, sondern gleichfalls für gesunde Unternehmungen. Die Kosten erhöhen sich mit einer allgemeinen Erhöhung des Preisniveaus und Ressourcen sind in nicht-nachhaltigen Unternehmungen gebunden.[9]

Ein weiterer Grund, warum solch ein Boom zu einem Ende kommen muss, ist, dass das erhöhte Preisniveau nur aufrecht erhalten werden kann, solange die Konsumenten glauben, dass es nur temporär ist. Konsumenten werden ein stark ansteigendes Preisniveau, welches aus immer neu geschaffenem Geld zwangsläufig resultiert, nicht akzeptieren und Bankruns und die Flucht in reale Werte werden wahrscheinlicher.[10] In den meisten Fällen weiß die Zentralbank um diese Problematik und setzt sich die Aufgabe „to take away the punch bowl just as the party gets going“.[11] Dass dies nicht so einfach ist, hat die derzeitige Finanzkrise und die Geschichte der Zentralbanken gezeigt. Im Jahre 2004 wurde aufgrund von Inflationsängsten von Alan Greenspan der Leitzins in schnell aufeinanderfolgenden Schritten angehoben. Dies hat die auf günstigem Kredit beruhende Blase auf dem Hypothekenmarkt zum Platzen gebracht und den unvermeidlichen Abschwung eingeläutet.

Es ist unbedeutend, welcher Grund zu einem Ende des Booms führt. Es ist unabdinglich, dass die unprofitablen Investitionen liquidiert werden müssen und die Ökonomie zurück zu der realen Angebots- und Nachfragestruktur gelangt. Den Fehler, solch einen künstlichen Boom hervorgerufen zu haben, zuzugeben, um dann in einem nächsten Schritt die notwendige Rezession zuzulassen, steht dem Interesse der Zentralbank und dem des Staates diametral gegenüber. Ein politisches Nichtstun im Anbetracht eines allgemeinen Abschwunges ist politisch nicht zu vermitteln. Die Lösung wird meist in mehr Regulierung und in denselben Mitteln, sprich Geldmengenausweitung, welche die Hausse hervorgerufen haben, gesucht.

Die Austrian Business Cycle Theory (ABCT) ist in der Lage, die immer wiederkehrenden Wirtschaftszyklen zu erklären und heutige wie vergangene Krisen auf die selben Stimulatoren zurückzuführen.[12]  Die qualitativen und empirischen Untersuchungen zu diesem Thema bestätigen die Vorhersagen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.[13] Mit den Worten von Murray N. Rothbard über die ABCT, welche zuerst von Ludwig von Mises in seinem Werk „Theorie des Geldes und der Umlaufmittel“ im Jahre 1912 formuliert wurde: 

„Thus, the Misesian theory of the business cycle accounts for all of our puzzles: The repeated and recurrent nature of the cycle, the massive cluster of entrepreneurial error, the far greater intensity of the boom and bust in the producers goods industries.” [14]

Da das Kreditsystem auf einer wackeligen 10 % Reservedeckung beruht, ist es nicht verwunderlich, dass es nicht viele Kreditausfälle benötigt, um eine Bank zahlungsunfähig werden zu lassen. Durch die Interdependenzen im Bankensektor kommen mehrere Banken in Zahlungsschwierigkeiten. Das erhöhte Ausfallrisiko lässt den günstigen Kredit versiegen und die Krise schwappt auf andere Bereiche der Wirtschaft über. Eine Rezession kündigt sich an und die Zentralbank sieht, laut den gängigen makroökonomischen Empfehlungen, die Argumentationsgrundlage für eine erneute Stimulierung der Wirtschaft durch günstigen Kredit. Mit einer erneuten Reduktion des Zinsniveaus wird jedoch die zugrundeliegende Problematik nicht angegangen. Die notwendigen Anpassungen durch Liquidierung und somit ein Abschwung der Wirtschaft werden nicht zugelassen. Diese Anpassungen werden in die Zukunft verschoben und damit nur noch verschlimmert. Durch eine Wiederholung der Politik wird der nächste Auf- und Abschwungszyklus eingeläutet.[15]

Auszug aus dem Buch „Probleme des etablierten Notenbankensystems – Free Banking als Alternative?

Das Buch können Sie hier komplett herunterladen.

Wolf von Laer absolviert zurzeit den Masterstudiengang Österreichische Schule der Nationalökonomie an der Rey Juan Carlos Universität in Madrid und ist im Vorstand der „European Students For Liberty“ tätig.

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[1] Rothbard, Murray N.: „Man, Economy and State – A Treatise on Economic on Economic Principles with Power and Market – Government and the Economy, 2. Auflage, Ludwig von Mises Institute, 2009, 367-445.

[2] Mises, Ludwig von: „Human Action – A Treatise on Economics”, 2. Auflage, Yale University Press, 1963, 479-534.

[3] Rothbard, Murray N.: „Man, Economy and State – A Treatise on Economic on Economic Principles with Power and Market – Government and the Economy, 2. Auflage, Ludwig von Mises Institute, 2009, 43-45.

[4] Im Zuständigkeitsbereich der Europäischen Zentralbank wird nur ein Reservesatz von 2 % verlangt. (Im Dezember 2011 wurde der Mindestreservesatz im Zuständigkeitsbereich der Europäischen Zentralbank auf 1 % gesenkt, Anm. d. Red.)

[5] Die Problematik solch eines Systems ist offensichtlich. Der Kunde einer Bank glaubt, dass sein Geld jederzeit erhältlich ist; de facto werden jedoch nur 10 % davon zurückgelegt und 90 % weiterverliehen. Neben den Business Cycle-Implikationen wird hier nicht weiter auf die Problematik eingegangen. Für die Entwicklung und Geschichte des Teilreservesystems siehe Fußnote 5 und Hoppe, Hans-Hermann: „How is Fiat Money Possible? Or the Devolution of Money and Credit“, The Review of Austrian Economics, Ausg. 7, Nr. 2, 1994.

[6] Mises, Ludwig von: „The „Austrian“ Theory of the Trade Cycle“, 1936, in Ebeling, Richard M. (Hg.): „The Austrian Theory of the Trade Cycle and other essays”, Ludwig von Mises Institute, 1996, 28-35 / Polleit, Thorsten: „Freiheit und das Sound Money Principle“, in: Altmiks, Peter (Hg): „Im Schatten der Finanzkrise – Muss das staatliche Zentralbankwesen abgeschafft werden?“, Olzog München, 2010, 69-73.

[7] An dieser Stelle könnte eingeworfen werden, dass im Falle von unausgelasteten Produktionsmitteln, zum Beispiel nicht benutzten Produktionsmaschinen, eine Senkung des Zinses für zusätzliche Produktion, Beschäftigung und somit zu einer Stimulierung der Wirtschaft führen würde. An diesem Konzept gibt es an mehreren Stellen Kritik zu üben. Zunächst muss man sich die Frage stellen, warum diese Produktionsanlagen nicht verwendet werden. Hayek beantwortet die Frage in seinem Buch „Preise und Produktion“ folgendermaßen (S. 94): „Das Bestehen von unausgenützten Produktionsanlagen ist daher nichts weniger als ein Beweis, dass Kapital im Überfluss vorhanden und etwa der Konsum unzureichend ist: ganz im Gegenteil, es ist ein Zeichen dafür, dass wir diese Produktionsanlagen nicht verwenden können, weil die laufende Nachfrage nach Konsumgütern zu dringend ist, um uns zu erlauben, die verfügbaren Produktivkräfte in den langwierigen Produktionsprozess zu investieren, für die wir (infolge von „Kapitalfehlleitungen“) die entsprechende Ausrüstung haben.“ Weiterhin benötigt die Verwendung von ungenutztem Kapital auch weiteres Kapital, wie Produktions- und Hilfsstoffe, sowie Humankapital. Diese Kosten werden höchstwahrscheinlich von den Besitzern der Produktionsanlagen in die Wirtschaftskalkulation mit einbezogen. Somit ist es als Ökonom oder Politiker sehr gewagt zu behaupten, dass die Produktionsanlagen ohne weiteren Grund leerstehen und nur durch die Reduzierung des Zinssatzes aktiviert werden können. Jesús Huerta de Soto kommt in dem Zusammenhang auch zu dem Ergebnis, dass: „The theory of the business cycle teaches precisely that credit expansion unbacked by an increase in real saving will encourage the malinvestment of productive resources even when there is a significant volume of idle resources, specifically, unemployed labor. In other words, contrary to opinions expressed by many critics of the theory, full employment is not a prerequisite of the microeconomic distortions of credit expansion. When credit expansion takes place, economic projects which are not actually profitable appear so, regardless of whether they are carried out with resources that were unemployed prior to their commencement.“ (de Soto, 2006: 442)

[8] Hülsmann, Jörg G.: „Ethik der Geldproduktion“, Manuskriptum, 2007, S. 31.

[9] Mises, Ludwig von: „The „Austrian“ Theory of the Trade Cycle“, 1936, in Ebeling, Richard M. (Hg.): „The Austrian Theory of the Trade Cycle and other essays”, Ludwig von Mises Institute, 1996, 553-556.

[10] Rothbard, Murray N.: „Man, Economy and State – A Treatise on Economic on Economic Principles with Power and Market – Government and the Economy, 2. Auflage, Ludwig von Mises Institute, 2009, 994-1001.

[11] Zitat des ehemaligen Vorsitzenden des FED, William McChesney Martin Junior, über die Aufgabe einer Notenbank.

[12] Für eine Besprechung von anderen Business Cycle-Theorien (Equilibrium Business Cycle Theory, Real Business Cycle Theory und Neukeynesianische Konjunkturtheorie) und deren Unterscheidung und Gemeinsamkeiten mit der ABCT siehe (Bagus, 2006: 49-45).

[13] Trotz der relativen Unbekanntheit der Österreichischen Schule der Nationalökonomie (welche im Zuge der Krise immer mehr an Bedeutung erlangt) gibt es einige interessante empirische Arbeiten zu den Korrelationen der Vorhersagen der ABCT und den messbaren Ergebnissen. In diesen wird unter anderem dargelegt, dass der Boom in der Kapitalgüterproduktion zu finden ist und eine Krise mit der Ausweitung des Geldangebotes sowie einer Verzerrung von relativen Preisen einhergeht: Mulligan, Robert F.: „An Empirical Examination of the Austrian Business Cycle Theory, The Quaterly Journal of Austrian Economics, Ausg. 9, Nr. 2, 2006. Keeler, James P.: „Empirical Evidence of the Austrian Business Cycle Theory, The Review of Austrian Economics, Ausg. 14, Nr. 4, 2001. Wainhouse, Charles E., „Empirical Evidence for Hayek‘s Theory of Economic Fluctuations,“ in Barry N. Siegel (Hg.): „Money in Crisis: the Federal Reserve, the Economy, and Monetary Reform”, Ballinger Publishing Co., Cambridge, 1984. Bismans, Francis; Mougeot, Christelle: „Austrian Business Cycle Theory: Empirical Evidence”, The Review of Austrian Economics, Ausg. 22, Nr. 3, 2009.

[14] Rothbard, Murray N.: „Economic Depressions: Their Cause and Cure“, 1969, in Ebeling, Richard M. (Hg.): „The Austrian Theory of the Trade Cycle and other essays”, Ludwig von Mises Institute, 1996, S. 38.

[15] Hayek, Friedrich A. von: „Can We Still Avoid Inflation?“, 1970, in Ebeling, Richard M. (Hg.): „The Austrian Theory of the Trade Cycle and other essays”, Ludwig von Mises Institute, 1996, 93-94.

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