Die Artikel auf Mises Deutschland – Februar 2018

Rückblick auf die Artikel des Ludwig von Mises Institut Deutschland im Monat Februar:

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OXFAM und der Schmäh mit der Verteilung des Reichtums

von Andreas Tögel, 2.2.2018

Die Skandalisierung von Reichtum fördert allein jene verderblichen Neidgefühle, die von den Sozialisten in allen Parteien zwecks Stimmenmaximierung so hingebungsvoll und nicht ohne Erfolg gepflegt werden. Dabei wäre es doch wesentlich sinnvoller, alle Kraft auf die Bekämpfung der Armut zu konzentrieren, was nur gelingen kann, wenn möglichst viele Menschen an der Produktion teilnehmen.

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Haiti braucht Kapitalismus

von Michael Kastner, 5.2.2018

Haitis zentral geplante Bananen verstießen gegen alle vier Prinzipien und scheiterten kläglich. Das Fraser Institute bescheinigt Haiti in seiner neuesten Bewertung einen der letzten Plätze in den Kategorien Rechtssicherheit und Schutz von Eigentumsrechten.

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Im Zeitalter des Kapitalkonsums

von Ronald Stöferle, 7.2.2018

Nicht nur unser verkürztes Verständnis von Kapital führt zu dessen unbewusstem Konsum. Der gegenwärtige Kapitalkonsum ist auch systemisch bedingt. Ein maßgebliches Ereignis war die 1971 vorgenommene Loslösung unseres Geldes vom Goldanker. Dieser zweifelhafte politische Akt ließ uns die seither andauernde «Ära des Papiergeldes» betreten. Rückblickend lässt sich sagen, dass es ein fataler Fehler war, die letzte Verbindung zu Gold zu lösen.

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MEISTGELESENER BEITRAG IM FEBRUAR!

Bankeinlagen sind nicht sicher

von Marcus Fritsch, 9.2.2018

Im Glauben, die denkbar sicherste Anlageform für das Ersparte gewählt zu haben, gehen Bankeinleger folglich in dreierlei Hinsicht (unbewusst) eine Wette ein. Erstens hoffen sie, dass ihre Einlagen im Fall der Insolvenz einer Bank nicht verloren sind. Zweitens gehen sie davon aus, dass die überwiegende Anzahl der anderen Sparer ihre Einlagen nie gleichzeitig in großem Umfang abzieht. Drittens setzen die darauf, dass die Kaufkraft ihrer Einlagen auch künftig ausreicht, ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

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Dezentralität als Schlüssel zum Erfolg

von Olivier Kessler, 12.2.2018

Gerade in Zeiten der Neuorientierung gewisser EU-Länder und sich anbahnender möglicher Austrittsbestrebungen kann die Schweiz eine Art Vorbildfunktion übernehmen und aufzeigen, dass auch ein Land, das nicht jegliche supranationalen Zentralisierungs- und Harmonisierungsbestrebungen mitmacht, keine Bedrohung für seine Nachbarn darstellen muss. Sie könnte aufzeigen, dass ein zurückhaltender Staat Wohlstand für breite Gesellschaftsschichten ermöglicht – dies im Gegensatz zur Staatsaufblähung und Paragraphenflut, welche direkt in die massenhafte Arbeitslosigkeit und in die Armut, zu außer Kontrolle geratenden öffentlichen Finanzen und zu langfristig nicht tragbarer Verschuldung führt, die mit einer ultraexpansiven Geldpolitik vertuscht werden soll und letztlich die Eigentumsrechte der Bürger aushöhlt.

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Roland Baader: Ein Leben für die Freiheit

von Dagmar Metzger, 14.2.2018

Baader hat zeitlebens vor dem Scheingeldsystem gewarnt (höchst lesenswert seine Bücher „Geldsozialismus“ sowie „Geld, Gold und Gottspieler“) und deutlich darauf hingewiesen, dass hier des Pudels Kern zu suchen sei. Erst wenn den Bürgern die Macht über das Geldsystem zurückgegeben werde, können sie sich daran machen, ihre Freiheit zurückzuerobern und danach aufrechtzuerhalten.

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Der Gold-als-Recheneinheit-Standard

von Kristof Merking, 16.2.2018

Die einzig richtige Lösung kann also nur eine völlige Deregulierung des Geldmonopols und Freigabe der Geldproduktion sein, was man als Free Banking bezeichnen könnte und wofür noch eine geschmeidige deutsche Bezeichnung fehlt. Staat und Geldproduktion müssen getrennt werden, wie Staat und Kirche im Mittelalter getrennt wurden. Jede Generation hat ihren Freiheitskampf zu kämpfen, denn der Typus Ausbeuter stirbt nie aus und sucht sich immer neue Pfründe. Den monetären Laizismus durchzusetzen, ist der Freiheitskampf unserer Zeit.

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Über die Wirkungskraft ökonomischer Theorien

von Thorsten Polleit, 19.2.2018

Die Volkswirtschaftslehre hat Bedeutung für jeden von uns. Ihre Erkenntnisse beeinflussen in starkem Maße, wie Menschen handeln, wie sie miteinander kooperieren, welche Politiken gemacht oder unterlassen werden. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, vor allem die Wissenschaftsmethode in der Volkswirtschaftslehre kritisch zu hinterfragen und gegen Alternativen abzuwägen. Nur so lassen sich letztlich falsche ökonomische Theorien entlarven und durch richtige Theorien ersetzen. Das ist eine wichtige Erkenntnis: Aus Erfahrungen wird man nämlich nicht per se klug.

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Die Spielregeln der Goldwährung

von Fritz Machlup, 21.2.2018

Wenn beispielsweise dank technischer Fortschritte oder dank der Ergiebigkeit der Natur die Produktion verbilligt wird, so sinkt das Preisniveau, ohne daß eine “Deflation” vorliegt. Vermehrt man jetzt die Geldmenge, um den Preisrückgang wieder wettzumachen, so müßte man gerade dieses Stabilhalten der Preise als inflationistisch bezeichnen. Das haben jene Theoretiker erkannt, die keine Preisstabilität, sondern eine Neutralität des Geldes verlangen.

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Trumps Steuersenkungen sind eine gute Sache

von Kai Weiß und Nathan Keeble, 23.2.2018

Die amerikanische Steuerreform zeigt deutlich den Nutzen von Steuerwettbewerb auf. Genau wie Wettbewerb im privaten Sektor kann auch Wettbewerb zwischen Regierungen die Lebensbedingungen für alle verbessern. Wenn sich Kapital frei über politische Grenzen bewegen kann – so wie es sein soll – werden Unternehmer selbstverständlich die Umgebungen suchen, die es ihnen am besten ermöglichen, die Bedürfnisse der Konsumenten zu befriedigen und so Gewinne zu erzielen.

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Die dunklen Seiten der Inflationskultur

von Jörg Guido Hülsmann, 26.2.2018

Der verblüffendste Mangel in Schumpeters Schrift ist der völlig fehlende Bezug auf den staatlichen Interventionismus. Bei seiner kulturellen Bestandsaufnahme verliert er kein Wort über Kreditgeldschöpfung, Zentralbanken, Zeichengeld, Teilreiserve-Banken oder den Wohlfahrtsstaat. Dabei wurzeln die von ihm beschriebenen Symptome genau hier.

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